Der Ohnmacht nicht ausweichen

Ein Workshop gegen die Resignation in der Pastoral und der Depression in der Kirche

Datum:
Termin: Dienstag, 29.09.15 - 10:00 - Mittwoch, 30.09.15 - 17:00
Art bzw. Nummer:
K 15-16
Ort:
Wilhelm-Kempf-Haus
Wilhelm Kempf Haus1
65207 Wiesbaden-Naurod
Wer Ohnmacht erfährt in beruflichen Aktivitäten, in der eigenen Organisation, in der zugewiesenen Funktion, bei verabredeten Projekten, wird darüber sprachlos und sieht sich besonders dort überfordert, wo dieser Erfahrung nicht auszuweichen ist.

 

Die Sprache, die weg bleibt, und der Ort, der nicht weicht, prägen sich in die Ohnmacht ein, die tief in die eigene Existenz eindringen kann. Das sind ein persönlich unbefriedigender Zustand, eine professionell nicht hinnehmbare Lage und eine nicht abzuschüttelnde Zumutung.

Was könnte man da brauchen?

- eine Sprache für die Erfahrung von Ohnmacht, die auch über den Anlass hinaus gesprochen werden kann;

- eine Landkarte für die heißen Quellen von Ohnmacht, die künftig Anregungen für Orientierung statt Ärgernis über vergangene Niederlagen geben kann;

- wieder Bäume im Wald erkennen und Wege im Dickicht sehen, in das man verstrickt wurde und in dem man sich verlaufen vorkommt.

 Arbeitsformen und Methoden:

Reflexion der Arbeitssituation, Input, kollegiale Beratung

 Literatur:                         

Sander, H.-J., nicht ausweichen. Die prekäre Lage der Kirche, Würzburg 2002