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Kolpinggruppe Gießen

Kolpingfamilie Gießen wird Kolpinggruppe Gießen

Leider konnte die Kolpingfamilie Gießen wegen Altersstruktur, Krankheit und auch nötiger Pflege keine Kandidaten für die nächste anstehende Vorstandswahl – insbesondere für das Amt des/der Vorsitzenden – finden. Daher musste sich die Kolpingfamilie auflösen. Dazu wurden in einem Zukunftsnachmittag mit dem Geschäftsführer des Kolping-Diözesanverbandes Mainz, Klemens Euler, die weiteren Möglichkeiten der Mitglieder bei der Auflösung der örtlichen Kolpingfamiglie diskutiert. Die Auflösung der Kolpingfamilie Gießen  wurde in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 01.09.2025 mit Wirkung zum 31.12.2025 festgelegt. In einem zweiten Teil wurde beschlossen, dass die verbliebenen Mitglieder als Gruppe der neu gegründeten Kolpingfamilie der Kolpinggruppen im Bistum Mainz e.V. zum 01.01.2026 beitreten.

  • Ansprechpartnerin ist momentan Elisabeth Rühl, Wilhelmstr. 26, 35392 Gießen, Tel.: 0641-9726367
Container-Bild

Altkleider-Container von Kolping im Stadtgebiet wurden zurückgezogen

Die seit fast 30 Jahren laufende Sammlung von Schuhen und Altkleidern in Kolping-Containern im Stadtgebiet von Gießen musste leider beendet werden. Der Hauptgrund für diese notwendige Maßnahme war die Tatsache, dass in die Behälter immer mehr Lumpen, schmutzige oder auch nasse Kleidung und Müll geworfen wurden sowie um die Stellplätze Matratzen, Sofakissen, Sperrmüll und Unrat aus Plastik, Holz, Metall, Glas, usw wild abgelagert wurden. Die Entsorgung kostete Zeit, Arbeitskraft und Geld.

Wir sagen allen Danke, die einen Platz für die Aufstellung eines Containers kostenlos zur Verfügung gestellt hatten.

Ein „Vergelt`s Gott“ geht auch an alle Spender von brauchbaren Materialien sowie an die Helfer bei der Betreuung der Containerstandorte. Das waren in den vergangenen Jahren seit 1997 bis zu 13 verschiedene Stellplätze, die gepflegt werden mußten.

Für die Kolpinggruppe Gießen

A. Ehler

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Sammlung von Briefmarken zur Bezahlung von Ausbildungen junger Brasilianer. Die Sammelstellen befinden sich in der kath. Kirche in Heuchelheim, im ökumenischen Kirchenladen auf dem Kirchenplatz in Gießen sowie in der kath. Kirche St. Bonifatius in der Liebigstraße. Hier können auf die Sammelbox auch alte Brillen und Handys als Spende gelegt werden.

  • Projektbetreuer: Alois Ehler, Hofmannstr. 1, 35392 Gießen, Tel.: 0641-73724
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Aktion Lichtblicke in Zusammenarbeit mit dem SKF (Sozialdienst katholischer Frauen) Seit dem Jahr 2000 gibt es  dieses Projekt für Frauen, die durch Schwangerschaft in eine Notlage gekommen sind, in der Gießener Kolpingfamilie. Bis 2007 hatte Irene Stingl die Leitung inne. In 2007 übernahm Johanna Schreier diese Aufgabe. Es werden weiterhin gut erhaltene Baby-Kleidung, Kinderwagen, Bettchen usw. gesammelt und auf Anfrage vom SKF an bedürftige Familien oder Alleinerziehende ausgegeben. Dazu ist es nötig, vor allem die gespendete Bekleidung in sauberem Zustand aufzubewahren und im Bedarfsfalle in Taschen für die Ausgabe zu verpacken. Für diese Tätigkeit werden zwei Frauen gesucht. Interessierte wenden sich bitte an die Leiterin der Aktion.

  • Johanna Schreier, Kahlweg 10, 35398 Gießen-Allendorf, Tel.: 06403-4301.

A. Ehler

Pupille

Unser Mitteilungsblatt mit aktuellen Terminen und Veranstaltungen

Briefmarkenbox Bonifatius

Briefmarken für Brasilien

Seit 1982 sammelt die Kolpingfamilie Gießen Briefmarken für Brasilien. Es gibt drei Sammelstellen für diese Aktion:

  • eine Box in der Bonifatiuskirche,
  • einen Behälter in der katholischen Kirche Maria Frieden (Heuchelheim)
  • und ein Behälter im ökumenischen Kirchenladen in Gießen.

Gesammelt werden gestempelte und ungestempelte Briefmarken, sowohl normale Dauerserienmarken als auch Sondermarken. Sie werden aus der Postsendung mit einem Rand ausgeschnitten und nicht vom Papier gelöst. Schmuckbriefe und Umschläge mit besonderen Versendungsformen sollten ganz eingeworfen werden.

Das gesammelte Material wird dann im nationalen Kolpingwerk in Köln vermarktet und der Erlös an berufsbildende Programme in Entwicklungsländer weitergeleitet. Das brasilianische Kolpingwerk bildet u.a. Schüler und Lehrlinge aus. Sie kommen allesamt aus benachteiligten und armen Familien. Eine Ausbildung kommt einer Garantie auf einen künftigen Arbeitsplatz gleich. Durch einen festen Job können die Jugendlichen zum Lebensunterhalt der ganzen Familie beitragen.

Sollte jemand alte Alben mit Marken zu Hause haben, die nicht mehr benötigt oder gesammelt werden, kann er diese gern bei mir abgeben. Ich werde für die Weiterleitung an das Referat für Sozial- und Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes in Köln sorgen.

Manchmal hört man Kritik, dass nur Projekte im Ausland von der Kolpingfamilie gefördert werden. Daher heute an dieser Stelle einige Beispiele für Einsätze im heimischen Raum:

  • So wurde bei der Neugestaltung der Fenster in St. Bonifatius das linke Chorfenster durch Aktivitä- ten und Spenden in der Zeit von 1978 bis 1981 von der Gießener Kolpingfamilie vollständig finanziert.
  • 1982 wurden die beiden Weihwasserbecken in der neuen katholischen Kirche Maria Frieden (Heuchelheim) vom Steinmetz und Kolpingmitglied L. Zumloh gestaltet und von der Kolpingfamilie gestiftet.
  • In den letzten drei Jahrzehnten wurden Einzelspenden an die Gießener Jugendwerkstatt vergeben. Seit 2002 ist die Kolpingfamilie Mitglied im Förderverein und unterstützt die Jugendarbeit dadurch regelmäßig.
  • Als in St. Bonifatius eine neue Orgel angeschafft wurde, war die Kolpingfamilie von 2007 an bis zum Abschluss der Finanzierung der „Perle der Empore“ durch jährliche Spenden mit dabei.
  • Seit 2013 unterstützt die Kolpingsfamilie die Arbeit des Sprachheil - und Förderzentrums der Agnes-Neuhaus-Schule durch Spenden und – immer wenn möglich – durch aktive Mithilfe bei Schulfesten.
  • Die Kolpingfamilie beteiligt sich seit einigen Jahren an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ für bedürftige Kinder mit wechselnden Adressaten. Im letzten Jahr gingen diese Weihnachtspäckchen an die Gießener Tafel.
  • Bei der Renovierung der Sakramentskapelle von St. Bonifatius wurde das „ewige Licht“ in 2011 von der Kolpingfamilie finanziert.

Alois Ehler Projektleiter