Der "Pastorale Weg" im Bistum Mainz

Pastoraler Weg im Bistum Mainz - was ist das?

Der Pastorale Weg ist ein Weg der Entwicklung und Erneuerung der Kirche im Bistum Mainz, zu dem uns unser Bischof einlädt und auffordert. Er steht unter dem Leitwort „Eine Kirche des Teilens werden“. Gemeinsam bewegt uns die grundlegende Frage: „Wie wollen und können wir heute und 2030 unser Christsein leben?“

Der neue Newsletter liefert in unregelmäßigen Abständen die aktuellen Infos.

Vier Dimensionen sind dabei zentral:

Als Christen unseres Bistums teilen wir das Leben mit vielen anderen Menschen um uns herum. Wir wollen ihre Freude und Hoffnung, ihre Trauer und Angst immer besser verstehen und fragen uns: Wie können wir die Bedürfnisse und Hoffnungen der Menschen noch deutlicher sehen und verstehen? Bekommen die Menschen, was sie brauchen, und brauchen sie, was sie bekommen?

Der Glaube an Jesus Christus und die Begegnung mit ihm im Gebet, in der Feier der Sakramente und im Wort der Heiligen Schrift erfüllt uns mit Freude und Zuversicht. Daher wollen wir diesen Glauben teilen und fragen uns: Wie kann es gelingen, den Glauben weiterzugeben? In welchen Formen kann unser Glauben heute angemessen und glaubwürdig Ausdruck finden?

Viele Menschen in unserem Bistum bringen sich selbst in das kirchliche Leben mit viel Zeit und Engagement ein; sie ermöglichen dieses kirchliche Leben auch durch ihren finanziellen Beitrag. Vielfältige Formen kirchlichen Lebens und die Gebäude, in denen sie stattfinden können, wurden aufgebaut. Aber wir nehmen auch wahr, dass weniger Menschen in der Kirche mitfeiern und mitgestalten und dass die finanziellen Ressourcen knapper werden; daher fragen wir uns: Wie können wir die vorhandenen Ressourcen gerecht verteilen und so erhalten, dass sie dem kirchlichen Auftrag wirklich dienen?

Kirche – das sind nicht nur Bischof, Priester und andere (hauptamtliche) Verantwortungsträger. Kirche – das sind alle Menschen, die durch die Taufe zu Jesus Christus gehören. All diese Menschen sind auch gerufen, in ihrer Weise und mit ihren Gaben das kirchliche Leben aufzubauen und zu prägen. Wir wollen daher Berufung und Charismen stärken und fragen uns: Wie können wir zu einer neuen Kultur des Miteinanders beitragen? Wie können wir die Verantwortung für das kirchliche Leben angemessen teilen?

Unser Bistumspatron, der Heilige Martin, ist Vorbild für eine Kirche des Teilens und Leitfigur für den Pastoralen Weg.

Wie wollen und können wir heute und 2030 unser Christsein leben?

Was bisher geschah…

  • Bischof Dr. Peter Kohlgraf hat den Pastoralen Weg durch vielfältige Besuche, Gespräche und Konsultationen im ersten Jahr seiner Amtszeit vorbereitet.
  • Bei der Diözesanversammlung am 22. September hat Bischof Dr. Peter Kohlgraf die grundlegenden Konturen des Pastoralen Weges vorgestellt. Momentan werden die Rückmeldungen darauf gesammelt und ausgewertet.
  • Zum 1. November 2018 wurde die Koordinationsstelle für den Pastoralen Weg eingerichtet, die zum guten Gelingen des Pastoralen Weges beitragen soll. Nun wird intensiv an Klärungen für die ersten Phasen und Schritte des Pastoralen Weges gearbeitet.

Das Konzept für den Pastoralen Weg befindet sich also noch im Aufbau. Auch diese Homepage befindet sich noch im Aufbau. Bald finden Sie hier weitere Informationen und Materialien.

Wie es weitergeht…

  • In der Fasten- und Osterzeit beginnt die erste Phase des Pastoralen Weges.
  • Von Aschermittwoch bis Christi Himmelfahrt 2019 geht es in einer geistlichen Vorbereitungszeit um die Besinnung auf die Fragen: Wie wollen und können wir heute und 2030 Kirche Jesu Christi sein? Was sind Grundlagen für den Pastoralen Weg? Welche Haltungen brauchen wir, um eine Kirche des Teilens zu sein? Denn entscheidend werden die Haltungen sein, mit denen wir den Pastoralen Weg gehen.
  • Von Mitte März bis Mitte April 2019 finden in allen Dekanaten außerordentliche Dekanatsversammlungen statt, bei denen der Auftrag an die Dekanate für die erste Phase des Pastoralen Weges erläutert und diskutiert wird.
  • In der ersten Phase geht es in den Dekanaten in einem möglichst breiten Beteiligungsprozess um die Wahrnehmung, was die Menschen brauchen, ob sie bekommen, was sie brauchen, und ob sie brauchen, was sie bekommen. Auf Grundlage dieser Wahrnehmung werden Konzepte entwickelt, die pastorale Schwerpunkte und zukunftsfähige Strukturen benennen.
  • Den offiziellen Auftakt auf Bistumsebene bilden ein Workshoptag am Samstag, den 1. Juni 2019, und der festliche Gottesdienst am Pfingstsonntag im Mainzer Dom. Zum Workshoptag wird eine bunt gemischte Teilnehmer(innen)-Gruppe eingeladen werden, die Elemente für ein Leitbild des Prozesses entwickeln wird. Beim Pfingstgottesdienst wird unser Bischof dort erarbeitete Ergebnisse aufgreifen und von seiner Seite ein Bild des Pastoralen Weges zeichnen.
  • Neben diesen Auftaktveranstaltungen stehen viele Klärungen in wichtigen Teilfragen an. Auch dabei wollen wir viele Menschen beteiligen; dies soll in thematischen Teilprojektteams und in anderen Formaten geschehen. Damit hier aber sinnvoll und zielführend gearbeitet werden kann, sind Vorbereitungen notwendig, an denen wir noch intensiv arbeiten.

Koordinationsstelle für den Pastoralen Weg

Dr. Ursula Stroth (c) Bistum Mainz
Dr. Ursula Stroth, Referentin

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