Der Pastorale Weg im Bistum Mainz

Pastoraler Weg aktuell: Corona – Hindernis und Chance

Der Pastorale Weg (c) Kath. Dekanat Mainz-Szadt
Der Pastorale Weg
Datum:
Mi. 20. Jan. 2021
Von:
Dekanatsprojektteam/ Eva Reuter

Pastoraler Weg aktuell: Abschluss der Phase I


Als Bischof Peter Kohlgraf im Frühjahr vor zwei Jahren zum Pastoralen Weg aufrief, konnte
niemand vorhersehen, unter welchen Umständen das Ende der ersten Phase stattfinden
würde. Diese Situation beeinträchtigt das Leben nun schon fast ein Jahr. Niemand war
darauf vorbereitet und trotzdem wurde in den vergangenen Monaten auf Ebene des
Dekanats Mainz-Stadt und auch in manchen Gemeinden weiter am Pastoralen Weg
gearbeitet. Jedoch hat die Pandemie dieses Arbeiten deutlich erschwert. Es wurde deutlich,
dass echte Beteiligung ohne die Möglichkeit sich zu begegnen kaum möglich ist.
Gleichzeitig zwingen die personellen und finanziellen Entwicklungen im Bistum die
Bistumsleitung, zügig an der Umsetzung der Strukturreform zu arbeiten.
Für den Prozess bedeutet das einerseits, dass die Phase I Ende November dieses Jahres
abgeschlossen wird. Bis dahin muss die Dekanatsleitung dem Bischof ein Konzept
vorlegen, das die pastoralen Handlungsansätze und die zukünftigen Strukturen umfasst.
Andererseits ist jetzt schon deutlich geworden, dass die inhaltliche Arbeit und vor allem die
breite Beteiligung von Gemeindemitgliedern und Menschen aus dem öffentlichen Leben in
viel geringerem Maße stattfinden konnte und kann, als geplant.


Der Zeitplan im Dekanat Mainz-Stadt sieht vor, dass die Gemeinden und Einrichtungen bis
Ende Februar 2021 ein schriftliches Votum abgeben, was für sie in dieser Hinsicht von
Bedeutung ist und für welches Strukturmodell sie sich aussprechen. Auch die thematischen Teilprojektteams werden spätestens zu dieser Zeit ein Abschlusspapier vorlegen. Das Dekanatsprojektteam und die Dekanatsleitung werden dann aus diesen Statements ein Konzept erstellen. Die Dekanatsversammlung wird im Juni das Konzept abschließend beraten und im September endgültig verabschieden.
In der Pandemie-Situation, die voraussichtlich auch noch in den nächsten Monaten reale
Treffen größerer Gruppen erschwert oder unmöglich macht, kommt den Gremien eine
besondere Bedeutung zu. Die gewählten Vertreter*innen müssen in besonderem Maß Ihre
Verantwortung wahrnehmen und für das Wohl der gesamten Gemeinde beraten und
entscheiden. Natürlich ist es wichtig, dabei alle Möglichkeiten der Meinungsbildung und
Beteiligung aller Gemeindemitglieder auszuschöpfen. Von online-Stammtisch über
Befragungen per Postwurfsendung ist Vieles möglich. Auf der Internetseite des Dekanats
und des Bistums stehen vielfältige Materialien zur Verfügung. Außerdem bietet das
Dekanatsbüro an, bei Bedarf gerne zu unterstützen.

Dekanatsprojektteam/ Eva Reuter