Gründung des Fördervereins der katholischen Kirche in Schwabsburg
In Schwabsburg wurde ein wichtiger Schritt für den Erhalt eines zentralen Ortes des gemeinschaftlichen Lebens getan: Die Gründung des Fördervereins „Sankt Pankratius und Maria Goretti“ ist beschlossen. Ziel des Vereins ist es, die katholische Kirche im Ort langfristig zu sichern und als lebendigen Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft zu bewahren.
Das Kirchengebäude hat für Schwabsburg eine besondere historische und emotionale Bedeutung. Errichtet wurde es im Jahr 1960 durch das Engagement von fünf Schwabsburger Familien, die mit großem Einsatz und Zusammenhalt einen Ort des Glaubens und der Begegnung geschaffen haben. Seit seiner Weihe ist die Kirche ein fester Bestandteil des Dorflebens und hat Generationen von Menschen begleitet.
Mit der Gründung des Fördervereins soll nun sichergestellt werden, dass dieses Erbe erhalten bleibt. Neben dem baulichen Erhalt des Gebäudes steht vor allem die Nutzung der Kirche als lebendiger Kleinort im Mittelpunkt. Sie soll weiterhin Raum bieten für Gottesdienste, persönliche Begegnungen, Vorträge sowie kulturelle und gemeinschaftliche Veranstaltungen.
Gerade in kleineren Orten wie Schwabsburg sind solche Orte von unschätzbarem Wert. Sie stärken den Zusammenhalt, fördern den Austausch zwischen den Generationen und bieten eine Plattform für gemeinsames Engagement. Der neue Förderverein versteht sich daher nicht nur als Unterstützer eines Gebäudes, sondern als Bewahrer eines wichtigen Stücks Dorfidentität.
Im Rahmen der Gründungsversammlung wurde auch der Vorstand gewählt. Zum 1. Vorsitzenden wurde Alexander Hoyer bestimmt. Das Amt des 2. Vorsitzenden übernimmt Willi Müller. Als Kassierer wurde Christoph Hoyer gewählt, das Amt der Schriftführerin übernimmt Marie-Sophie Frank.
Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich aktiv einzubringen und den Verein zu unterstützen – sei es durch Mitgliedschaft, Mithilfe oder Ideen. Denn der Erhalt der Kirche „Sankt Pankratius und Maria Goretti“ ist nicht nur eine Aufgabe weniger, sondern ein gemeinsames Anliegen für ganz Schwabsburg.