Der Segen der Sternsinger an den Türen ist ein Zeichen der Hoffnung auf einen Gott, der uns trägt und behütet.
Dieses Jahr waren die Sternsinger unter dem Motto „Kinder stärken, Kinder schützen – in Indonesien und weltweit“ unterwegs, haben den Segen zu den Menschen gebracht und für Kinder in Not gesammelt.
In Weiterstadt kamen dabei bisher hocherfreuliche 13.100 Euro zusammen! Ein beeindruckendes Ergebnis, gerade auch in Zeiten, in denen alle mehr sparen müssen – und auch ein Zeichen dafür, dass Menschen nichtsdestotrotz auf andere achten und füreinander sorgen. Wir sind auch ziemlich stolz auf unsere Sternsingerinnen und Sternsinger, die sich schon als Kinder oder Jugendliche für eine bessere Welt einsetzen.
Sie waren dazu noch Freudebringer, die oft sehnsüchtig erwartet wurden und hatten auch noch viel Spaß dabei. Es ist wirklich nicht selbstverständlich, die wertvolle Zeit in den Ferien für notleidende Kinder, die man gar nicht kennt, zu opfern.
In Worfelden kamen dieses Jahr zwar nur zwei Gruppen zusammen, aber auch wenige Kinder und Begleiter können viel bewirken. Dort hatte es sich in den letzten beiden Jahren bewährt, auch an einigen Plätzen oder in Höfen zu singen und dazu die Anwohner einzuladen.
So entstand mancherorts ein richtig schönes geselliges Beisammensein mit Kinderpunsch und Plätzchen. Und natürlich zogen die Könige und Königinnen auch wie eh und je durch die Straßen zu den Häusern, in denen man auf sie wartete.
Auch die Kindergartenkinder durften sich über Sternsingerbesuch freuen:
Einige davon waren sogar selbst als Könige und Königinnen unterwegs, erzählten sie begeistert beim Besuch der Vorschulkinder im Pfarrbüro und bei Gemeindereferentin Simone Kreuzberger.
Fleißig unterwegs waren die Sternsinger auch in Braunshardt. Die großen und kleinen Könige und Königinnen erfreuten viele Menschen.
Für gute Taten gibt es keine Altersgrenzen:
In Weiterstadt war sogar eine Kinderwagenkönigin dabei!
Ein herzliches Vergelt’s Gott an alle, die so großherzig dafür gespendet haben, Kindern neue Hoffnung zu geben.
Und ohne Menschen, die das alles organisieren, käme gar keine Aktion zustande:
Das Team Benedikta Caspari sowie Barbara Grasmück haben die Aktion sehr umsichtig und mit großem zeitlichen Engagement organisiert und begleitet. Auch an sie ein herzliches Dankeschön!
Aber das Wichtigste sind die Kinder und Jugendlichen und ihre Begleiter, die für uns alle ein Vorbild sein können mit ihrem tatkräftigen Einsatz für ein besseres Leben von Kindern in Indonesien und anderwo.
Der Dank wurde auch bei der Rückkehr der Sternsinger am 8. Januar zum Ausdruck gebracht. Laut erschallte das Sternsingerlied, und nach dem Auszug wurde noch der Sternsingersegen an der Kirchentür angebracht. Und damit auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam, gab es anschließend im Pfarrheim als kleines Dankeschön für alle Pizza.
Unsere Segensstreifen waren schnell vergriffen, so groß war die Nachfrage. Aber die Griesheimer halfen aus (danke!), und so liegen auch jetzt einige davon hinten in der Kirche aus.