„Lasst euch zu lebendigen Steinen im Bau der Kirche aufbauen“

PFARREI - Am Sonntag, dem 2. August 2026, feiert die Pfarrei Alfred Delp mehrere Jubiläen: Vor 100 Jahren wurde die Kirche St. Michael Bürstadt nach ihrem Umbau neu eingeweiht und ist weiterhin ein zentraler Ort des Glaubens, des Gebets, der Gemeinschaft und der Hoffnung für viele Menschen.
Doch Kirche besteht nicht nur aus Mauern und Steinen. Kirche lebt durch die Menschen, die ihren Glauben teilen, Verantwortung übernehmen, miteinander feiern, trauern, helfen und Hoffnung schenken. So passt das Leitwort dieses Festtages wunderbar zu diesem Jubiläum: „Lasst euch zu lebendigen Steinen im Bau der Kirche aufbauen.“ (1 Petr 2,5)
Mit diesem Gedanken verbindet sich auch die Freude über mehrere persönliche Jubiläen, die an diesem Tag gefeiert werden:
- Pfarrer Hans Kratz darf sein eisernes Priesterjubiläum feiern und blickt damit auf beeindruckende 65 Jahre priesterlichen Dienst zurück.
- Pater Biji begeht sein silbernes Priesterjubiläum.
- Die Gemeindereferenten Iris und Michael Held sind auch 25 Jahre im Dienst der Kirche und feiern ihr Sendungsjubiläum.
- Gemeindereferentin Birgit Bongiorno blickt auf zehn Jahre im Dienst des Bistums Mainz zurück.
Viele Jahre haben diese Menschen mit ihren Begabungen, ihrer Zeit, ihrem Glauben und ihrem Engagement die Kirche vor Ort mit aufgebaut und gestaltet – als „lebendige Steine“, die anderen Halt geben, Glauben stärken und Gemeinschaft fördern. Neben den Jubiläen wird auch die neue Gemeindereferentin Sigrid Volk begrüßt.
Die ganze Pfarrei ist herzlich eingeladen, diesen besonderen Tag mitzufeiern. Der Festgottesdienst beginnt um 10:00 Uhr in St. Michael und wird musikalisch von der Band Gen Spirito gestaltet. Im Anschluss sind alle zu einem Empfang eingeladen, um gemeinsam weiterzufeiern und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Die Jubilare wünschen sich ausdrücklich keine persönlichen Geschenke. Stattdessen wird um Spenden für das Projekt der indischen Schwestern gebeten – als Zeichen gelebter Verbundenheit und weltkirchlicher Solidarität. So soll dieser Tag nicht nur ein Rückblick auf Vergangenes sein, sondern auch ein Zeichen dafür, dass Kirche heute und morgen weiterlebt: dort, wo Menschen sich von Gott berühren lassen und gemeinsam am Bau seiner Kirche mitwirken.
