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Unser tägliches Tun

Unser Tagesablauf

So gestaltet sich unser Tagesablauf

WERKTAGS:

  5.30   Aufstehen
  6.00   Stundengebet (Laudes und Terz
  7.00   Eucharistiefeier, anschl. Betrachtung
  8.00   Frühstück,
            anschl. Arbeitszeit

11.00   Stundengebet (Sext und Non)
11.30   Mittagessen
12.15   Gemeinsames Spülen
13.00   Stille Zeit
14.00   Stundengebet (Lesehore)
14.30   Kaffee,
            anschl. Arbeitszeit

16.45   Betrachtung
17.45   Stundengebet (Vesper mit Gemeinde),
            Eucharistischer Segen
18.20   Abendessen,
            anschl. Arbeitszeit und freie Zeit
20.00   Stundengebet (Komplet),
            anschl. Nachtruhe

SONNTAGS
beginnt das erste Stundengebet (Laudes) erst um 7.00 Uhr (wird von Radio Horeb übertragen)
und um 8.00 Uhr die Eucharistiefeier.

 

Unser Klosterleben

Auftrag und Sendung

"Du sollst den HERRN deinen GOTT lieben, mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deiner Kraft."

Deshalb bringen wir uns selbst GOTT als lebendige Opfergabe dar.  Franziskus selbst sagt zu Clara und ihren Schwestern: " Ihr seid Bräute des HEILIGEN GEISTES." Vom HERRN persönlich erhält er mit seinem ganzen Orden den Auftrag: "Stelle mein Haus wieder her, das ganz zerfällt." Damit ist in erster Linie nicht ein Haus aus Steinen gemeint, wie Franziskus zuerst glaubt, sondern vielmehr ein Haus aus lebendigen Steinen, der Tempel GOTTES in den Seelen selbst. "Wißt ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt? (...) Denn Gottes Tempel ist heilig und der seid ihr." (1Kor 3,16)

Lebensform

Wir Schwestern vom Orden der Klarissen-Kapuzinerinnen (Klarissen-Kapuzinerinnen, OSCCap) gehören zu den kontemplativen Orden und leben in einer päpstlichen Klausur, welche wir nur aus wichtigen und notwendigen Gründen verlassen. Sie ist ein Zeichen unserer radikalen Ganzhingabe an Gott und eine Hilfe für unsere kontemplative Sendung zum Lobe Gottes, zum Dienst für Kirche und Welt. Die Klausur bietet mit ihrer Stille, Zurückgezogenheit und ihrem Schweigen einen notwendigen Schutz für unseren Lebensraum. Sieben mal am Tag versammeln wir uns um den Herrn in unserer Kapelle, um im Geiste mit allen Brüdern und Schwestern auf der ganzen Welt, gemeinsam das kirchliche Stundengebet zu rezitieren und zu singen. In ihm vereinigt sich die Stimme der Braut ( Kirche ) mit der Stimme des Bräutigams (Christus), in Dank, Lobpreis und Fürbitte an den Vater im Himmel.

Das Gebet bestimmt unseren Lebensrhythmus, gibt ihm Rahmen, Inhalt und Weihe, vor allem aber auch eine ganz persönliche und intime Grundlage in der Beziehung zu Christus, unserem Bräutigam.

Schwesterliche Gemeinschaft

"Der Herr selbst hat uns nämlich nicht nur für andere gleichsam als Vorbild, zum Beispiel und Spiegel hingestellt, sondern auch für unsere Schwestern, die er zu dieser Lebensform hinzuberufen wird, so dass sie selber wiederum denen, die in der Welt leben, zu Spiegel und Beispiel werden können."

                                         Aus dem Testament der heiligen Klara