Kirchliches Engagement macht Spaß trotz konservativem Image

Bild Umfrage Aktive (c) KJZ Bingen
Bild Umfrage Aktive
Datum:
Mo. 1. Feb. 2021
Von:
Merwe Hunzelmann

Ergebnisse der Umfrage für Aktive in der Jugendarbeit

Im Rahmen des Pastoralen Wegs wurden Jugendliche und junge Erwachsene, die aktiv in Jugendverbänden und/oder den Ministranten und/oder der Kirchenmusik im Dekanat aktiv sind, zu ihren Meinungen und Wünschen zu Kirche befragt.

Es fällt auf, dass viele seit ihrer Kindheit mit dabei sind, selbst viele positive Erfahrungen und Erlebnisse hatten und diese an die jüngere Generation weitergeben möchten. Das Engagement macht ihnen Spaß und ist ihre Art der Bindung zur Kirche. Daher ist es nicht erstaunlich, dass Gemeinschaft und das Gefühl von Zusammengehörigkeit am häufigsten genannt werden, wenn man fragt, was den Jugendlichen an Kirche gefällt.

Dass Kirche (zu) konservativ und altmodisch ist, stört die Befragten. Als Beispiel werden hier Themen wie Zöibat, fehlende Gleichberechtigung, Rolle der Frau und die Abwertung von Homosexualität genannt. Die Jugendlichen wünschen sich von Kirche mehr Offenheit gegenüber Veränderungen, neuen Ideen und Lebensentwürfen. Weiterhin werden  mehr Angebote für Jugendliche, Treffen und Jugendgottesdienste gewünscht sowie die Besprechung jugendreleanter Themen. Für die Jugendlichen, die bei der KJG und/oder den Ministranten aktiv sind, ist eine offene und wertschätzende Kommunikation mit der Gemeinde wichtig. Sie freuen sich über Unterstützung, möchten aber eigenständig bleiben und (in ihrem Rahmen) Entscheidungen treffen dürfen.

Über Angebote und Veranstaltungen informieren sich die Befragten überwiegend online. In diesem Bereich wird auch ein Mangel an Öffenlichkeitsarbeit angemerkt.

Befragt nach einem (für sie) schönen Gottesdienst, antworten die meisten mit guter Musik. Für viele gehört eine volle Kirche mt vielen (jungen) Menschen dazu, zudem werden unkonventionelle, lebhafte Gottesdienste gewünscht, in denen es nicht nur ums Zuhören geht.

Hier findet ihr die ausführlichen Ergebnisse der Umfrage