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Flexi-Mini - Dienen ist Einstellungssache!

Minis Begrüßung (c) Ref. Ministrant*innen, Bistum Mainz

Ministranten gibt es seit fast 2000 Jahren.

Das Wort Ministrant stammt vom lateinischen Wort ministrare ab und bedeutet dienen. Ministranten dienen im Gottesdienst, sie helfen dem Priester, übernehmen Aufgaben für die versammelte Gemeinde und sie dienen Gott, für und mit dem der Gottesdienst gefeiert wird.

So schreibt Guido Erbrich in seinem Buch „Was du als Ministrant wissen musst.“ Nicht beschrieben wird, dass dieser Gottesdienst in der jeweiligen Heimatpfarrei der Ministrant*innen gefeiert wird. Trotzdem fühlen sich die meisten Ministrant*innen nur einem Kirchort zugehörig. Sie haben an einem Ort ihren Dienst gelernt und üben ihn dort aus. Meistens gibt es einen Dienstplan, der die Ministration organisiert, sodass jede*r einzelne Ministrant*in nicht jede Woche zum Einsatz kommt. Manche Familien von Ministrant*innen besuchen so auch einmal den Gottesdienst an einem anderen Kirchort. Dabei sitzen die Kinder und Jugendlichen häufig als Gemeindemitglied in der Bank. Da dies in den meisten Fällen nur deshalb geschieht, weil der Dienst an einem anderen Ort unüblich ist, brechen wir diese Traditon nun mit den Flexi-Minis auf.

 

Wir wollen einen wechselnden Einsatz fördern und Ministrant*innen ermutigen, ihren wertvollen Dienst überall einzubringen.

 

Flexi-Mini ist eine Auszeichnung, die ein*e Ministrant*in bekommen kann, wenn er oder sie bewiesen hat, dass der Dienst an verschiedenen Kirchorten ausgeübt werden kann. Im Fokus steht der flexible Einsatz, die Möglichkeit, die Unterschiede des Dienstes an den Kirchorten schnellstmöglich zu erfassen und auszuüben, sowie eine enge Zusammenarbeit der verschiedenen Kirchorte.

Unsere konkreten Ziele:

  • Ministrant*innen dienen in jeder Kirche, in der sie den Gottesdienst besuchen.
  • Alle Ministrant*innen sind überall willkommen und werden mit offenen Armen empfangen.
  • Wir sind eine große Gemeinschaft von Ministrant*innen und schließen Freundschaften im ganzen Bistum.
  • Einmal im Jahr treffen sich alle Minis, die gezeigt haben, wie flexibel sie sind.

 

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Flexi-Mini werden         

Gastgeber werden

 

 

Flexi-Mini - Erklärvideo (c) Ref. Ministrant*innen, Bistum Mainz

Flexi-Mini - Erklärvideo

Flexi-Minis - Erklärvideo

In diesem Video zeigen wir euch, wie das Konzept der Flexi-Minis funktioniert.

Weitere Detailinformationen findet ihr auf den Unterseiten dieser Website.

 

 

Was hat das mit dem Pastoralen Weg zu tun?

Pastoraler Weg (c) Ref. Ministrant*innen, Bistum Mainz

Unsere Pfarreien werden im Zuge des Pastoralen Weges wachsen und das liturgische Angebot an den verschiedenen Kirchorten wird sich verändern. Es ist wichtig und notwendig, dass sich auch der Dienst und das Verständnis der Ministrant*innen verändert. Es bedarf der Vernetzung und Interaktion auf menschlicher Ebene sowie der Flexibilität und der Bereitschaft auf liturgischer Ebene.

 

An einem anderen Kirchort zu dienen ist mit einer gewissen Herausforderung verbunden, weil doch vieles anders ist. Gleichzeitig macht jede Erfahrung reifer und sicherer. Der pastorale Weg gibt die Chance über den eigenen Tellerrand zu schauen und zu sehen, wie der Dienst der Ministrant*innen an anderen Kirchorten ausgeübt wird.

Jeder Einsatz an einem anderen Kirchort verringert die Hemmungen und fördert die Flexibilität. Das Selbstvertrauen der Ministrant*innen steigt und sie können ihren Dienst mit Freude und Sicherheit an den Orten einbringen, an denen sie den Gottesdienst besuchen. Die Entscheidung zu dienen oder den Gottesdienst von der Bank zu verfolgen ist eine bewusste und keine zwangsläufige, wenn es eben nicht die Heimatkirche ist.