Pfarrgruppe Worms-Nordstadt

Liebfrauenchor
Liebfrauenchor
Liebfrauenchor
Liebfrauenchor
Liebfrauenchor
Pfarrgruppe Worms-Nordstadt
Krippenspiel in Maria Himmelskron
Krippenspiel in Maria Himmelskron
Krippenspiel in Maria Himmelskron
Krippenspiel in Maria Himmelskron
Krippenspiel in Maria Himmelskron
Pfarrgruppe Worms-Nordstadt
Messdienereinführung
Messdienereinführung
Messdienereinführung
Messdienereinführung
Messdienereinführung
Pfarrgruppe Worms-Nordstadt
Erstkommunion
Erstkommunion
Erstkommunion
Erstkommunion
Erstkommunion
Pfarrgruppe Worms-Nordstadt
Zeltlager der KJG Liebfrauen
Zeltlager der KJG Liebfrauen
Zeltlager der KJG Liebfrauen
Zeltlager der KJG Liebfrauen
Zeltlager der KJG Liebfrauen
Pfarrgruppe Worms-Nordstadt
Sternsinger Hochheim
Sternsinger Hochheim
Sternsinger Hochheim
Sternsinger Hochheim
Sternsinger Hochheim
Pfarrgruppe Worms-Nordstadt

Katholische Pfarrgruppe Worms-Nordstadt



Die Liebfrauenorgel braucht Ihre Unterstützung

Liebfrauenorgel (c) red

Die über 300 Jahre alte Orgel, die noch einige Register des berühmten Orgelbauers Kohlhaas aufweist, muss dringend renorviert werden. Sowohl die Füße der Prospektpfeifen als auch die komplette Elektrik müssen, dem heutigen Stand der Technik entsprechend, erneuert werden.Außerdem sind noch weitere Reparaturen erforderlich und euch eine Generalausreinigung wäre notwendig, das liegt derzeit aber jenseits der finanziellen Möglichkeiten.

Die jetzt konzipierte Renovierung durch de Fa. Förster & Nicolaus hat im Oktober begonnen und wird ca. 41.000 € kosten. Das Bistum hilft sehr mit einem Zuschuss von ca. 20.000 €, sodass sich der Eigenanteil, den die Gemeinde erbringen muss, auf ca. 21.000 € beläuft. 

Bitte helfen Sie mit, dass wir uns auch künftig an den Klängen dieser wundervollen Orgel erfreuen können, in Gottesdiensten und bei Konzerten. Für Ihre Unterstützung bedanken wir uns herzlich und sagen „Vergelt’s Gott!“

Text Orgel 2 (c) red

Die Restaurierung unserer Orgel ist im Gange

Restaurierung Orgel 1 (c) red

Die Reparatur und Restaurierung unserer Orgel ist im Gange - wahrscheinlich haben Sie während eines Gottesdienstbesuches die Leitern und Gerüste bemerkt, sowohl an der großen Liebfrauenorgel als auch an der Chororgel beim nördlichen Chorgestühl. Die Reinigung und Reparatur der Pfeifen kann, entgegen der ursprünglichen Planung, vor Ort durchgeführt werden, einige Teile der Elektrik müssen jedoch ausgebaut und eingeschickt werden.  Das alles nimmt viel Zeit in Anspruch.

Auf den Bildern sehen Sie einige „Einblicke“ ins Inrere der Liebfrauenorgel. Auf dem oberen Bild erkennt man ein kleines Holzklötzchen unter der rechten Orgelpfeife. Diese Klötzchen sind notwendig geworden, da die Aufhängung der Pfeifen an vielen Stellen nicht mehr stabil ist und die Pfeifen nach unten sacken. Rechts unten ist ein Teil der elktrischen Anlage zu sehen, links unten lässt sich die komplexe Struktur erahnen, die notwendig ist, damit der Druck auf eine Taste des Manuals auch den rechten Ton erzeugt.

Unsere Orgel ist ein erstaunliches Wunderwerk - und hoffentlich bald wieder in voller Schönheit einsatzbereit!

Gerade jetzt erweist es sich als ein Segen, dass unser "Chef", Monsignore Leonhard Veith, bei der großen Restaurierung in den 1960er und 1970er Jahren die kleine Chororgel hat installieren lassen. So kann unser Organist Burkard Spiegel trotz der Restaurierungsarbeiten unsere Gottesdienste musikalisch gestalten.

Restaurierung Orgel 3 (c) red
Restaurierung Orgel 4 (c) red
Restaurierung Orgel 2 (c) red

 

 

 

Gemeindeversammlung Worms Nordstadt

Am 1. Januar 2026 wird die neue Großpfarrei St. Nikolaus Worms-Wonnegau gegründet, die dann durch einen gemeinsamen Pfarrei- und einen gemeinsamen Verwaltungsrat vertreten wird. Die Gemeinde Nordstadt mit den Kirchorten St. Amandus, Maria Himmelskron, St. Laurentius und Liebfrauen ist Teil dieser neuen Pfarrei.

Die Gemeinde Nordstadt mit ihren Kirchorten St. Amandus, St. Laurentius, Liebfrauen und Maria HImmelskron ist teil dieser Pfarrei. Sie soll, wie alle gemeinden, einen Gemeindeausschuss gründen, der vor Ort für die Fragen und Wünsche der Menschen, für Projekte, Aktionen und Gruppen da ist. 

Deshalb wurde am Sonntag, dem 7. Dezember 2025 um 11.30 Uhr zu einer Gemeindeversammlung aller vier Kirchorte in die Kita Liebfrauen eingeladen, um über den Gemeindeausschuss zu informieren, Fragen zu diskutieren und die Mitglieder erstmalig zu wählen.

Etwa 40 Gemeindemitglieder, Ehrenamtliche und Aktive nahmen an der Versammlung teil.

Anja Gispert begrüßte die Anwesenden, Zweck und Struktur des Gemeindeausschusses wurden erläutert.

Im Verlauf der Versammlung meldeten sich 19 Mitglieder für den Gemeindeausschuss:

  • Eleonore Bittner, St. Laurentius
  • Marita Ebersberger, Liebfrauen
  • Peter Ebersberger, Liebfrauen
  • Carina Gispert, St. Amandus
  • Anja Gispert, St. Amandus
  • Petra Harsch, Liebfrauen
  • Michaela Harsch-Weber, Liebfrauen
  • Barbara Heilig, Liebfrauen
  • Wolfgang Himmel, Liebfrauen
  • Justyne Jacek, St. Amandus
  • Ernst-Walter Klunk, Maria Himmelskron
  • Irmgard Latsch, St. Laurentius
  • Gabriele Menrath, Liebfrauen
  • Stephanie Raiß, Maria Himmelskron
  • Burkhard Schneider, Liebfrauen
  • Gabriele Solka, St.Amandus
  • Lea Weber, Liebfrauen
  • Karl Wirthwein, Liebfrauen
  • Irene Wyrchowy, St. Amandus
Gemeindeversammlung 1 (c) red
Gemeindeversammlung 2 (c) red

Die erste (konstituierende) Sitzung des Gemeindeausschusses wird voraussichtlich im Januar 2026 stattfinden.

Der Gründungsgottesdienst für die neuen Pfarrei St. Nikolaus Worms-Wonnegau findet am 18. Januar 2026 im Wormser Dom statt. Die Wahl des Pfarreirats wird am 14. und 15.03.2026 durchgeführt. Zu folgenden Terminen kann in der Gemeinde Worms-Nordstadt gewählt werden:

  • Maria Himmelskron: 
    • ehemalige Bibliothek, Samstag, 14.03.2026, 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr
  • Liebfrauen:
    • Liebfrauenkirche, Sonntag, 15.03.2026, 12:30 Uhr bis 13:30 Uhr
    • Gemeindezentrum, Sonntag, 15.03.2026, 13:30 Uhr bis 15:30 Uhr
  • Amandus:
    • Gemeindehaus, Sonntag, 15.03.2026, 9:30 Uhr bis 12:30 Uhr

Briefwahl ist möglich und kann beantragt werden.

Wer im Gebiet der neuen Pfarrei wohnt, braucht sich nicht umzumelden und kannn in jeder Gemeinde seiner Wahl die Stimmen abgeben; wer außerhalb von St. Nikolaus wohnt, muss sich bei seiner zuständigen Pfarrei austragen lassen, um in St. Nikolaus zu wählen.

Peter Ebersberger

 

 

Ein Pfarrer in stürmischen Zeiten - Abschied von Pfarrer Ambadan

Schon der Start mit der neuen Pfarrgruppe war sicher nicht ganz einfach und Pfarrer Ambadan gestand einmal, dass er nicht sofort und freudig dem Wunsch des Bischofs folgen wollte, die Pfarrgruppe Nordstadt in Worms zu übernehmen. Da gab es Altlasten und, wie man von verschiedenen Seiten unschwer vernehmen konnte, die Vorstellung, mit den Gemeinden St. Amandus, Maria Himmelskron, St. Laurentius und Liebfrauen sei als Pfarrer nur schwer auszukommen.

Nun - wir sind zuversichtlich, dass nach Überwindung von Anfangsschwierigkeiten und dem „Warm-Werden“ zwischen Pfarrer und Gemeinde diese Ängste ausgeräumt werden konnten und freuen uns sehr, wenn unser (!) Pfarrer in seinem Geistlichen Wort dieser Ausgabe von einer „Traumstelle“ spricht. 

Es ist eine Vielzahl verschiedener Aufgaben, Gruppen und Aktivitäten, mit denen ein Pfarrer es zu tun bekommt, wenn er seine Pfarrstelle übernimmt. Wie wohl viele andere Pfarrer hätte sich Pfarrer Ambadan wahrscheinlich gewünscht, weniger mit Organisation, Gremien und Finanzen belastet zu sein und mehr Zeit für den Schwerpunkt „Seelsorge“ zu haben. Aber die Zeiten waren und sind „stürmisch“ und nehmen wenig Rücksichten auf Wünsche.

Als größten Einschnitt muss man sicher die Weichenstellungen für die neue Groß-Pfarrei St. Nikolaus Worms-Wonnegau betrachten, die den Pfarrer sowie Haupt- und Ehrenamtliche viel Zeit, Gedanken und Nerven gekostet haben. Da wurde gemeinsam geplant und gerungen, es waren aber auch Widerstände auszuräumen und „Richtungskämpfe“ zu bestehen und Pfarrer Ambadan war in diesen Jahren an der Seite seiner Pfarrgruppe und bemühte sich, Übergänge und schmerzhafte Einschnitte erträglich und mittragbar zu gestalten.

Ein Schwerpunkt seines Denkens und Handelns in den Gemeinden lag auf der Wertschätzung und Stärkung des Ehrenamtes, sowohl in den Gremien Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat als auch im Umgang mit den „Aktiven“. Das jährliche Ehrenamtsfest, bei dem er gut gelaunt in roter Schürze den Wein ausschenkte, war ein Zeichen dafür.

Vorzuwerfen ist ihm eigentlich nur eins: dass er sich jetzt in den Ruhestand verabschiedet - auch wenn wir schweren Herzens seine Entscheidung und auch den gewählten Zeitpunkt natürlich verstehen können. 

Abschied Ambadan Messe 2 (c) red
Abschied Ambadan Messe 6 (c) red

Seine Gemeinde, bestehend aus den Pfarrkirchen St. Amandus, Maria Himmelskron, St. Laurentius und Liebfrauen feierte denn auch noch einmal gebührend das Zusammensein und die letzten gemeinsamen Tage und Stunden in einem Festgottesdienst am 21. Dezember in der Liebfrauenkirche. Mit-Zelebranten von Pfarrer Ambadan waren Pater Joshy George Pottackal, der neue Weihbischof unseres Bistums, Dompropst Tobias Schäfer, Pfarrer Mikolei Skorecki, Diakon Hans-Jürgen Springer und Diakon Markus Landua. Eine große Schar von Ministrantinnen und Ministranten begleiteten die Prister am Altar, musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von Burkard Spiegel an der Liebfrauenorgel, dem Liebfrauenchor, den Antophonaren, Nova Cantica, Vox Amanda und der Pfarrgruppenband.

In der gut besuchten Liebfrauenkirche sprachen mehrere Festredner ihren Dank an Pfarrer Ambadan aus und ließen einige Stationen seines Wirkens in Worms Revue passieren. Weihbischof Pottackal trat nach der Predigt ans Mikrofon und verlas nach den eigenen Worten auch die Urkunde von Bischof Kohlgraf, worin sein Dank ausgesprochen und die Verabscheidung in den Ruhestand offiziell bestätigt wird.
Am Ende der Messfeier sprachen der Oberbürgermeister der Stadt Worms, Adolf Kessel, Dompropst Tobias Schäfer und Michaela Harsch-Weber für den Pfarrgemeinderat Worms-Nordstadt. Dabei wurden auch einige kleine Gaben zum Abschied überreicht.

Im Anschluss lud Pfarrer Ambadan alle zum gemütlichen Beisammensein ins Gemeindehaus, wo Getränke und Fingerfood gereicht wurden und von vielen die Gelegenheit zum Plaudern und Verabschieden genutzt wurde.
Der Chor von St. Amandus sang das Lied „Möge die Straße“ und die Kinder der Kindertagesstätten Liebfrauen und Maria Himmelskron trugen ebenfalls zwei Lieder bei: „Ich schenk dir einen Regenbogen“ und, passend gekleidet und mit ausdrucksvollem Tanz „In der Weihnachtsbäckerei“.

Abschied Ambadan Messe 8 (c) red

Für die Liebfrauenstiftung überreichte Harald Unselt ein Weinpräsent und erklärte Pfarrer Ambadan per Urkunde zum Rebstockpaten – auch das vielleicht ein guter Grund, wieder einmal bei einen „ehemailgen Pfarrkirchen“ vorbei zu schauen.

Langweilig wird ihm sicher nicht werden - ihm, der Kontakte und "Netzwerke" in alle Welt hat: Deutschland, Italien, Indien, die USA, Afrika, Kanada und wahrscheinlich noch einige weitere Verwandt- und Bekanntschaften, die ihn beschäftigen und auch immer ein Stück "Heimat" bieten werden. Eines seiner nächsten Projekte wird die Gründung einer Stiftung für ein Alten-Pflegheim in Indien sein. Dafür bat er bei seiner Verabschiedung anstelle von Geschenken um Spenden und das Spendenkonto sei hier noch einem genannt:

Spendenkonto Dr. George Ambadan
IBAN: DE18 5535 0010 0022 8873 45
Verwendungszweck: Projekt Indien

Abschied Ambadan Messe 11 (c) red
Abschied Ambadan Messe 10 (c) red

Wir wünschen unserem Pfarrer alles Gute, viel Erfolg und Freude bei kommenden Projekten und hoffen, ihn bei Gelegenheit einmal wiederzusehen. Er ist ja nicht aus der Welt!

Peter Ebersberger

Ein Kosmopolit verlässt das Wonnegau

Abschied Ambadan Feier 2 (c) red
Abschied Ambadan Messe 18 (c) red
Abschied Ambadan Feier 6 (c) red
Abschied Ambadan Feier 4 (c) red
Abschied Ambadan Feier 5 (c) red

 

 

 

Was gibt es Schöneres, am 3. Oktober 2015 konnten wir ein dreifaches Fest feiern und zwar den Tag der deutschen Einheit, ein erfolgreicher Sieg der Menschlichkeit. 25 Jahre gewaltfreie Wieder-vereinigung lagen hinter uns. Wir zelebrierten den ersten Gottesdienst mit unserem neuem Pfarrer Dr. George Ambadan, der aus Indien stammt, dem Heimatland von Mahatma Gandhi, der ebenfalls sein Land gewaltfrei befreite und wir feierten Erntedank und legten die reichen Gaben der Felder und Gärten vor dem Altar.

So hatte ich die Ehre den neuen Pfarrer in unserer St. Laurentiusgemeinde in Leiselheim zu begrüßen. Zu uns ist ein hochintellektueller, eleganter Pfarrer gekommen, der mehrere Sprachen spricht und global vernetzt ist. Seine eigene Sprachmelodie erinnerte an seine Heimat Indien.

Mittlerweile ist die katholische Weltkirche längst in Leiselheim angekommen. Im pastoralen Team waren fast alle Kontinente vertreten von Südamerika, Afrika, Asien bis hin zu Osteuropa.  Zu unseren Gottesdiensten konnten wir Gäste begrüßen aus den USA, meist sind es Nachfahren von ehemaligen Auswanderern aus Leiselheim. Katholiken aus Kamerun, Polen, Ungarn, Dubai finden u.a. den Weg zu unserem beschaulichen Vorort.

Pfarrer Dr. George Ambadan hatte die größte Gemeinde Nordstadt mit weit über 6.198 Katholiken vom Dekanat übernommen. Eine Herausforderung für jeden Seelsorger, die nur mit größten Einsatz seines Teams und vielen Ehrenamtlichen Helfern gestemmt werden konnte. Dies war vor 10 Jahren und zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, was alles auf uns zukommen würde: Wir lebten in paradiesischen Zuständen in einer pulsierenden Stadt voller Unbeschwertheit. In unserer Gemeinde feierten wir jeden Samstag unseren Gottesdienst. Unser Patronatsfest wurde umrahmt von der Kerb und das ganze Dorf war auf den Beinen.

Unsere Unbeschwertheit verloren wir 2019, als in der Nacht zu Aschermittwoch die 21-jährige Syndia von ihrem Freund aus Tunesien im Nordend erstochen wurde und nach einem Trauer-marsch trafen wir uns zu einer Andacht in der Liebfrauenkirche. Amokfahrer fuhren bei Volksfesten in Menschenmengen und neue teure Sicherheitsmaßnahmen waren gefordert und führten dazu, dass auch unsere Kerb aus Kostengründen gestrichen wurde. Die Leiselheimer trafen sich inzwischen in den Wingertzeilen zum Lebendigen Weinberg feierten dort ihren Gottesdienst.

Am 31. Dezember 2019 wurde der Ausbruch einer neuen Lungenentzündung mit noch unbekan-nter Ursache bestätigt. Sehr schnell sollte der tödliche Virus Worms erreichen. Nastassia Müller, Andrea Schnur, Irmgard Latsch und ich standen in der Kirche und überlegten, wie wir Sicherheitsabstände einrichten könnten. Klebten Punkte auf jede Kirchenbank, auf dem Altar stand das Desinfektionsmittel, Maskenpflicht, Gesangsverbot in der Kirche. Das Weihwasserbecken blieb trocken, kein Friedensgruß per Handschlag, zu groß ist die Ansteckungsgefahr. Teilnehmer­begrenzung und Ausgangssperre. Man mag nicht mehr an die Zeit zurückdenken. Viele Geschäfte, wirtschaftliche Betriebe, Restaurants und Vereine überlebten nicht diese Krisenzeit und wurden geschlossen. In diesen schwierigen Zeit unterstützte man sich gegenseitig, half beim Ein-kaufen, stellte Erkrankten gekochtes Essen vor die Tür. Die Älteren erhielten ihre Krankenkommunion, Geburtstagsbesuche wurden durchgeführt, auch wenn wir vor der Haustür stehen blieben.

Wir begannen das Patronatsfest im Freien an der Nordseite der Kirche zu feiern und immer wieder wurden wir von unserem Pfarrer unterstützt und hatten freien Handlungsspielraum. Dann kamen die Sparmaßnahmen und im Winter blieben die Kirchen ungeheizt. Wir kauften Decken, damit man sich wärmen konnte. Auch mit den friedlichen Zeiten sollte es bald vorbei sein. Am 24. Februar 2022 begann Russland seinen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die gesamte Ukraine, der bis heute andauert. Militärmaschinen aus Ramstein fliegen bis heute regelmäßig über unsere Häuser. Flüchtlinge erreichten unsere Stadt und wir sammelten für Pakete. Eine gesellschaftliche Herausforderung ohne Gleichen. In den Fürbitten wurde immer wieder der Wunsch zu Frieden geäußert.

Am 13. 09.2023 wurde Leiselheim von einem Unwetter heimgesucht. Im Wormser Ortsteil lag der Hagel kniehoch  Mit Schaufeln und schwerem Gerät mussten die Anwohner Autos befreien und die Straßen wieder passierbar machen. Der Hagel zerstörte nicht nur die Ernte in unseren Gärten, auf den Feldern und im Weinberg, sondern auch die Häuser und Autos wurden beschädigt. Unsere Kirchenfenster wurden ebenfalls von den großen Hagelkörnern durch brochen. Die Landschaft glich einer Geisterlandschaft und es dauerte lange Zeit, bis wir wieder Feldhasen sahen und den Ruf des Fasans hören konnten. In diesem Jahr fielen unsere Gaben beim Erntedankfest bescheiden aus. Keine Trauben lagen am Altar.

Doch es gab auch Highlights unsere wunderschönen Fronleichnamsprozessionen im Pfrimmpark. Die Dankesessen für die Ehrenamtlichen, die unser Pfarrer einführte. Das ganze Team trug rote Schürzen. Unser Pfarrer liebte es, uns strahlend zu bedienen und uns Wein einzuschenken. Mittlerweile war er voll integriert, hatte sich an die rheinhessische Lebensweise gewöhnt, baute selbst in seinem Garten Feigen und Wein an und hatte ihn zu einer Oase verwandelt.

Parallel dazu begann der Pastorale Weg. Seit 2018 wurde das ehrgeizige Ziel gesetzt aus dem Dekanat eine Pfarrei zu formen, die größte in der ganzen Diözese Mainz. Es folgten Gesprächs-, Arbeitskreise, Videokonferenzen, Projektgruppen und Gremienarbeit. Es gab heftige Diskussionen und nicht immer waren wir einer Meinung bei der Gestaltung oder Umsetzung. Mittlerweile haben wir nur noch alle drei Wochen einen Gottesdienst in unserer Laurentiusgemeinde Leiselheim. Beginn ist der 1. Januar 2026, doch bis dahin hat unser Pfarrer den verdienten Ruhestand ange-treten.

Ein Zitat von Mahatma Gandhi möchten wir, wie wir es ihm zur Begrüßung gaben, auch zum Abschied mit auf seinen neuen Weg weitergeben:

„Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für die Welt.“

Herzlichen Dank und Gott segne ihn!
St. Laurentiusgemeinde
gez. Eleonore Bittner

Abschied Ambadan Feier 1 (c) red
Überschrift (c) red

Impressionen von den Weihnachtstagen in unserer Gemeinde, vom 1. Advent bis zum Jahresende,
finden Sie über den nachfolgenden Link.

Weltgebetstag der Frauen 2026

Weltgebetstag 2026 1 (c) Weltgebetstag der Frauen - Deutsches Komitee e.V.

„Kommt! Bringt eure Last.“

Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas – vielfältig, dynamisch und voller Kontraste. Mit über 230 Millionen Menschen vereint der „afrikanische Riese“ über 250 Ethnien mit mehr als 500 gesprochenen Sprachen. Die drei größten Ethnien sind Yoruba, Igbo und Hausa, aufgeteilt in den muslimisch geprägten Norden und den christlichen Süden. Außerdem hat Nigeria eine der jüngsten Bevölkerungen weltweit, nur 3% sind über 65 Jahre alt. Dank der Öl-Industrie ist das Land wirtschaftlich stark, mit boomender Film- und Musikindustrie. Reichtum und Macht sind jedoch sehr ungleich verteilt.

Am Freitag, den 6. März 2026, feiern Menschen in über 150 Ländern der Erde den Weltgebetstag der Frauen aus Nigeria. „Kommt! Bringt eure Last.“ lautet ihr hoffnungsverheißendes Motto, angelehnt an Matthäus 11,28-30.

In Nigeria werden Lasten von Männern, Kindern vor allem aber von Frauen auf dem Kopf transportiert. Doch es gibt auch unsichtbare Lasten wie Armut und Gewalt. Das facettenreiche Land ist geprägt von sozialen, ethnischen und religiösen Spannungen. Islamistische Terrorgruppen wie Boko Haram verbreiten Angst und Schrecken. Die korrupten Regierungen kommen weder dagegen an, noch sorgen sie für verlässliche Infrastruktur. Umweltverschmutzung durch die Ölindustrie und Klimawandel führen zu Hunger. Armut, Perspektivlosigkeit und Gewalt sind die Folgen all dieser Katastrophen.

Hoffnung schenkt vielen Menschen in dieser existenzbedrohenden Situation ihr Glaube. Diese Hoffnung teilen uns christliche Frauen aus Nigeria mit – in Gebeten, Liedern und berührenden Lebensgeschichten. Sie berichten vom Mut alleinerziehender Mütter, von Stärke durch Gemeinschaft, vom Glauben inmitten der Angst und von der Kraft, selbst unter schwersten Bedingungen durchzuhalten und weiterzumachen.

Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen seit gut 100 Jahren für den Weltgebetstag. Rund um den 6. März 2026 werden allein in Deutschland hunderttausende Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder die Gottesdienste und Veranstaltungen zum Weltgebetstag besuchen: Gemeinsam mit Christ*innen auf der ganzen Welt feiern wir diesen besonderen Tag. Wir hören die Stimmen aus Nigeria, lassen uns von ihrer Stärke inspirieren und bringen unsere eigenen Lasten vor Gott. Es ist eine Einladung zur Solidarität, zum Gebet und zur Hoffnung. Seid willkommen, wie ihr seid.

Kommt! Bringt eure Last.

Laura Forster, Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e. V

Weltgebetstag 2026 2 (c) Weltgebetstag der Frauen - Deutsches Komitee e.V.

In Hochheim findet der Gottesdienst im kath. Pfarr- und Jugendheim am Freitag, 6. März 2026 um 18.00 Uhr statt.

Wenn Sie bei den Vorbereitungen zum Weltgebetstag mitarbeiten möchten, kommen Sie zu unserem 1. Treffen am Mittwoch, den 21. Januar 2026 in die ehemalige Bibliothek neben der kath. Kirche.

Karin Müller
Telefon: 06241 78249

 

 

Erstkommunion

EKO Plakat 2025 (c) Bonifatiuswerk

Die Erstkommunion, auf die sich die Kinder gemeinsam vorbereitet haben, wurde am 4. Mai in der Liebfrauenkirche gefeiert.

Seniorenkreis

Seniorenkreis 2025 5 (c) red

Der Seniorenkreis der Gemeinden Maria Himmelskron und Liebfrauen trifft sich monatlich zu wechselnden Aktivitäten.

Kaffeeklatsch mit Redewendungen aus der Bibel, die Fahrt zur Hl. Hildegard nach Bingen, ein Vortrag "Christen im Orient" und vieles mehr standen in den vergangenen Monaten auf dem Programm.

Schauen Sie doch mal ins
Jahresprogramm 2026

Der Springende Punkt

SpriPu_3_2025 (c) red

Die Weihnachtsausgabe unserer Pfarrzeitung ist da - sie liegt in allen Kirchen der Pfarrgruppe zum Mitnehmen aus!

 

 

Chorgruppen Liebfrauen

Jubiläum Chor (c) red

Historisches, Neues und Wissenswertes zu Liebfrauenchor, Antiphonaren, Nova Cantiva und der Kirchenmusik in Liebfrauen. Mitsängerinnen und -sänger werden gesucht und sind herzlich willkommen!

MinistrantInnen

72-Stunden-Aktion (9) (c) red


Neben dem Dienst am Altar treffen sich die MinistrantInnen zu Aktionen und Spielen.
Sie sind als Sternsinger unterwegs, gehen Eislaufen, treffen sich zum gemeinsamen Essen und Gesprächen.

Kindertagesstätten

Kita 50 Jahre 5 (c) red

St. Martin in Maria Himmelskron - Ein Kooperations-projekt zum Thema Wasser - eine neue Nestschaukel für St. Cyriakus - Jubiläum: 50 Jahre Kita-Gebäude Liebfrauen - und die Leitlinien der Kita Liebfrauen!

 

 

 

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