Ebersheim/Hechtsheim:Firmwochenende 2026

Vom 13. bis 15. März verbrachten 18 unserer Firmbewerber*innen gemeinsam mit vier Katechet*innen ein intensives und erlebnisreiches Wochenende im Haus Engel in Rheinböllen.
Im Mittelpunkt standen dabei die Lebenswelten der Jugendlichen: In verschiedenen Einheiten setzten sie sich mit prägenden Momenten und wichtigen Personen in ihrem Leben auseinander. Ausgehend von diesen „Lebens-Stationen“ gingen sie der Frage nach, wo Gott in ihrem Leben vielleicht schon eine Rolle gespielt hat – oft ganz unerwartet und auf unterschiedliche Weise.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Auseinandersetzung mit verschiedenen Gottesbildern. Die Jugendlichen überlegten, welches Bild von Gott ihnen nahe ist und warum – und wie ein persönlicher Zugang zu diesem Gott aussehen kann. Auch der eigene Glaube wurde kritisch und ehrlich reflektiert: Woran glaube ich eigentlich? Woran nicht? Und wie müsste Gott sein, damit Glaube für mich überhaupt eine Bedeutung haben kann?
Am Samstag besuchte uns Pfarrer Tomaszewski. In kleineren Gruppen bereiteten die Jugendlichen einen Gottesdienst vor, den wir anschließend gemeinsam feierten – persönlich, kreativ und aus ihrer eigenen Perspektive gestaltet.
Der Sonntag stand unter dem Thema „Jesus der Jude“. Dabei wurde deutlich, wie sehr Jesus in der jüdischen Tradition verwurzelt war und wie wichtig dieses Verständnis auch für den eigenen Glauben heute ist.
Neben den inhaltlichen Einheiten kam auch die Gemeinschaft nicht zu kurz: Verschiedene Spiele und Aktionen stärkten das Gruppengefühl. Besonders die „60-Minuten-Challenge“, bei der die Jugendlichen zahlreiche Aufgaben in kurzer Zeit meistern mussten, sorgte für viel Spaß und Teamgeist.
Insgesamt war das Wochenende geprägt von einer offenen, herzlichen Atmosphäre, in der persönliche Fragen, neue Gedanken und gemeinsames Erleben ihren Platz hatten. Viele Jugendliche konnten neue Impulse für ihren Glaubensweg mitnehmen – und vor allem die Erfahrung, mit ihren Fragen nicht allein zu sein.