Liebe Leserin, lieber Leser,
das heutige Evangelium ist eines der bekanntesten Gleichnisse Jesu. Beim langsamen bewussten Lesen kann uns heute ein anderes Wort/ Bild ansprechen als beim nächsten Mal. Welche Worte würdest du/ würden Sie heute markieren?
In jener Zeit |
Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber |
Da erzählte er ihnen dieses Gleichnis und sagte: |
Ein Mann hatte zwei Söhne. |
Der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater: |
Nach wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles zusammen |
Als er alles durchgebracht hatte, |
Da ging er zu einem Bürger des Landes und drängte sich ihm auf; |
Er hätte gern seinen Hunger mit den Futterschoten gestillt, |
Da ging er in sich |
Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen |
Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; |
Dann brach er auf und ging zu seinem Vater. |
Da sagte der Sohn zu ihm: Vater, |
Der Vater aber sagte zu seinen Knechten: |
Bringt das Mastkalb her und schlachtet es; |
Denn dieser, mein Sohn, war tot und lebt wieder; |
Sein älterer Sohn aber war auf dem Feld. |
Da rief er einen der Knechte |
Der Knecht antwortete ihm: |
Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. |
Doch er erwiderte seinem Vater: |
Kaum aber ist der hier gekommen, |
Der Vater antwortete ihm: |
Aber man muss doch ein Fest feiern und sich freuen; |
Der Vater hat zwei Söhne. Beiden geht er liebevoll entgegen, beiden geht er nach.
Auch wenn ich weggehe, mich von Gott abwende oder gar die Beziehung zu Gott verliere: Ich bleibe sein Kind. Der unbeschreiblich barmherzige Gott verliert seine Kinder nicht. Nie!
Daran darf und soll ich mich erinnern und Konsequenzen daraus ziehen für meinen Alltag.
Eine gute neue Woche wünscht
Gabriele Maurer, Pastorale Mitarbeiterin