Videokonferenzraum des TPI
Wie geht Synodalität? Weltweit wird diese Frage derzeit praktisch erprobt und theologisch reflektiert. Anlass ist die Synode 2021–2024, die bereits durch die stimmberechtigte Teilnahme von Lai*innen zeigt: Synodalität lebt von der Partizipation aller Getauften in einer pilgernden Kirche. Mit je eigenen Talenten und Charismen übernehmen sie Verantwortung für die Verkündigung des Evangeliums in unterschiedlichen Kontexten. Synodalität wird konkret im kirchlichen Alltag, in Prozessen, Strukturen und Ereignissen; sie ist ein Stil, der Menschen zu Subjekten ihrer Erzählungen macht. Wenn Synodalität „Ausdruck des Wesens der Kirche“ ist, dann lässt sich dies an Beziehungen, an Transparenz und Rechenschaftspflicht, am Umgang mit unterschiedlichen Kulturen und Pluralität und vielen anderen Parametern ablesen.
Die zweite Versammlung der Synode im Oktober 2024 wird fragen, „WIE wir eine missionarisch-synodale Kirche sein können“. Kurz nach dem Abschluss lädt der TPI-Kurs zum weiteren Nachdenken ein: Mit Prof.in Dr. Klara Csiszar und Prof. Dr. Christoph Theobald werden zwei Theologische Expert*innen der Synode dazu Impulse aus pastoraltheologischer und systematisch-theologischer Perspektive geben. Workshops laden dazu ein, verschiedene Aspekte zu vertiefen und Ideen für eine synodale Kirche vor Ort zu entwickeln.
Synodal bedeutet auch international: Die Fortbildung wird getragen vom Centre de formation diocésain Jean XXIII in Luxembourg, der Fort- und Weiterbildung Freising und dem TPI.
Termin: 19. November 2024, 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Ort: Online
Zielgruppe: alle pastoralen Berufsgruppen und Interessierte
Referent·in: Prof.in Dr. Klara Csiszar, Linz
Prof. Dr. Christoph Theobald SJ, Paris
Dr. Luisa Fischer, Dr. Peter Hundertmark und weitere (Workshops)
Kosten: 49 €
Anmeldung bis: 05.11.2024
Nach der Synode ist vor der Synodalität. Impulse für die synodale Praxis vor Ort
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