Oppenheim - Bericht zum Dankgottesdienst zur KIrchendachsanierung:Artikel zum Dankgottesdienst zur Sanierung des Chorraumdaches der St. Bartholomäuskirche

Im Dankgottesdienst zur Sanierung des Chorraumdaches der St. Bartholomäuskirche am 21. Juni 2026 in Oppenheim erinnerte Pfarrer Thomas Catta daran, dass die Aufgabe zunächst nahezu unlösbar erschien. Nach ersten Untersuchungen standen Kosten von rund 1,25 Millionen Euro im Raum. Dennoch ließ sich die Gemeinde nicht entmutigen, sondern ging den Weg der Sanierung Schritt für Schritt.
Viele Menschen trugen über Jahre zum Gelingen des Projekts bei. Monat für Monat wurde gesammelt, das Spendenbarometer in der Kirche aktuell gehalten und unermüdlich für Unterstützung geworben. Auch die Helferinnen und Helfer bei den Oppenheimer Weinfesten und Weihnachtsmärkten leisteten einen wichtigen Beitrag, da die Erlöse dieser Aktionen der Dachsanierung zugutekamen. Dank des großen ehrenamtlichen Engagements und der Spendenbereitschaft der Gemeinde konnten insgesamt 209.000 Euro gesammelt werden.
Pfarrer Catta dankte vor allem dem früheren Verwaltungsrat St. Bartholomäus und Pfarrer Johannes Kleene für die Initiative, für den Start des Projektes bereits im Jahr 2018.
Pfarrer Catta dankte dem Architektenehepaar Jaberg für die langjährige und gute Begleitung des Projekts, den örtlichen Winzern für ihre Unterstützung, dem aktuellen Verwaltungsrat und der Verwaltungsleiterin der Pfarrei Auferstehung Christi, den Nachbarn für ihre Geduld sowie allen Handwerkern, Fachplanern, Mitarbeitenden des Bistums und der Denkmalpflege.
Besondere Anerkennung erhielt Bernhard Pfennig. Als Mitglied des früheren und des heutigen Verwaltungsrates begleitete er die Sanierung von den ersten Planungen bis zur Fertigstellung. Er bereitete Förderanträge vor, koordinierte zahlreiche Schritte mit den beteiligten Stellen, begleitete die Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege, war regelmäßig vor Ort und informierte die Gottesdienstgemeinde kontinuierlich über den Fortschritt der Arbeiten. Mit seinem außergewöhnlichen Einsatz, seiner Ausdauer und seinem großen persönlichen Engagement wurde er zu einer tragenden Kraft des Projekts. Für seinen Einsatz wurde ihm als Zeichen des Dankes durch die Verwaltungsleiterin Jutta Reich ein Ziegelstein mit dem Bild der Bartholomäuskirche überreicht.
Pfarrer Catta betonte, dass der Weg nicht einfach war. Weitere Untersuchungen brachten zusätzliche Schäden und Herausforderungen ans Licht, darunter Belastungen des Dachstuhls , Schäden an der Mauerkrone und Befall durch den Echten Hausschwamm. Dennoch habe die Gemeinde nie aufgegeben.
Mit der erfolgreichen Sanierung des Chorraumdaches sei nun ein erster wichtiger Bauabschnitt abgeschlossen. Zugleich liege noch ein weiterer Weg vor Ortsgemeinde und Pfarrei, da auch am Dach des Kirchenschiffes künftig Sanierungsmaßnahmen notwendig sein werden. Mit Blick auf das Sonntagsevangelium des Tages ermutigte Pfarrer Catta die Gemeinde, sich von der Größe der Aufgaben nicht entmutigen zu lassen. Große Projekte gelängen nicht auf einmal, sondern Schritt für Schritt. Deshalb dürfe die Gemeinde dankbar auf das Erreichte blicken und zugleich voller Zuversicht den kommenden Herausforderungen entgegensehen.