Pastoral aus dem Kühlschrank

Mit Effectuation eine ungewisse Zukunft gestalten

Termin: Montag, 09.12.19 - 09:30
K 19-14
Kloster Jakobsberg
Effectuation – schon wieder so ein neumodischer Begriff? Nein: Effectuation ist so alt wie die Menschheit selbst. Es ist eine Entscheidungslogik, zu der Menschen immer dann greifen, wenn sie spontan agieren wollen oder müssen, wenn die Rahmenbedingungen nicht klar sind oder die Informationen fehlen, um den Erfolg berechnen zu können.

Kurz gesagt: Wenn der Hunger kommt, den Kühlschrank aufmachen und schauen, was damit zu machen ist. Vielleicht noch andere einladen und die Lebensmittel zusammenlegen, Spaß am Zubereiten haben, was Kreatives kochen.

Wichtige Kriterien für Effectuation sind:

  • Meine Mittel, also meine eigenen Fähigkeiten, vorhandene Ressourcen und persönlichen Kontakte, die mir jetzt ermöglichen, etwas zu tun.
  • Der mögliche Verlust, den ich bereit bin, zu riskieren: Zeit, Geld, Engagement, …
  • Zufälle, die auf mein Vorhaben einwirken: Begegnungen und Gespräche, die neue Perspektiven und Möglichkeiten aufzeigen oder die, durch Anregungen und kritische Rückmeldungen, dem Vorhaben eine neue Richtung geben.
  • Das Finden von Mitstreitern, von Interessierten, die das Vorhaben unterstützen und mitgestalten wollen.

Kirche wandelt sich. Dieser Prozess stellt uns vor die Herausforderung nach neuen Formen

und Orten der Pastoral zu suchen –Innovation ist dringend notwendig. Zugleich fehlen manchmal noch konkrete Vorstellungen, worauf sich innovative Ideen beziehen und wohin sich neue kirchliche Formen entwickeln können.

Neue Ideen, Formen und Ziele sind vage und eher als Ideensplitter oder Gefühl vorhanden. Die kann im Sinn von Effectuation ein Ausgangspunkt für neue Entwicklungen sein, bei denen Kreativität gefördert, vorhandene Energien genutzt, Beteiligung und Mitgestaltung ermöglicht werden.

 

Arbeitsformen und Methoden:

Input, Projektentwicklung

Literatur:

Faschingbauer, M., Effectuation: Wie erfolgreiche Unternehmer denken, entscheiden und handeln, Stuttgart 32017

 

Zielgruppe:                    Alle pastoralen Berufsgruppen

Kursleitung:                  Dr. Christoph Rüdesheim

                                        Dorothea Lubahn, München

Termine:                        1. Abschnitt 27.05.- 29.05.2019                                   

                                        2. Abschnitt 09.12.2019

Ort:                                 Kloster Jakobsberg, Ockenheim

Kosten

Pastorale Mitarbeiter aus den Trägerdiözesen zahlen für den ersten Kursabschnitt als Eigenanteil für Unterkunft und Verpflegung 69,00 € + 50,00 € Honoraranteil =  119,00 €, für den zweiten Kursabschnitt 23,00 € + 20,00 € = 43,00 €.
Denken Sie bitte daran, dass Sie sich auch bei Ihrer zuständigen Fortbildungsabteilung in der Diözese anmelden müssen.
Teilnehmer aus anderen Diözesen zahlen die Kosten für Unterkunft und Verpflegung 160,00 € + 90,00 € Kursgebühr + 50,00 € Honoraranteil = 300,00 €, für den zweiten Kursabschnitt 36,00 € + 30,00 + 20,00 € = 86,00 €.

Anmeldung bis 08.04.2019                          

Weitere Informationen

Termin(e): Montag, 9. Dezember 2019, 9:30 Uhr - 16:00 Uhr
Ort: Kloster Jakobsberg
55437 Ockenheim
www.klosterjakobsberg.de
Veranstalter: TPI Mainz, http://www.tpi-mainz.de
Veranstaltungsnummer: K 19-14
Anmeldung: Theologisch-Pastorales Institut
Große Weißgasse 15
55116 Mainz
E-Mail: info@tpi-mainz.de
Telefon: 06131 27088-0
Fax: 06131 27088-99
Es gibt noch freie Plätze

Anmeldung

Pastoral aus dem Kühlschrank

Wenn Sie an dieser Veranstaltung teilnehmen möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus:

Bitte beachten Sie die "Hinweise für alle Kurse". Diese finden Sie hier: https://bistummainz.de/bildung/tpi/kurse/hinweise-fuer-alle-kurse/


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