Weiteres Update zum „Schwanen“

LAMPERTHEIM - Nach der akuten Sperrung des Gasthauses „Schwanen“ wegen statischer Mängel und Einsturzgefahr haben wir nun diese Woche am Dienstag bei einer gemeinsamen Sitzung mit den betroffenen Gruppierungen und Vereinen konkrete Schritte für die Räumung und die nächsten Wochen abgestimmt.
Das beauftragte Ingenieurbüro H+S erläuterte den Anwesenden die ernste Statiklage (wir berichteten). Dennoch ist eine gestaffelte, punktuelle Räumung unter strengen Sicherheitsauflagen möglich. Bis Ende September soll das Gebäude vollständig geleert sein. Die Pfarrei übernimmt die Kosten für die statische Abstützung des Gebäudes. Für den Abtransport und die Logistik ihres eingelagerten Materials sorgen die beteiligten Gruppierungen und Vereine jeweils in eigener Regie und auf eigene Kosten. Hier haben wir als Pfarrei den Gruppierungen und Vereinen Unterstützung zugesagt für Lagermöglichkeiten.
Für die langfristige Suche nach Proben- und Treffräumen bleiben alle Gruppierungen gefordert, aktiv nach Alternativen Ausschau zu halten. Wenn sich also Ideen ergeben oder wer Räumlichkeiten zur Verfügung stellen kann, kann sich gerne an die Pfarrei wenden. Wir geben diese Info gerne an die Gruppierungen weiter.
Ein zentraler Baustein für die schnelle Organisation der Räumung ist die hervorragende behördliche Unterstützung. Ein besonderer Dank der Pfarrei gilt Bürgermeister Alexander Scholl und der Stadt Lampertheim für die unkomplizierte, zügige und tatkräftige Hilfe. Die Stadt veranlasst unter anderem die offizielle Beauftragung des Technischen Hilfswerks (THW), um die bauliche Absicherung und Begleitung der Räumungsarbeiten vor Ort zu gewährleisten. Auch diesem sind wir sehr dankbar für die tolle und unkomplizierte Unterstützung.