Eine besondere Musiktheaterproduktion für Kinder brachte den Märchenklassiker „Hänsel und Gretel“ in die Gegenwart: Am Sonntag, 26. April 2026 um 17 Uhr wurde in der Kapelle St. Gabriel in Hainburg die interaktive Opernaufführung „Henri & Greta präsentiert.
Begeisternde Premiere mit viel Fantasie und Mitmachspaß
Ein stimmungsvoller und spannender Nachmittag begeisterte zahlreiche große und kleine Besucher bei der Premiere von „Henri & Greta – Verirrt im digitalen Zauberwald“. Der Einladung waren viele Familien gefolgt und erlebten eine Aufführung, die von Anfang bis Ende mitriss.
Schon die Begrüßung machte deutlich, dass hier etwas Besonderes auf das Publikum wartete. Das Laubacher Puppentheater mit Klaus Dreier, Sprecher Thomas Gabriel sowie das Bläserquintett der MainPhilharmonie gestalteten gemeinsam einen außergewöhnlichen Theaternachmittag. Mit wunderbarer Musik aus Engelbert Humperdincks Oper Hänsel und Gretel sorgte das Quintett für einen festlichen Rahmen.
Die moderne Inszenierung des bekannten Märchens verband fantasievolle Unterhaltung mit aktuellen Themen. Henri und Greta mussten sich im digitalen Zauberwald behaupten und dabei allerlei Gefahren bestehen. Doch nicht nur auf der Bühne war viel los – auch das Publikum wurde Teil des Geschehens. Die Zuschauer verwandelten sich kurzerhand in einen Opernchor, Kinder schlüpften begeistert in Engelskostüme, tanzten mit, halfen Henri und Greta in höchster Not und ließen sich voller Freude in die Handlung einbinden.
Besonders beeindruckend war die grenzenlose Fantasie des Puppenspiels auf höchstem Niveau mit einem fantasievoll gestalten Hexenhaus. Und der Sandmann schwebte mit Propellerantrieb auf die Bühne ein – einer der vielen Momente, die bei Kindern wie Erwachsenen für staunende Gesichter sorgten.
Der langanhaltende Applaus zeigte deutlich: Diese Premiere war ein voller Erfolg und ein riesiger Mitmachspaß für die Kinder..
Klaus Deller vom Freundeskreis wünschte dem Projekt für die geplante Umsetzung an Grundschulen viel Erfolg. Mit der lebendigen Aufführung und der eindrucksvollen Musik, so seine Hoffnung, werde das Stück viele Kinder erreichen und ihre Begeisterung wecken.
Die Produktion verband Puppentheater, Sprecher, Live-Musik und aktive Beteiligung des jungen Publikums. Grundlage ist die bekannte Geschichte von Hänsel und Gretel mit der Musik von Engelbert Humperdinck – neu interpretiert im Spannungsfeld der heutigen digitalen Welt. Ein blinkendes, verlockendes „Knusperhäuschen“ steht symbolisch für moderne Herausforderungen, mit denen Kinder im Alltag konfrontiert sind.
Besonders ist das interaktive Konzept: Kinder werden während der Aufführung als Opernchor, Ballett und Mitspieler eingebunden. So entsteht ein lebendiges Theatererlebnis, das nicht nur unterhält, sondern das auch zum Nachdenken anregt.
Mitwirkende sind das Laubacher Figurentheater mit Klaus Dreier, Thomas Gabriel als Sprecher sowie ein Bläserquintett der MainPhilharmonie.
Die Aufführung richtet sich an Kinder ab 6 Jahren sowie Familien und soll nach der Premiere in St. Gabriel den Grundschulen im Kreis Offenbach angeboten werden.