Die letzte Jazzserenade in diesem Jahr war mal wieder ein Höhepunkt der diesjährigen Reihe. Die Band Martin le Jeune 3 mit Martin Le Jeune (Gitarre), Nilkolai Olshansky (Kontrabass) und Holger Nesweda (Schlagzeug) brachte die Gäste im vollbesetzten Pfarrhof in die erwartete sommerliche Jazzstimmung. Der Namensgeber der Band, Martin Le Jeune, ist der aktuelle Preisträger des Frankfurter Jazzstipendiums, bei dem auch sein Kompositionstalent eine Rolle spielt. Dieses kam auch bei der Jazzserenade zum Einsatz.
Leider hatte der Tag einen traurigen Hintergrund. Ein langjähriger Besucher und ehrenamtlicher Helfer bei den Jazzserenaden, Christoph Thelen, der auch an diesem Abend an der Garten-Bar im Einsatz sein sollte, ist nach kurzer schwerer Krankheit verstorben. So spielte die Band dann das erste Stück „Peace“ Christoph zum Gedenken.
Der Abend endete mit tosendem Applaus bei den begeisterten Jazzfans. Das Programm der Jazzserenaden 2027 wird Ende April veröffentlicht, wie immer auch auf dieser Website.
Doch zuvor hält St. Ignaz nochmals ein Angebot für Jazzfans bereit, bei der Nacht der Offenen Kirchen am 4. September. Dann wird das Duo Christof Lauer (Saxophon) und Armin Reuss (Gongs) die St. Ignaz Kirche musikalisch erobern.