Schmuckband Kreuzgang

Impuls zur Woche

Christkönigssonntag

IMG_20231107_190358 (c) cf
Datum:
Sa. 25. Nov. 2023
Von:
Matthias Lich

Auf dem Bild eine Krone, die von innen leuchtet und die nächste Umgebung hell macht. Sie drängt sich nicht auf, kommt ohne Gewalt. Meine erste Assoziation, wenn ich an Könige denke ist sonst eine andere: ein König, der mit Heer und Soldaten zu seinem eigenen Wohl für sich kämpfen und töten lässt; und der seinen Reichtum auf Kosten anderer besitzt. Das Christkönigsfest heute, der letzte Sonntag im Kirchenjahr, gibt es seit 1925 und wurde von Papst Pius XI. eingeführt in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg als einige Monarchien untergegangen waren. Der Papst wollte als Gegenpol Jesus Christus stellen, der Alpha und Omega unseres Lebens sein will. Im Matthäusevangelium ist heute für mich der Kernsatz von Jesus: „Was ihr für einen der Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan“ (Matthäus 25,31-46). Die Haltung des Füreinander Daseins spiegelt sich auch in der Lesung aus dem Ezechielbuch wider (Ezechiel 34.11-12.15-17): Gott spricht: „Die verlorenen gegangenen Tiere (Schafe) will ich suchen; die vertriebenen zurückbringen, die verletzten verbinden, die schwachen kräftigen, die fetten und starken behüten. Ich will ihr Hirt sein und für sie sorgen, wie es recht ist.“ Hier wird uns ein dienender König vorgestellt. Im Dasein für das Wohl der Menschen wird Reich Gottes konkret.

Claudia Flath, Gemeindereferentin