Wallfahrten

Wallfahrt 2026 (c) Kath. Kirchengemeinde Hl. Kreuz

Wallfahrt nach Höchstberg 2026

Für den 2. Mai war wieder die Wallfahrt nach Höchstberg terminiert. In diesem Jahr schien der Wettergott ein Einsehen mit uns zu haben, gutes Wetter war angesagt.
Pünktlich um 09.00 Uhr begannen wir den Tag mit einem Gottesdienst. Danach sammelten sich die Fußwanderer an der Mariengrotte, um die Wallfahrt mit einem Gebet und einem Marienlied zu starten.
Gut gelaunt ging es Richtung Duttenberg. In diesem Jahr war die Anna-Kapelle offen und wir konnten unsere erste Station in dem schönen Kirchlein mit den gut erhaltenen Fresken beginnen.
Weitere Stationen waren die Kirche St. Kilian in Duttenberg, das Flurkreuz zwischen Duttenberg und Obergriesheim. Fast pünktlich zur Mittagszeit erreichten wir Obergriesheim, hier haben uns wieder zwei Helferinnen aus der Gemeinde mit Kaffee und Butterbrezeln verwöhnt. Etwas Süßes wurde auch aus einigen Rucksäcken gezaubert!
Nach der Stärkung und einem Besuch in der Herz-Jesu Kirche ging es weiter Richtung Jagsttal, an Untergrießheim vorbei zu den gefürchteten 256 Stufen, die zur Lourdesgrotte führten. Dies war die vorletzte Station, bevor wir schweigend den Weg zur Höchstberger Kirche zurücklegten.
Während unserer Wanderung gab es an den Stationen jeweils ein Gesetz des Rosenkranzes und verschiedene Impulse, die zum Nachdenken anregten, da sie auch auf Situationen im eigenen Leben übertragen werden können. Zum Beispiel, Jesus der die Einsamkeit suchte und dann die Jünger überraschte, als er ihnen auf dem Wasser entgegenkam.  Petrus, der auch übers Wasser gehen wollte und dann Angst vor seiner eigenen Courage bekam. Die Geschichte der Emaus Jünger, die Jesus nach der Auferstehung nicht gleich erkannten. Auch das Thema „Wenn ihr betet oder Gutes tut, dann prahlt nicht damit, sondern tut es in Stille, ohne groß Lorbeeren dafür empfangen zu wollen, war Impuls einer Station.
An der Kirche „Maria zum Nussbaum“ wurden wir dann schon von einigen Wimpfenern empfangen. Da wir etwas früher am Ziel angelangt waren, konnten wir noch den weiten Blick in unsere schöne Heimat genießen, die sich heute von ihrer schönsten Seite zeigte.
Um 15.00 Uhr begann die feierliche Maiandacht mit eucharistischem Segen. Hier war die Hochzeit von Kanaan das Thema. Dieses Evangelium verdeutlicht nochmals, wie Maria auf ihre bescheidene Art doch so viel im Hintergrund bewirkte. Schöne Marienlieder wurden angestimmt und gesungen.
Nach dem Gottesdienst gab wieder den kleinen Umtrunk mit Kaffee, Butterbrezeln und Hefezopf.
Ein rundum gelungener Tag ging zu Ende! Danke an Alle, die den Tag vorbereitet und gestaltet haben.
Wir freuen uns schon wieder auf das nächste Jahr und es wäre schön, wenn sich noch einige Gemeindemitglieder mit auf den Weg machen würden. Diesen Tag kann man gerne als kleine Auszeit für die Seele betrachten.