Prävention sexualisierte Gewalt/ Kindeswohl

Das Wohl der Kinder steht in der kirchlichen Jugendarbeit an erster Stelle

Kirchliche Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit bieten Kindern und Jugendlichen Räume, in denen  sie sich entfalten können. Es sollen geschützte Räume sein, in denen Kinder und Jugendliche ihre Fähigkeiten und Begabungen zur Entfaltung bringen können, in denen sie sich angenommen wissen und sich wohl und sicher fühlen.

Wir wollen Verantwortliche sensibilisieren

Als Präventionsmaßnahme will der BDKJ die Verantwortlichen in der Jugendarbeit sensibilisieren und stärken. Neben Informationen zum Thema geben wir Handlungsleitungen für den Notfall, denn für uns heißt es: nicht wegschauen, sondern Wege suchen, um zu helfen! Daneben finden wir es hilfreich, einen kritischen Blick auf die eigenen Verhaltensweisen, den Umgang miteinander undmit den uns anvertrauten Kindern und Jugendlichen  zu werfen.

Wir unterstützen euch!

Wir beraten und begleiten euch in eurer Situation.
Wir liefern euch kostenfrei Informationen, Tipps, Literatur und Gruppenstundenvorschläge zum Thema.
Wir bieten euch Schulungen zum Thema "Kinder schützen - Prävention vor sexualisierter Gewalt in der Kinder- und Jugendarbeit (die aktuellen Termine findet ihr auf der Homepage oder auf Anfrage).
Wir vermitteln auf Anfrage  an eine Beratungstelle in eurer Nähe.

 

Kontaktadressen

Lotsenstelle Kindeswohl BDKJ/ BJA Mainz
Tel.: 06131-253 689

Katholische Jugendzentrale Bingen
Tel.: 06721-17715

Erziehungsberatungsstelle Caritaszentrum St. Elisabeth Bingen
Tel.: 06721-91 77 40

 

Handlungsleitfaden

  • Ruhe bewahren!
  • Kläre deine eigenen Gefühle.
  • Höre den Kindern und Jugendlichen zu. Glaube ihnen und ermutige sie, sich anzuvertrauen.
  • Mache nur Angebote, die erfüllbar sind. Mache keine Zusagen, die du nicht einhalten kannst.
  • Beziehe das Kind oder den Jugdendlichen in alle Prozesse mit ein.
  • Behandle das, was dir erzählt wurde, vertraulich, aber teile dem/ der Betroffenen mit, dass du sir selbst Hilfe und Unterstützung holst.
  • Wende dich an einen Experten, z.b. eine Beratungsstelle, die Lotsenstelle Kindeswohl oder die KJZ.
  • Protokolliere nach dem Gespräch Aussagen und Situationen im Einvernehmen mit dem/ der Betroffenen.
  • Keine voreiligen Informationen an den Täter oder die Täterin.