Familienfreizeit am Lago

Brebbia
Brebbia
Mi 4. Sep 2019
Rebecca Koss

Jungen Familien und Alleinerziehenden eine Woche in Italien zu bieten, in der sie zusammen mit ihren Kindern und in der Gemeinschaft ihre Freizeit genießen, Neues erleben, aber auch mal entspannen und zur Ruhe kommen können – das war das Anliegen der Caritas im Dekanat Mainz Süd.
Direkt am Ufer des Lago Maggiore (eigener Zugang zum Strand, nur 150 Meter vom Haus entfernt) ist das Jugendbildungswerk wie ein kleines Dörfchen angelegt. Im Halbrund um das Haupthaus stehen sechs Bungalows und das große Gemeinschaftsgebäude mit Bar sowie Spiel- und Bastelraum. Dazwischen befindet sich eine große Grünfläche die ideal zum Spielen und Toben einlädt. Direkt daneben findet man den großen Sportplatz mit großen und kleinen Toren. Ebenfalls für Abwechslung sorgen Tischtennisplatten und zwei Kicker.
Neben dem Hauptgebäude befindet sich die alte Villa mit einer kleinen Kapelle, die als Gottesdienst- und Meditationsraum jeder Zeit zur Verfügung steht. Hauptsächlich die Kinder haben den Raum für den morgendlichen Impuls genutzt.
Die vielen Ausflugsmöglichkeiten und Exkursionen vor Ort gaben Gelegenheit, Land und Leute besser kennen zu lernen. Unser Reisebus stand die ganze Woche für die Ausflüge zur Verfügung.
Den Montagvormittag haben wir entspannt mit Baden in einer kleinen, sehr schönen etwas abseits gelegenen Bucht begonnen. Den Tipp haben wir von dem neuen Verwalter des Hause bekommen, der uns auch die Woche über sehr oft begleitet, unterstützt und uns Land und Leute näher gebracht hat. Am Mittagessen wurde es dann schon etwas actionreicher als wir nach Laveno zur Seilbahn gefahren sind, um uns den Lago Maggiore von oben anzuschauen und den Gleitschirmspringern beim Starten zuzusehen. Dafür sind wir mit der riesigen Seilbahn 1.200 Metern zum Gipfel hochgefahren. Den Abschluss hatten wir dann in der leckersten Eisdiele von LavenoJ.
Dienstagmorgen hatten wir uns in diesem Jahr für den Markt von Arona entschieden, da wir von dort aus gut eine Schiffsfahrt nach Santa Caterina zum Felsenkloster anschließen konnten.
Mittwochs stand eine Fahrt nach Ancerra mit Burgwanderung und Besuch im Puppenmuseum an. Am Nachmittag sprangen die Kids zur Abkühlung in den See direkt am Haus und hatten einen riesen Spaß beim gemeinsamen Floßbau.
Am Donnerstag ist ein Teil der Feriengäste mit dem Bus zum Tagesausflug nach Mailand und die übrigen Teilnehmer sind zum Strand.
An unserem letzten Tag in Italien haben wir Vormittags eine großes Gemeinschaftsspiel am und um das Gelände am Haus gemacht und am Nachmittag gab es für alle eine Seerundfahrt mit dem Haus eigenen Floß und wer wollte, konnte sich auch wieder die Ruderboote ausleihen. Das war hauptsächlich bei den Jungs sehr beliebt.
Es war schön zu sehen, wie unkompliziert die Kinder, gleich welchen Alters, miteinander in Kontakt kamen und zusammen spielten.
Ein Highlight war auch der Pizza –Abend, mit selbst-gemachter frischer Pizza im eigenen italienischen Pizzaofen. Die Mahlzeiten wurden grundsätzlich gemeinsam eingenommen und die Kinder hatten viel Spaß beim Tischdienst und waren stets aufmerksame Helferlein.
Die beteiligten Kinder und Familien haben mir bestätigt, dass sie den Urlaub genossen; das Haus, die Landschaft und die entstandene Gemeinschaft geschätzt haben und der ein oder andere gerne wieder kommen möchte – allerdings mit mehr Schutz gegen die Stechmücken.