Am 1. Advent wurde in Liebfrauen, wie auch in den anderen Kirchen, die erste Kerze am Adventskranz angezündet. Pfarrer Ambadan segnete den großen, von Marita Ebersberger und Wolfgang Himmel schön gestalteten Adventskranz und die Adventskränze der Gottesdienstbesucherinnen und -besucher.
In dieser Messfeier wurde auch ein neuer Ministrant aufgenommen, Deon. Pfarrer Ambadan begrüßte ihn und beschrieb den wichtigen und würdevollen Dienst der MinistrantInnen am Altar. Wir freuen uns sehr über seinen Beitritt zu den Messdienern und wünschen ihm viel Freude bei seinem Dienst und allen Aktivitäten mit der Messdienergruppe.
Auch der kleine Bruder von Deon zeigt schon deutliche Ambitionen zum Altardienst. Ohne Berührungsängste nimmt er an den Gottesdiensten und den Verrichtungen am Altar teil und wird hoffentlich in einigen Jahren ebenfalls die Schar der Messdiener bereichern.
Peter Ebersberger
Leuchtende Kinderaugen am Nikolaustag
33. Weihnachtsmark im Wormser Nordend lockt viele Gäste an
Zum 33. Mal hatte die Veranstaltergemeinschaft „Feste im Nordend“ für den Samstag vor dem zweiten Advent zu ihrem Weihnachtsmarkt eingeladen – und erneut war der Platz vor der Lukaskirche den ganzen Nachmittag über von Jung und Alt bevölkert. Kinderlachen, festliche Musik und Waffelduft ließen schon aus einiger Entfernung den guten Zuspruch erahnen, den die Traditionsveranstaltung am diesjährigen Nikolaustag einmal mehr erfuhr.
Schon bei der Eröffnung auf der Bühne durch Oberbürgermeister Adolf Kessel als Schirmherr der Veranstaltung war das Gelände zwischen den ringsum aufgebauten Buden gut besucht. Im Zentrum: das Kettenkarussell, das den ganzen Nachmittag kostenlos für die Kinder fuhr und wie die musikalische Umrahmung durch den Evangelischen Posaunenchor Hofheim/Ried längst Tradition ist.
Tanja Lemper vom Caritas-Stadtteilbüro Nordend übernahm die Begrüßung, hieß Vertreter:innen aus dem Rathaus sowie Landtagsabgeordneten Dirk Beyer willkommen und richtete ihren Dank an alle 25 beteiligten Einrichtungen und Organisationen aus dem Nordend, die im Vorder- und Hintergrund am Gelingen des Weihnachtsmarktes mitwirkten und schon früh am Morgen mit dem Aufbau begonnen hatten. Ein expliziter Dank ging an Caritas-Fachbereichsleiter Georg Bruckmeir, der alle Weihnachtsmarkt-Termine in den vergangenen 33 Jahren fest im Kalender stehen hatte – und nun in den verdienten Ruhestand geht. „Bitte lassen Sie den Termin aber trotzdem in Ihrem Kalender stehen“, betonte Tanja Lemper.
Pünktlich zur Markteröffnung hörte am Nikolaustag der Regen auf, sodass Groß und Klein an den Ständen der verschiedenen Nordend-Akteure (siehe Kasten) zu sehr günstigen Preisen essen und trinken sowie kleine Präsente etwa aus der Caritas-Holzwerkstatt oder dem Café „Gleis7“ erwerben konnten. Crêpes, Bratwurst und internationale Köstlichkeiten kamen sehr gut an und fanden viele Abnehmer:innen. An jedem Stand gab es zudem ein Angebot für Kinder, das auf einer Stempelkarte eingetragen werden konnte, mit der man an der Verlosung eines Weihnachtsbaumes teilnehmen konnte.
Und auch auf der Bühne zeigte sich die große Vielfalt der Akteure, die zum Gelingen des Weihnachtsmarktes im Nordend beitrugen, etwa mit Chorauftritten, Tänzen und Musik. Als dann am Nachmittag auch noch der Nikolaus des SPD-Ortsvereins Worms-Innenstadt auf den Platz kam, wollte das Leuchten in den vielen Kinderaugen gar nicht mehr aufhören.
Pressemitteilung des Caritasverbands Worms e.V.
Zur Christmette der Pfarrgruppe und künftigen Gemeinde Worms-Nordstadt war die Kirche von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern festlich geschmückt worden: Weihnachtsbäume am Hoch-alter, die Krippe, ebenfalls umrahmt von Weihnachts-bäumen und fast 100 Kerzen auf den Bänken der Gläubigen bildeten den feierlichen Rahmen des Gottesdienstes.
Michael Spieß las in der noch dunklen Kirche das Martyrologium, die Verkündigung der Geburt Jesu Christi. Dann zogen zu den Klängen der Kantate „Wachet auf“ Ministranten und Priester ein. Musikalisch gestaltet wurde die Messfeier vom Liebfrauenchor, den Antiphonaren und Nova Cantica, unterstützt von Gastsängerinnen und -sängern. Burkard Spiegel spielte die Liebfrauenorgel.
Beim Gang zur Krippe mit dem Jesuskind und der Latrene mit dem Friedenslicht aus Bethlehem erstrahlten zur Liedstrophe „Finsternis weichet …“ die Lichter der Kirche. Das Weihnachtsevangelium wurde in diesem Jahr gesungen von Marita Ebersberger, Barbara Eschenfelder, Daniela Menrath, Gabriele Menrath und Katharina Unselt, deren Stimmen schön und klar harmonierten und die alte Überlieferung ergreifend vortrugen.
Am Ende des Gottesdientes erhielt Katharina Bens einer Auszeichnung des Bischofs für ihren jahrzehntelangen ehrenamtlichen Einsatz in Chor, Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat sowie der Leitung des Seniorenkreises Liebfrauen. Pfarrer Ambadan verabschiedete die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher am Ausgang der Kirche mit dem weihnachtlichen Friedensgruß.
Peter Ebersberger
Am 1. Weihnachtsfeiertag zelebrierte Pfarrer Amba-dan das Hochamt in Maria Himmelskron. Am Beginn des Gottesdienstes wurde die Krippe gesegnet und das Jesuskind zu Maria und Josef in den Stall gebracht. In der weihnachtlich geschmückten Kirche feierten die Gläubigen dann die Eucharistie.
Frau Klunk erhielt für ihre langjährige Tätigkeit und ihren ehrenamtlichen Dienst in Maria himmelskron eine Urkunde des Bischifs sowie einen Blumenstrauß von Pfarrer Ambadan überreicht. Auch wir gratulieren ihr und danken ihr für ihren Einsatz in der Gemeinde.
Ein Dank geht auch an ihren Sohn Ernst-Walter Klunk, der wie in jedem Jahr Christbäume und Krippe gestellt und die Kirche mit Blumen geschmückt hat.
Peter Ebersberger
Quempassingen und Vesper am 1. Weihnachtsfeiertag, 25. Dezember, um 17.30 Uhr in der Liebfrauenkirche
„Quem pastores laudavere –
den die Hirten lobeten sehre….“
In früheren Jahrhunderten war eine Fülle von Weihnachtsliedern und Chorälen im Volk lebendig. Eines der schönsten davon war das „Quem pastores laudavere“, zu deutsch „Den die Hirten lobeten sehre“, das nach den lateinischen Anfangssilben kurzerhand „Quempas“ genannt wurde. Weiterhin meint das Quempas-Singen eine ganz besondere Art Weihnachtslieder vorzutragen. Nach dem Vorbild des sich abwechselnden Singens in Klöstern oder großen Kathedralen wechseln sich verschiedenen Gruppen während des Stückes ab.
Dieser traditionelle und ehrwürdige weihnachtliche Lobgesang mit anschließender Vesper zur Geburt Christi am 1. Weihnachtsfeiertag wird nach alter Tradition in Liebfrauen seit 1941 gepflegt und ist bekanntermaßen einzigartig im Pastoralraum Worms und Umgebung. Das Quempassingen erschallt aus der Vierung der Liebfrauenkirche, abwechselnd mit vier Gruppen aus Chor und Schola. Direkt im Anschluss findet die feierliche Weihnachtsvesper statt.
In diesem Jahr enthielt die Vesper auch gregorianische Gesänge der Antiphonare, wie z. B. „Puer natus est“, ein Kind ist uns geboren. Damit in der Liebfrauenkirche nicht komplett auf den gregorianischen Gesang am ersten Weihnachtsfeiertag verzichtet werden musste, da kein Hochamt gefeiert wurde, wurde die Vesper mit den alt-ehrwürdigen Gesängen ergänzt.
Gabriele Menrath
Am 2. Weihnachtsfeiertag traf sich die Gemeinde zum Hochamt in St. Laurentius. Auch hier waren Christbaum und Krippe schön gestaltet, ein Dank an alle Helferinnen und Helfer. Die Eucharistiefeier wurde zelebriert von Pfarrer Ambadan und Diakon Markus Landua.
Pfarrer Ambadan feierte an diesem Tag seine letzte Messe in der Pfarrgruppe Nordstadt, er geht zum 31.12.2025 in den Ruhestand.
Peter Ebersberger
Am Sonntag, dem 28. Dezember versammelten sich die Gläubigen zu einer Wort-Gottes-Feier in der Liebfrauenkirche.
Michael Fenneis, der die Feier leitete, bat am Ende des Gottesdienstes alle Besucherinnen und Besucher, vor allem aber die Kinder, ihn auf einem Gang zur Krippe zu begleiten. Dort beteten alle gemeinsam und die Kinder erhielten ein Segenskreuz auf die Stirn gezeichnet.
Peter Ebersberger