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Jesus von Nazareth

8527_vielleicht_haben_sie _jesus_gesehen_by_peter_weidemann_pfarrbriefservice
Datum:
Di. 9. Juni 2026

PFARREI - Ende März lud die „Katholische Erwachsenenbildung“ (KEB) der Pfarrei Alfred Delp Südliches Ried zu einem weiteren Vortrag zur Reihe der Trinitatis (Dreifaltigkeit) ein. Nachdem im März diesen Jahres Herr Dr. Meessen mit dem Thema „Die Frage nach Gott“ den Startpunkt der Triologie mit dem Vater setzte, wurde nun der Sohn mit dem Thema „Jesus von Nazareth“ in Form eines Impulsvortrages behandelt.

Was unterscheidet das Christentum von anderen Weltreligionen? Im Zentrum steht eine historische Person: Jesus von Nazareth, der als Sohn eines Zimmermanns in der jüdischen Tradition aufwuchs und um das 30 n. Chr. gekreuzigt wurde. Was danach geschah ist in der Menschheitsgeschichte einmalig. Sein Leben war und ist eine Botschaft. Sie gründete eine Glaubensbewegung, die bis heute anhält.

Meessen ging zunächst auf nicht-christliche Schriftquellen ein, wie z.B. Tacititus der in den Jahren 58-120 n. Chr und in der damaligen Zeit ein bedeutenter römischer Historiker, Senator und Redner war. Tacitus erwähnte in seinen Annalen, das Christus unter der Herrschaft des Tiberius vom Prokurator Pontius Pilatus hingerichtet wurde.

Aber auch Flavius Josephus (37/38 n. Chr bis 100 n. Chr.) weißt in seinen „Jüdischen Altertümern“ zweimal auf Jesus hin. Einmal als Bruder des Jakobus, wobei Jesus hingerichtet wurde und einmal als Lehrer und Vollbringer unglaublicher Taten.

Herr Dr. Meessen bezeichnet gerade diese und weiter nicht-christliche Quellen, als ein starkes Argument für den historischen Beweis für Jesus.

Danach verwies er auf die Referenzen des Alten Testamentes, in denen an etlichen Stellen auf das Kommen und Wirken eines Erlösers hingewiesen wird. Es sind gerade die Prophezeiungen von Jesaja Micha, Daniel und Sacharja.

So wird insbesondere in Jesaja 53 auf die zukünftige Kreuzigung verwiesen. Dort ist die Sprache von einem leidenden Knecht Gottes, der die Sünden aller tragen wird.

Im ganze Neue Testament ist Jesus von Nazareth die zentrale Person. Meessen machte gerade auf die Geburt, die Kreuzigung, die Auferstehung und die anschließenden Erscheinungen von Jesus bis Christi-Himmelfahrt aufmerksam. Bedeutung Jesu Christi (entscheidend sein Ende) - Anspruch Jesu: unmittelbare Gottesbeziehung - Vision der Bergpredigt „Feindesliebe“ - Provokation für das Establishment: Passion und Kreuzigung

Ein Teilnehmer verwies gerade auf die Märtyrer als Glaubenszeugen, welche die Jüngerschaft Jesu und die zukünftige Kirche als authentisch darstellt und wachsen ließ.

Die 14 Teilnehmer stellten mit unter auch ihre persönliche Beziehung und Wichtigkeit zu Jesus von Nazareth dar.