Auf dem pastoralen Weg in die Zukunft im Dekanat Rodgau

Pfarrgemeinderatsmitglieder nehmen am Workshoptag der Räte teil

Gebetsbild Pastoraler Weg (c) Bistum Mainz
Gebetsbild Pastoraler Weg
Mi 29. Jan 2020
Mark Niedziella- von Wedl

DIe Pfarrgemeinderäte Gigi Geissel, Jochen Friedrich, Eberhard Hild, Reiner Güntling und Mark Niedziella nahmen am Workshoptag der Räte am 25. Januar 2020 in Rodgau-Jügesheim teil. 41 Teilnehmer/innen waren gemeldet. Dieser Tag diente der Begegnung und dem Austausch von Verwaltungs- und Pfarrgemeinderäten auf Dekanatsebene.

Im Haus der Begegnung in Rodgau- Jügesheim traf man sich um 09.30 Uhr zum gemütlichen Ankommen. Es folgte eine Einführung ins Thema und ein bewegtes Kennenlernen untereinander.

Im ersten Workshop ging es in Kleingruppen zu je etwa 10 Personen um die Frage: "Was an der christlichen Botschaft gibt mir Halt, stärkt und begeistert mich?“. Mit Hilfe der Lectio Divina, auf Deutsch Bibelteilen, konnten sich die Teilnehmer den Bibeltext persönlich erschließen und in einem vertraulichen Setting dazu frei äußern. Nach einer kurzen Pause ging es dann im zweiten Workshop um die Frage: "Wovon möchte ich erzählen? Wofür möchte ich Botschafter*in des Glaubens sein?" Man ordnete sich Bereichen wie Diakonie, Liturgie, Jugend und Glaubensverkündigung zu.

Nach dem Mittagessen folgte Workshop 3 mit der Leitfrage: "Wie wollen wir heute und in Zukunft unser Christsein leben?" In dieser Arbeitsgruppe konnten auch Sorgen und Befürchtungen erörtert werden. Gleichzeitig wurde mit Hilfe von Fotokarten eine gemeinsame Vision für die Kirche der Zukunft entwickelt. Man war sich weitgehend einig, dass Jesus Christus dabei der zentrale Bezugs- und Orientierungspunkt sein muss.

Im Gemeinsamen Plenum sprach die Dekanatsreferentin Frau Andrea Bach ihren Dank an die Teilnehmer, Helfer und Organisatorinnen Petra Licht, Tanja Bechtloff und Adelheid Schmitt aus.
Es schloss sich eine gemeinsame Eucharistiefeier mit Dekan und Pfarrer Willi Gerd Kost an.

Die Ergebnisse wurden in den Workshopgruppen dokumentiert, so dass diese in die weitere Prozessgestaltung im Dekanat mit einfließen können. Mit Aufbruchstimmung und Begeisterung machten sich die Heusenstamm/ Rembrücker Teilnehmer auf den Heimweg. Man war sich einig, dass die Methodik, die man an diesem Tag kennengelernt hatte, auch auf Pfarrebene genutzt werden kann.