10 Jahre Fasen-Orgel:Nächste Kleine Orgelmesse in St. Franziskus

Die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts war eine Blütezeit der Orgelmusik in Frankreich. Vor allem in Paris gestalteten zahlreiche berühmte Organisten die Gottesdienste und bereicherten die Orgelwelt mit Kompositionen für den kirchlichen, aber auch für den konzertanten Gebrauch. Dies ging einher mit einer Weiterentwicklung im Orgelbau, für den stellvertretend der Name Aristide Cavaillé-Coll steht. Dieser berühmte Orgelbauer hat mit zahlreichen Innovationen die technischen und klanglichen Möglichkeiten der Orgel deutlich verbessert, wodurch die Komponisten angeregt wurden, intensiv für die damals neuen oder erneuerten Instrumente zu komponieren.
In der Kleinen Orgelmesse wird ein kleiner Querschnitt der Musik aus dieser Zeit erklingen, darunter Werke von Alexandre Guilmant, Charles-Marie Widor, Léon Boëllmann und anderen. Die Stücke sind so ausgewählt, dass möglichst verschiedene der für die Epoche typischen Gattungen wie „Grand Choeur“ und „Toccata“ sowie charakteristische Klangbilder wie die solistisch verwendete Oboe oder die Schwebungsklänge der „Voix celeste“ vertreten sind.
Die Musik zum Einzug beginnt wieder fünf Minuten vor Beginn der Messe.
Herzliche Einladung!