MissionarIn auf Zeit (MaZ)

Wolfgang Rieke (2)

Das Programm MissionarIn auf Zeit (MaZ) bietet jungen, weltoffenen Menschen die Möglichkeit, in einem weltkirchlichen Projekt einer Ordensgemeinschaft als Freiwilliger oder Freiwillige mitzuarbeiten und dabei den eigenen Horizont zu erweitern, in eine neue Kultur einzutauchen und neue Glaubenserfahrungen zu machen. Das Programm steht unter dem Motto „mitleben, mitbeten, mitarbeiten“. Mission ist für die Ordensgemeinschaften die Vision von der Einen Welt, in der es nicht Gewinner und Verlierer, sondern nur Geschwister gibt.

 

Wer kann MaZ werden?

Frauen und Männer ab 18 Jahren können einen MaZ-Dienst leisten. Eine abgeschlossener Schulabschluss, eine Ausbildung oder ein Studium und körperliche und geistige Gesundheit und Belastbarkeit sind Voraussetzungen für den Dienst.

Wie lange dauert ein MaZ?

In der Regel dauert der Dienst 1 Jahr. Es ist aber, je nach Orden, auch ein Dienst bis zu 3 Jahren möglich.

Wo kann man als MaZ eingesetzt werden?

Einsatzstellen sind Gemeinschaften und Einrichtungen der missionarischen Orden, der Ortskirche oder kirchennaher Initiativen weltweit. Mitarbeiten kannst du während deines MaZ-Dienstes in sozial-karitative Einrichtungen wie z.B. Kindergärten, Kinderdörfern, Straßenkinderprojekten, in der Behinderten- oder Seniorenhilfe, in Schulen und vielen anderen Einsatzfeldern weltweit.

Welche Begleitangebote gibt es?

Auf deinen Dienst als MaZ wirst du von deinem Trägerorden in Seminaren mit anderen Freiwilligen ausführlich vorbereitet. Hierbei wirken auch ehemalige MaZlerInnen mit. Vorbereitende Praktika und / oder Kloster- bzw. Gemeinschaftsaufenthalte sind oft Teil der Vorbereitung. Während des Dienstes hast du einen Ansprechpartner in Deutschland und im Einsatzland, falls es Probleme oder Fragen gibt. Zur Begleitung gehört auch ein Zwischenseminar nach der Hälfte Deines Dienstes und nach deiner Rückkehr nach Deutschland ein Rückkehrerseminar.

Was muss ich einbringen?

Als MaZ teilst du Glaube und Leben mit einer Ordensgemeinschaft im Gastland. Das sollte dir bewusst sein und du musst dich darauf einlassen können, dich mit dir selbst und deinem Glauben auseinander zusetzen.
Für  deinen Dienst baust du dir einen Solidaritätskreis auf. Ein Solidaritätskreis ist dafür da, deinen MaZ-Dienst mitzutragen und einen Teil der Kosten deines Freiwilligendienstes  zu finanzieren. Die für deinen Dienst im Gastland notwendigen Sprachkenntnisse musst du dir selbst aneignen bzw. einen Sprachkurse besuchen. Erfahrungen im Engagement in der Gemeinde- und (kirchlichen) Jugendarbeit sind hilfreich aber keine Voraussetzung.

Welche Leistungen kannst du erwarten?

Während des Dienstes erhältst du kostenfreie Verpflegung und eine Unterkunft und ein Taschengeld. Der Orden trägt außerdem die Kosten für die Vor- und Nachbereitung deines Dienstes, Versicherungen,  Flüge, Visa, Sprachkurse und Impfungen. Die Ordensgemeinschaften erhalten für den Dienst von MaZlerInnen aus dem Bistum Mainz einen Zuschuss.

Das Kindergeld wird für die Dauer des Dienstes weiterhin ausgezahlt.

Wie kann ich mich bewerben?

Du bewirbst dich direkt bei dem Orden, mit dem du ins Ausland möchtest. Einige MaZ-Orden bieten Orientierungsseminare an, um dir die Möglichkeit zu bieten, sie besser kennen zu lernen. Du solltest dich etwa 10-12 Monate vor deinem Einsatz bewerben. Der Bewerbungsschluss ist je nach MaZ-Entsendeorganisation unterschiedlich und liegt bei den meisten zwischen Oktober und Februar.

Die Kontaktdaten zu den Ordensgemeinschaften findest du hier: www.maz-freiwilligendienste.de

 

Für Rückfragen zum Dienst kannst du dich gerne  an das Referat Freiwilligendienste wenden.

e-mail: referat-freiwilligendienste@bistum-mainz.de

fon: 0 61 31 . 25 35 92