Schmuckband Kreuzgang

Sexualerziehung

Notarzt (c) Pixabay

Die Sexualerziehung nimmt in unserer Kita keine Sonderstellung ein, sondern ist Bestandteil der Sozialerziehung und Persönlichkeitserziehung, denn Kinder sind von Geburt an sexuelle Wesen.

Unsere Ziele sind dabei:

  • Das Kind setzt sich mit seiner Geschlechterrolle auseinander und hinterfragt sie ggf.
  • Die Kinder akzeptieren die Individualität von Jungen und Mädchen
  • Das Kind ist in seinem allgemeinen Selbstbewusstsein gestärkt und sich seiner Geschlechterrolle sicher.
  • Das Kind fühlt sich im Selbstwertgefühl gestärkt
  • Das Kind entwickelt eine eigene Scham und respektiert die Intimsphäre des Anderen.
  • Sie finden und erkennen ihre eigene Identität.
  • Die Kinder können „Nein“ sagen, wenn sie „Nein“ meinen
  • Gesetzliche und behördliche Anforderungen werden beachtet.

Regelungen, die wir für unsere Kita getroffen haben:

  • Den Kindern werden Freiräume für eine freie Entfaltung und sexuelles Experimentieren zur Verfügung gestellt (z.B. Hochebene, Puppenecke etc.) sowie Materialien (Bücher, Doktorkoffer, Decken, Kissen etc.) angeboten
  • Die Kinder haben Materialien zur Körperwahrnehmung (z.B. Sand, Matsch, Schaum etc.)
  • Die Intimsphäre wird geschützt z. B. beim Wickeln, Umziehen, auf der Toilette, beim Eincremen mit Sonnencreme. Hierfür werden Rückzugsmöglichkeiten angeboten.
  • Wir (Kita-Personal) benutzen ein einheitliches Vokabular in der Kita. Die Kinder sollen ihre Geschlechtsteile eindeutig benennen können. (Brust, Scheide, Penis, Po)
  • Die Kinder lassen die Unterhosen beim Doktorspiel an

Und darauf achten wir:

  • Das päd. Personal achtet auf eine distanzierte, professionelle Haltung gegenüber Kindern.
  • Bei den spielenden Kindern ist ein gleicher Entwicklungsstand vorhanden, Erzieher haben keine Bedenken.
  • Mit den Kindern sind Regeln und Grenzen abgestimmt, sie werden in regelmäßigen Abständen in Erinnerung gebracht. Die Kinder werden bei der Einhaltung unterstützt.
  • In keinerlei Körperöffnung darf etwas hineingesteckt werden, sowohl durch sich selbst, wie durch andere (Ohr, Nase, Mund, Nabel, Scheide, Po).
  • Die Erzieherinnen beobachten Rollen- und Doktorspiele und schreiten bei Nichtachtung der Regeln ein.
  • Wir schützen die Kinder vor den Blicken der Fremden. Die Kinder sind im Garten nicht nackt.