Zum Inhalt springen

St. Elisabeth, Mainz und Budenheim:Interview mit Lukas Sims zum Abschied aus der Pfarrei

Seit September 2024 war Lukas Sims als Pastoralassistent in unserer Pfarrei tätig. Jetzt wird er am 27. Juni um 10.00 Uhr im Dom zum Pastoralreferenten gesendet und wechselt im Sommer seine Stelle. Beim Ehrenamtsfest am 12. Juni werden wir ihn verabschieden. Aus diesem Grund haben wir ihn interviewt.
Datum:
Fr. 22. Mai 2026
Von:
Bardo Zöller

Redaktion: Was waren die Schwerpunkte deiner Arbeit in unserer Pfarrei?

LS: Hauptsächlich war ich mit der Erstkommunionvorbereitung in unserer Pfarrei betraut. Das heißt, ich habe Anmeldung, gemeinsame Gottesdienste, Termine und vieles mehr im Blick gehabt. Darüber hinaus war ich Ansprechpartner für die Jugend in der Pfarrei. Dort durfte ich viele Kontakte knüpfen, gemeinsam mit dem Jugendrat Aktionen planen und die lebendige Jugendarbeit vor Ort kennenlernen. Die Gruppen auf Zeltlagern besucht, Gottesdienste gefeiert, aber war auch in Grundschulen präsent.

Neben dem Einsatz in der Pfarrei, war ich auch noch mit einem Stellenanteil in der katholischen Rundfunkarbeit und im Pastoralkurs, welcher zur Ausbildung zum Pastoralreferenten gehört.

Red.: Was ist dir bei deiner Arbeit gelungen und wo hast du Grenzen erfahren müssen?

LS: Ich denke, was mir gelungen ist, unsere Jugendgruppen hier vor Ort füreinander zu sensibilisieren und ein Gemeinschaftsgefühl in der Pfarrei zu stärken. Beispielsweise mit der gemeinsamen Wanderung letztes Jahr, die wir dieses Jahr auch wieder machen werden. Außerdem konnte ich an aus meiner Sicht wichtigen Stellen unsere Arbeit etwas digitaler gestalten.

Natürlich merke ich, dass mit unseren 5 Gemeinden, die alle ihre eigene Identität, Geschichte und vor allem auch lebendige Gemeinschaft vor Ort haben, nicht von heute auf morgen alles gemeinsam funktioniert. Da braucht es einfach Zeit, um zu schauen, wie die Zukunft gemeinsam aussehen kann.  

Red.: Wenn du an deine zukünftige Arbeit denkst, welche Aufgaben werden dich dort erwarten?

LS: Ich werde in der katholischen Rundfunkarbeit bleiben und dort den Schwerpunkt Kirche im hr haben. Dort wird es interessant sein, die Umbrüche, die auch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk betreffen, mitzugestalten. Außerdem werde ich mit einer halben Stelle im Referat für religiöse Bildung im Bischöflichen Jugendamt eingesetzt. Da geht es vor allem darum, wie religiöse und spirituelle Inhalte heute zeitgemäß kommuniziert werden können und welche Fragen Jugendliche und junge Erwachsene heute bewegen. 

Red.: Welche Gedanken und Wünsche möchtest du der Pfarrei St. Elisabeth abschließend mitteilen?

Ich wünsche der Pfarrei St. Elisabeth und vor allem allen Menschen Ruhe, Geduld und den Mut weiter aufeinander zuzugehen und neue Wege zu gehen.