Schmuckband Kreuzgang

Lebendige Gemeinde als Gemeinschaft im Jahreslauf

In einer jungen Stadtrand-Gemeinde mit ständig wachsenden Wohngebieten kostet es durch das häufigere Kommen und Gehen von Gemeindemitgliedern mehr Mühe, Kontinuität und Zusammengehörigkeitsgefühl zu erhalten als bei einer „alteingesessenen" Gemeinde. Andererseits bringt dies den Vorteil, in besonderem Maße eine „offene" Gemeinde als geistliche Heimat für alle sein zu können. Alte Traditionen werden - zum Teil in neuen Formen - fortgeführt, Neues findet Raum.

Januar

Sternsinger 2020 (c) Renate Sans

Das neue Jahr beginnt mit einem feierlichen Gottesdienst und anschließendem Empfang.

Um den Dreikönigtag gehen die Sternsinger durch die Gemeinde.

Februar

Aschermittwoch (c) Stefan Götz

Mariä Lichtmess (Darstellung des Herrn) wird traditionell mit Kerzenweihe und Austeilung des Blasius-Segens begangen.

Kirche und Fastnacht passen in Gonsenheim besonders gut zusammen: drei christliche Gemeinden liefern in einer gemeinsamen Sitzung den Beweis und St. Petrus Canisius lädt alljährlich die gesamte Gemeinde zu einer eigenen Fastnachtssitzung.

Die Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch mit der Austeilung des Aschenkreuzes; die folgenden Wochen sind geprägt von Andachten, Frühschichten und dem Beten des Kreuzwegs, der Bußandacht sowie einem Solidaritätsessen, dessen Erlös einem Projekt in der „Dritten Welt" zugute kommt.

März

Der Weltgebetstag Anfang März wird wechselweise in den beiden katholischen Gemeinden, der evangelischen Gemeinde und der Baptistengemeinde gestaltet.

Nach dem Hochamt mit Palmweihe tragen die Kinder bei der Prozession am Palmsonntag stolz die am Vortag selbst gebastelten Palmstöcke.

Der Agapefeier am Gründonnerstag folgt das Gedenken des Leidens und Sterbens Jesu am Karfreitag, die Feier der Osternacht mit anschließendem Umtrunk am Osterfeuer, der Ostersonntag mit dem Fest-Gottesdienst und der Ostermontag mit Familiengottesdienst und Eiersuchen für die Kleinen.

April

Der 27.  April, Tag des Hl. Petrus Canisius, wird als Patronats- und Helferfest gefeiert mit allen, die sich im Laufe des Jahres in der Gemeinde engagiert haben.

Mai

Der Mai ist geprägt durch die Maiandachten.

An Christi Himmelfahrt wird seit einigen Jahren Erstkommunion in St. Petrus Canisius gefeiert.

Fronleichnam begehen die Canisianer gemeinsam mit St. Stephan: Nach einem Gottesdienst in der Canisius-Kirche führt der Weg der feierlichen Prozession zum Rheinhessendom.

Zur Vorbereitung auf das Pfingstfest wird die Pfingst-Novene gebetet; das Festamt wird vom Kirchenchor mit gestaltet.

Der Pfingstmontag steht im Zeichen des Begegnungsfestes, das sich an den gemeinsamen Gottesdienst der Pfarrei und der Familien mit behinderten Angehörigen anschließt und zu dem alle - Behinderte und Nicht-Behinderte - eingeladen sind.

Juni

Alle Jahre wieder wird das Pfarrfest zum Höhepunkt im Gemeindeleben. Ein Dämmerschoppen am Vorabend, der sonntägliche Familiengottesdienst, Spielangebote, zwei Hüpfburgen, eine Theateraufführung des Kindergartens, eine Tombola, zu der die Gonsenheimer Geschäftswelt dankenswerterweise immer wieder schöne Preise spendiert, ein Flohmarkt, Stände des Dritte-Welt-Kreises und des Handarbeitskreises und eine schon legendär gute Verpflegung locken viele große und kleine Gäste.

Im Juni findet alljährlich die Nothelfer-Wallfahrt zur Kapelle im Gonsenheimer Wald statt; die gemeinsame Prozession beginnt am Rheinhessendom.

August

An Mariä Himmelfahrt (15. August) wird der Kräutersegen erteilt.

September

Besonders festlich wird alljährlich das Erntedankfest begangen. Liebevoll und mit viel Phantasie wird der Schmuck des Altarraumes von der Gärtner-Familie Stein besorgt.

Oktober/November

Mit dem Rosenkranzmonat Oktober, dem Allerheiligen- und Allerseelentag sowie dem St. Martinsfest mit Martinszug geht das Kirchenjahr dem Ende zu, um mit dem Advent neu zu beginnen.

Dezember

Rorate-Messsen und Weihnachts-Novene, Weihnachten mit einer Krippenfeier für die Kleinsten, einer Christmette als Familiengottesdienst sowie der festlichen Christmette am späten Abend und den Gottesdiensten an den Feiertagen prägen den letzten Monat des Kalenderjahres, das an Silvester mit der Jahresschlussandacht endet.