Gang durch die projektgeförderten Häuser der Schwestern in Kolumbien

Datum:
Sa 21. Apr 2018
Von:
Monika Herkens

Fast 100 Jahre nach der Gründung des Ordens der Schwestern vom armen Kinde Jesus in Aachen nahmen einige wenige deutsche Schwestern 1937 die Arbeit in Bogota/Kolumbien auf. 

Zunächst ganz bescheiden in einem Wohnhaus. Alles nahm seinen Anfang mit einer kleinen Schule für Mädchen. 

Die Lebensbedingungen für die ersten Schwestern waren sehr hart und ärmlich. 

In der Zwischenzeit sind hieraus zwei Privatschulen, mit denen u.a. die Sozialstationen finanziert werden, geworden.

Im Laufe der Zeit haben sich das Aussehen und Aufgaben der Sozialstationen, die sich in den Armenvierteln der Hauptstadt befinden, grundlegend geändert. 

Momentan werden in fünf verschiedenen Einrichtungen rund 2.000 Kinder und Jugendliche betreut. 

In allen Einrichtungen zusammen rund 3.500 Kinder, um die sich 80 Schwestern und viele Angestellte kümmern.  

In den Vordergrund der Sozialeinrichtungen ist neben der Linderung der materiellen Not die Ausbildung der Kinder getreten. 

Denn die Kinder und Jugendlichen haben nur dann eine Chance, ihre Zukunft selbstbestimmt zu gestalten, wenn sie auch über ausreichende Bildung verfügen. 

Die Schulen und die Schulabschlüsse unterliegen staatlichen Regeln und Vorschriften. 

Jedes Jahr verlassen rund 250 Kinder die Schulen mit qualifizierendem Abschluss. Manche sogar mit Stipendien für in- und ausländische Hochschulen.