Schmuckband Kreuzgang

Impulse für den Sonntag – 25.10.2020

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Datum:
Do 22. Okt 2020
Von:
Dirk Stoll

Liebe Familien, liebe Schwestern und Brüder,

„Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst.“ Diese zentrale Weisung kennen wir. Der unten aufgeführte Hausgottesdienst lädt dazu ein miteinander zu überlegen, was uns zusammenführt. Was ebnet den Weg zum Nächsten?

Lassen Sie sich inspirieren, ich hoffe die Impulse helfen Ihnen dabei.

 

Für diesen Sonntag finden Sie unten:

  • Links zu den Lesungen
  • Hausgottesdienst für Familien – „In Liebe verbunden“, mit guter Anleitung für ein Legebild, bei dem auch die Jüngeren gut mitmachen können und einem Mandala.
  • Mit Liedern, auch zum einfach so hören/ mitsingen
  • Für Erwachsene eine sehr lohnenswerte Auslegung des Evangeliums
  • Kurze Verstehensratgeber zum Evangelium für Kinder und Erwachsene
  • Link zu einem passenden Ausmalbild

Einladung zum Familiengottesdienst: Am Sonntag, 08.11., um 14 Uhr auf der Wiese hinter der Kirche St. Lucia lädt das Familiengottesdienstteam der Pfarrgruppe zu einer Eucharistiefeier ein. Thematisch inspiriert wird die Feier von unserem Bistumspatron, dem Heiligen Martin. Da wir noch keine Erfahrungen mit Familiengottesdiensten unter Coronabedingungen haben, ist die Teilnehmerzahl auf 20 Familien begrenzt. Die Anmeldungen nehmen die Pfarrbüros unter 06108-73971 oder 06108-6321 entgegen.

 

Bleiben Sie alle heiter und gesund und genießen ein schönes Wochenende

Dirk Stoll

 

Angebote für den 25.10., den 30. Sonntag im Jahreskreis, im Lesejahr A:

Die Lesungen des Sonntags lesen und hören Sie hier: https://www.engagiert-online.de/lesungen/

Das Evangelium in einfacher Sprache (auch für Kinder geeignet): https://www.evangelium-in-leichter-sprache.de/

Für Familien: Ein kompletter Hausgottesdienst für Familien mit Kindern aus dem Bistum Hildesheim, mit anschaulich erzähltem Evangelium und einer weiteren Geschichte zum Weiterdenken:

https://www.bistum-hildesheim.de/fileadmin/dateien/PDFs/Gottesdiensthilfen/hausgottesdienste/FamGd_Lj_A_Jk_30_-_2020-10-25.pdf

 

Vorschläge für die Lieder in Youtube – zum Mitsingen (auch ohne den Gottesdienst zu feiern schön):

(Die Texte finden Sie in der pdf mit dem Hausgottesdienst

Gottes Liebe ist so wunderbar: https://www.youtube.com/watch?v=kTYsYoAFYoI

Lasst uns miteinander: https://www.youtube.com/watch?v=MutyHmGhZ5U

Gott, dein guter Segen: https://www.youtube.com/watch?v=crVk6HKnX9M

 

Für Erwachsene: Eine Auslegung des Bibeltextes. Sehr ansprechend und gut verständlich erläutert Pater Dr. Clemens Pilar den Text in knapp 12 Minuten. Er erklärt Hintergründe und Zusammenhänge. Sehen Sie hier:

https://www.youtube.com/watch?v=8nAeIOL3O3k

Wer den Text nachlesen möchte, schaut hier: http://nazaret.juengergemeinschaft.at

 

Kurze Verstehensratgeber zum Evangelium

Für Kinder:

Die frommen Juden hatten 248 Gebote und 365 Verbote zu befolgen. Eine fast unmögliche Aufgabe. Deshalb wollen sie im Gespräch mit Jesus wissen, ob es wichtigere und unwichtigere Vorschriften gibt und welche der Gebote er für die Wichtigsten hält.

Jesus antwortet: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken. Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“

Er erinnert damit an die 10 Weisungen (Gebote), die Mose auf dem Berg Horeb von Gott selbst empfangen hat. Die drei ersten Weisungen betreffen das Verhältnis Mensch zu Gott und die vierten bis zehnten den Umgang der Mensch untereinander. Wer dies im Herzen trägt, daran denkt und danach handelt, hat die Botschaft Gottes verstanden.

Jesus fasst dies in das sog. Doppelgebot von der Gottes- und Nächstenliebe und sagt: „An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz samt den Propheten“. Die Liebe zu den Menschen und Gott hat Jesus in seinem Leben durch sein Wort und seine Tat immer wieder gezeigt.

(Martin Bartsch)

 

Für Erwachsene:

Für uns heute ist die Antwort Jesu nichts Besonderes. Bei seinen damaligen Zuhörern, den Schriftgelehrten, war das etwas anderes. Sie waren Experten darin, die hunderte von Einzelvorschriften für den Alltag der Juden zu kennen und einzuhalten: Speisegebote, Reinheitsgebote, Rechtsfragen und vieles mehr, insgesamt 613 Ge- und Verbote. Die Ansammlung von Vorschriften wurde das „Gesetz“ genannt. Wer fromm sein wollte, musste das Gesetz lebenslänglich penibel einhalten.

Jesus räumt mit dieser Form der Frömmigkeit auf. Kein noch so gesetzestreues Verhalten kann uns die Gnade Gottes erkaufen. Bei Gott können wir Menschen uns nichts verdienen. Wenn Gott uns nicht schon im Voraus liebt, bleiben wir ewig verloren.

Warum verlangt Jesus aber, Gott zu lieben? Gott lieben heißt, ihm vertrauen, dass auf seine Liebe immer Verlass ist. Und das bedeutet, dass ich seine Botschaft gerne höre, gerne das Evangelium von Gottes grenzenloser Liebe höre, immer wieder, mit Herz, Seele und Gemüt höre, bedenke, empfinde. Und wenn ich diese Liebe mit der ganzen Person an mich heranlasse, dann drängt es mich ganz von allein, den Mitmenschen Gutes zu wollen.

Wer liebt, fragt nicht mehr nach der Gesetzesgrundlage und dem Strafmaß für den Fall des Verstoßes. Denn die Liebe will ja schon selber, dass es dem anderen gut geht. Da brauchen wir kein Gesetz mehr. Zumal Gesetze auch gnadenlos und unmenschlich werden können, wenn sie hartherzig angewendet werden. Es kommt auch im Rechtswesen auf die Haltung an. Da hat Jesus auch heute noch recht.

(Diakon Dr. Andreas Bell)

Link zum Ausmalbild (ist gleich: Quelle der Verstehensratgeber)

https://www.erzbistum-koeln.de/seelsorge_und_glaube/ehe_und_familie/familie_und_kinder/glauben_leben/familienliturgie/ausmalbilder_und_textseiten/lesejahr_a/30_so.html