Die Situation im Sudan ist die schlimmste humanitäre Katastrophe unserer Zeit. Millionen Menschen sind von Hunger bedroht. Viele werden aus ihren Städten vertrieben. Mord ist an der Tagesordnung.
Rund 10 000 Mitglieder der sudanesischen Zivilgesellschaft im Netzwerk „Emergency Response Rooms“ helfen der Bevölkerung des Landes. Sie evakuieren bedrohte Bevölkerungsgruppen, sorgen für sauberes Trinkwasser und unterhalten Gemeinschaftsküchen. Dafür haben sie mit zahlreiche internationale Preise erhalten.
Trotzdem oder gerade deshalb werden sie selbst verfolgt.
Was wir aus den meisten Medien nicht erfahren:
Wer sind die Gegner in diesem mörderischen Krieg?
Was sind die Ursachen für den Konflikt?
Wer und was treibt diesen Krieg an?
Darum soll es an diesem Abend gehen mit einem Infofilm, mit Analysen und im Gespräch.
Die Veranstaltung ist Teil der "Ökumenischen Aktion Wanderfriedenskerze 2026".
Seit 24 Jahren gedenken Christen in der Rhein-Main-Region der Menschen, die von Krieg und Gewalt betroffen sind. In diesem Jahr ist der Fokus: Verfolgt - weil sie Unrecht bekämpfen. Das Thema Sudan ist ein Beispiel.
In unserer Pfarrgruppe leuchtet eine Friedenskerze vom 7. November bis zum 12. November in den Gottesdiensten der Gemeinden.
Hans-Otto Kloos