Aktionskunst trifft pastorales Handeln:Hoffnungsvoll mutig
Pastorales Handeln bewegt sich heute oft in einem Spannungsfeld: Vielfach als übergroß wahrgenommen gesellschaftliche und kirchliche Herausforderungen stehen dem Wunsch gegenüber, Menschen zu ermutigen und Räume für Hoffnung offenzuhalten. Diese Spannung kann ermüden, frustrieren oder das Gefühl von Ohnmacht verstärken.
Gleichzeitig bleiben Frage nach dem eigenen Handlungsspielraum sowie der eigenen Wirksamkeit. Und wie kann ich den Mut zum Handeln immer wieder neu entdecken?
Hier setzt die Fortbildung an.
Aktionskunst eröffnet einen überraschenden und zugleich niedrigschwelligen Zugang zu diesen Fragen. Dafür braucht es keine künstlerischen Vorkenntnisse. Im Mittelpunkt steht nicht die „richtige“ künstlerische Leistung, sondern das eigene Wahrnehmen, Ausprobieren und Erleben.
Kreative, alltagsnahe Impulse laden dazu ein, Gewohntes neu zu betrachten, eigene Emotionen und Erfahrungen ins Spiel zu bringen und Handlungsspielräume zu entdecken. Gemeinsam mit theologischer Reflexion entsteht so ein Raum, in dem aus einem lähmenden „Ja, aber …“ ein handlungsöffnendes „Ja, und …“ werden kann. Frustration darf sich in Mut verwandeln, Ohnmacht in neue Handlungsmöglichkeiten.
Aktionskunst wird dabei als eine Praxis verstanden, die Haltung sichtbar macht, Fragen ins öffentliche Leben trägt und neue Formen pastoraler Präsenz erprobt. Die Teilnehmenden entdecken, wie kreative Interventionen helfen können, vertraute Perspektiven zu verlassen und pastorales Handeln neu zu denken.
Dabei geht es nicht darum, zur Künstlerin oder zum Künstler zu werden. Es geht darum, den eigenen Mut-Muskel zu trainieren, bisher ungenutzte Ressourcen zu entdecken und Vertrauen in die eigene Wirksamkeit zu stärken. Denn: „Hoffnung ist nicht das Gegenteil von Realismus – sie ist seine radikalste Form.“ (Cesy Leonard, Aktionskünstlerin)
Zielgruppe:
Mitarbeiter·innen in der Pastoralausgebildete Bibelerzähler·innen
Kursleitung:
Stephanie Feder; Referent·innen des Aktionskünstler·innen-Kollektivs „Radikale Töchter“
Termin:
25.02.2027 – 26.02.2027
Ort:
Mainz, Erbacher Hof
Kosten:
Hauptamtliche Mitarbeiter*innen aus den Trägerdiözesen zahlen die Kosten für Unterkunft und Verpflegung (*) 269,00 € + 50,00 € Honoraranteil = 319,00 €
Bei einer kompletten Finanzierungszusage durch die zuständige Diözese wird dieser die Rechnung zugestellt. Bei einer anteiligen Finanzierung durch das Bistum erhalten die Teilnehmenden die entsprechende Rechnung zur Abrechnung mit der Diözese.
Sonstige Teilnehmer·innen zahlen die Kosten für Unterkunft und Verpflegung (*) 269,00 € + 50,00 € Honoraranteil + 100,00 € Kursgebühr = 319,00 €
(*) Die Preise enthalten 7% bzw. 19% Mehrwertsteuer für Unterkunft und Verpflegung. Diese wird auf der Rechnung ausgewiesen. Preiserhöhungen seitens des Tagungshauses sind vorbehalten.
Anmeldung bis 14.01.2027
Anmeldung
Hoffnungsvoll mutig
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