"... Weib und Mann reichen an die Gottheit ran!" (Zauberflöte)

Eine geschlechtersensible Pastoral entwickeln

Datum:
Termin: Dienstag, 10.01.12 - 10:00 - Donnerstag, 12.01.12 - 13:00
Art bzw. Nummer:
K 11-07
Ort:
Kloster Jakobsberg
55437 Ockenheim
Wir haben eine Idee: • „Weib und Mann reichen an die Gottheit ran!“ • Männer und Frauen glauben anders – und das ist gut so! • Eine geschlechtersensible Pastoral spricht Frauen und Männer an!

Leitende inhaltliche Fragestellung:

  •  Wie kann ich selbst „sensibel“ werden – im Sinne eines Trainings?
  •  Wie erlebe ich meine Geschlechterrolle im Beruf?
  •  Was sind meine pastoralen Handlungsfelder (Sakramentenpastoral, geistliche Begleitung, Liturgie, Erwachsenenbildung, …), die ich mit der Kategorie „geschlechtergerechte Pastoral“ wahrnehmen und gestalten möchte?
  • Was an soziologischen Impulsen und Studien ist mir hilfreich?
  • Welche „geschlechtersensiblen“ theologischen Ansätze gibt es?
  • Wo finde ich Materialien, Praxisbeispiele, kollegiale Unterstützung?
  • Was sind meine Visionen einer geschlechter-sensiblen Pastoral?   

Arbeitsweisen:

  • Selbstreflexion und Training (Sensibilisierung und Dialog der Geschlechter)
  • Theoretische Impulse
  • Exemplarisches und im Kurs begleitetes Lernen an einem ausgewählten Praxisfeld.

 Organisatorische Informationen:  

Leitung:  Dr. Katrin Brockmöller, TPI Mainz

Konzeption:  Dr. Susanne Gorges-Braunwarth (LM), Ellen Ullrich (MZ), Hubert Frank (MZ), Hanne Friede (TR), Günther Greb (TR),

ReferentInnen: vgl. Einzelausschreibungen

 

Zeit/Ort:                 I.) 24.-26. Mai 2011, Kloster Jakobsberg 

                          II.) 24.-25. August 2011, Wilhelm-Kempf-Haus, Naurod 

                          III.) 03.-04. Nov. 2011, Kloster Jakobsberg  

                         IV.) 10.-12. Jan. 2012, Kloster Jakobsberg


1. Modul: 24.-26. Mai 2011

  • Ø   Biblische Impulse zum Mann - Frau sein?
  • Ø    Gendertraining und theoretische Impulse
  • Ø    Ich als Mann oder Frau in einem kirchlichen Arbeitsfeld
  • Ø    Wo und wie ist das Thema „Geschlecht“ in meinem Arbeiten präsent?  

ReferentInnen für das Gendertraining: Dr. Gerrit Kaschuba, Soziologin, Dipl. Pädagogin, Supervisorin, Gender Trainerin Tübinger Institit für frauenpolitische Sozialforschung e. V. und Michael Kasten,  Dipl. Soziologe, Case Manager, Gender Trainer

2. Modul: 24.-25. August 2011

  • Ø   Was tut sich an meiner persönlichen gender- front?
  • Ø   Geschlechterperspektive als Querschnittsaufgabe wahrnehmen
  • Ø    Einblick in systematische Untersuchungen (religionssoziologisch, politisch, empirisch …)
  • Ø    Diözesane und überdiözesane Netzwerke vorstellen und kennen lernen, bilden …
  • Ø   Kollegiale Beratung: In welchen Bereich meiner Arbeit möchte ich jetzt anfangen, bewusster  geschlechterfair zu handeln? Evtl. Praxispartnerschaften  

Referent für die soziologischen Inputs: Dr. Hans Prömper, KEB Frankfurt 

3. Modul: 03.-04. Nov. 2011

  • Ø     „Andere“ theologische Entwürfe (z.B. feministische Christologie, queer-Theologie, schwule Theologie) wahrnehmen …
  • Ø    Vertiefung systematischer Untersuchungen (religionssoziologisch, politisch, empirisch …)
  • Ø    Kollegiale Beratung; Methoden, Materialien, Ressourcen vorstellen

ReferentInnen: noch offen   

4. Modul: 10.-12. Jan. 2012

    • Ø    Projekte reflektieren und feiern, …
    • Ø    Veränderungen der eigenen Praxis wahrnehmen
    • Ø   Wie soll es weitergehen mit meiner geschlechtersensiblen Pastoral?