Pfarrgruppe Altrhein
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Gemeindefahrt Frankreich 2019

Frankreich Tours 2019 (c) vs
Frankreich Tours 2019
Datum:
Fr 18. Okt 2019
Von:
Pfarrgruppe Altrhein

Der Martinstag wird alljährlich mit den Laternenumzügen der Kinder durch die Straßen gefeiert und erinnert an die Legende der Mantelteilung. Das Fest steht jedoch auch ganz im Gedenken an den großen Heiligen, Bischof Martin von Tours.

Die diesjährige 6-tägige Gemeindereise (7. bis 12. Oktober) der katholischen Pfarrgruppe Altrhein unter Pfarrer Victor Solomon, an der auch Mitglieder der evangelischen Gemeinden sowie Mitglieder der Kirchenchöre St. Rufus (Gau-Odernheim) und St. Mauritius (Gimbsheim) teilnahmen, führte nach Tours an die Loire und stand als Wallfahrt ganz unter dem Erleben, was diese Reise mit uns und in uns macht.

Als römischer Offizier war Martin in der Nähe von Worms, wo er den Militärdienst mit dem Hinweis verweigerte, er wolle fortan ein „Soldat Christi“ sein. In der Stiftskirche zu Candes nahe Tours, in der Martin 81-jährig am 8. November 397 gestorben war, versammelten wir uns zum Gebet. Seine Grablegung hatte drei Tage später, am 11. September in der Kirche St. Martin in Tours stattgefunden. Dort in der Krypta hielten wir Andacht mit Gebet und Gesang. Anschließend besichtigten wir die Kathedrale von Tours.

Selbstverständlich führte uns unser Reiseprogramm auch zu den berühmten Schlössern der Loire, deren Architektur und Geschichte uns unsere bezaubernde Reiseführerin Morgane erläuterte. Mit einer Schifffahrt auf dem Cher zwischen Chisseaux und Chenonceaux näherten wir uns Schloss Chenonceau. Diana von Poitiers, Mätresse König Heinrich II., erhielt das Schloss 1547 vom König als Geschenk und ließ die berühmte mehrbogige Brücke über den Cher bauen und modernste Schlossgärten anlegen. Nach dem Tod des Königs kam dessen Witwe Katharina von Medici in den Besitz des Schlosses und veranlasste den Bau einer dreistöckigen Galerie über die Brücke mit großem Festsaal.

In Amboise besichtigten wir Schloss Clos Lucé, das heutige Leonardo-da-Vinci-Museum, auf dem der große Universalgelehrte die letzten drei Jahre seines Lebens verbracht hat. Chambord, das berühmteste Schloss der Loire, beeindruckte uns mit seiner einzigartigen Doppelwendeltreppe und seiner ungewöhnlichen Dachkonstruktion mit einer Vielzahl von Kaminen, Treppentürmen und Erkern. Karl V., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, urteilte über das Schloss, es sei ein „Inbegriff dessen, was menschliche Kunst vermag“. Schloss Cheverny mit seiner prachtvollen Innenausstattung ist auch bekannt wegen seiner Jagdhunde, die für die Hetzjagd verwendet werden. Und das Wasserschloss Azay-le-Rideau, auf einer künstlichen Insel in der Indre gelegen, besticht durch seine Parkanlage in englischem Stil. Doch besonders beeindruckten uns die dekorativen, in französischer Manier gestalteten Gärten von Villandry mit ihren über 115.000 Blüh- und Gemüsepflanzen, durch die wir spazierten.

An unserem letzten Tag vor der Heimreise besuchten wir die königliche Abtei von Fontevraud, die als größtes klösterliches Gebäude Europas gilt und Grablege von Richard Löwenherz ist. Den sonnigen Nachmittag ließen wir mit einem Rundgang durch das Städtchen Saumur ausklingen.

Locker eingestreut in unser Reiseprogramm kamen auch weltliche Genüsse nicht zu kurz. Wir speisten in einem Felsenkeller-Restaurant, besuchten zwei Weinkellereien und eine Sektkellerei mit entsprechenden Wein- und Sektproben sowie Käseverkostung und eine Champignonzucht.

Das alltägliche "Blumengebet" gab unserem Tag Struktur. Es lenkte unsere Gedanken auf die Großartigkeit der göttlichen Schöpfung, die sich für uns in der natürlichen Flusslandschaft der Loire und der ganzen Pracht und Vielfalt des Loire-Tales zeigte.