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Die Informationsseiten in der Zeit mit Corona

Besondere Herausforderung (c) Pfarreienverbund Gießen

Eine besondere Herausforderung…

Das Corona-Virus verändert unseren Alltag fundamental. In Zeiten, in denen wir in der Gemeinschaft Kraft und Halt suchen ist das Versammlungsverbot ein wichtiges Werkzeug um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Bis auf weiteres sind alle Gottesdienste, Konzerte, Gruppentreffen, Proben und Sitzungen untersagt. Zur Zeit ist ein Ende dieser Maßnahme noch nicht abzusehen. Aktuelle Informationen finden Sie hier oder auf der Seite des Bistums Mainz. Wir bemühen uns nach Kräften in dieser Zeit für Sie geistliche Impulse und Angebote zu schaffen.

Wenn es Ihnen möglich ist, helfen Sie uns und nehmen Sie telefonisch Kontakt zu alten, schwachen und kranken Mitbürgerinnen und Mitbürgern auf um Ihnen in dieser Zeit eine distanzierte Gemeinschaft zu schenken. Wenn es Ihnen möglich ist, bieten Sie Ihre
(Einkaufs-)Hilfe an.

Bleiben Sie gesund und behütet
Ihre Hauptamtlichen im Pfarreienverbund Gießen

Bischof Peter Kohlgraf

Peter Kohlgraf, Bischof von Mainz

Zunehmend kommen Zuschriften mit der dringenden Bitte, die strengen Vorschriften bzgl. Gottesdiensten gerade auch im Hinblick auf Ostern zu lockern und Gottesdienste in den Kirchen zu ermöglichen. Es tut mir und allen Verantwortlichen weh, dass es so kommen muss. Ich habe den Eindruck, dass die Situation noch von vielen unterschätzt wird, wenn ich beispielsweise an die Bilder aus Italien denke. Wir unterliegen als Kirche den gesetzlichen Maßgaben, es geht um den Schutz an Leib und Leben. Ein Ende der Beschränkungen wird sicher kommen, ist aber noch nicht in Sicht. Es ist keine Willkür meinerseits, die Maßnahmen auch über Ostern zu halten. Und es ist nicht in meiner Freiheit, daran etwas zu ändern. Ich erinnere daran, dass derartige Konsequenzen auch vom Papst erlassen wurden und auch für den Vatikan gelten. Nehmen wir die Situation wirklich ernst! Und nehmen wir die Angebote wahr, als kleine Gemeinden zu Hause zu feiern und zu beten, Material findet sich u.a. auch auf der Homepage des Bistums.

„Wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind,...“ Dieses Jahr werden wir dies einüben müssen.

(Quelle: Facebook-Seite von Bischof Peter Kohlgraf)

Impuls zum 5. Fastensonntag

5. Fastensonntag (c) U. Kuttner

Martha

Sie gehört sicherlich nicht zu den bekanntesten Frauen in der Bibel.

Ihr Bild ist festgelegt als anpackende und tüchtige Frau.

Dabei zeigt sich bei ihr Erfahrung und Reife im Glauben.

Von ihr singt kein Kirchenlied.

Wir singen von ihr auch nicht in der Allerheiligen-Litanei.

Und doch ist sie so unendlich wichtig.

Im Johannesevangelium ist es eine Frau, die ihren Glauben an Christus bekennt.

 

Marta sagte zu Jesus:

Herr, wärst du hier gewesen,

dann wäre mein Bruder nicht gestorben.

Aber auch jetzt weiß ich:

Alles, worum du Gott bittest,

wird Gott dir geben.

Jesus sagte zu ihr:

Dein Bruder wird auferstehen.

Marta sagte zu ihm:  

Ich weiß, dass er auferstehen wird

bei der Auferstehung am Jüngsten Tag.

Jesus sagte zu ihr:

Ich bin die Auferstehung und das Leben.

Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt,

und jeder, der lebt und an mich glaubt,

wird auf ewig nicht sterben.

Glaubst du das?

Marta sagte zu ihm:

Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist,

der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll.

(Joh 11, 21 -27)

 

So etwas sagt außer ihr nur Petrus, der Fels.
Und der Hauptmann unter dem Kreuz.
„Du bist Christus, du bist der Messias,
du bist der Sohn Gottes.”
Martha ist die Zeugin für das,
was Jesus bedeutet und ist.

(angelehnt an einen Artikel aus "Deutschlandfunk Kultur" von Monsignore Stephan Wahl, Trier)

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Informationen unseres Bistums

Bistum Mainz (c) Bistum Mainz

Hier finden Sie aktuelle Informationen unseres Bistums zur Coronapandemie.

Informationen des Dekanates

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Ebenfalls sind dort ökumenische Kooperationen mit Ideen und Impulsen eingestellt.