Schmuckband Kreuzgang

Gottesdienste in St. Pankratius beginnen wieder

(c) Bild: Peter Weidemann In: Pfarrbriefservice.de
Do 7. Mai 2020
Sigrid Krämer

Die katholische Pfarrgemeinde St. Pankratius und die evangelische Kirchengemeinde in Budenheim beginnen gleichzeitig am Sonntag, 17. Mai, 10 Uhr wieder mit Gottesdiensten in ihren Kirchen.

Um die Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus maximal zu vermeiden, müssen folgende Regeln eingehalten werden:

  • Es besteht eine Anmeldepflicht. Wer an einem Gottesdienst teilnehmen möchte, muss sich im Pfarrbüro telefonisch (Tel.2129) oder per E-Mail (info@st-pankratius-budenheim.de) anmelden.
  • Die Anmeldung für die Gottesdienste am Samstagabend oder Sonntagmorgen muss bis donnerstags 12 Uhr erfolgen und bestätigt werden. Mit der Bestätigung zur Teilnahme am Gottesdienst erhalten Sie weitere Hinweise!
  • Insgesamt können jeweils bis zu 40 Anmeldungen entgegengenommen werden.
  • Von den Teilnehmenden müssen Name, Adresse und Telefonnummer erfasst werden, um im Bedarfsfall mögliche  Infektionsketten nachvollziehen zu können. Die Kontaktdaten müssen unter Beachtung der Datenschutzbestimmungen 21 Tage aufbewahrt werden. Im Bedarfsfall müssen diese Daten an die staatlichen Behörden zur Kontaktrückverfolgung weitergegeben werden.
  • Beim Betreten der Kirche steht Desinfektionsmittel zur Händedesinfektion zur Verfügung.
  • Beim Betreten und Verlassen der Kirche gilt ein Mindestabstand 
     von 1,5 m zu anderen Teilnehmenden.
  • Es dürfen nur gekennzeichnete Sitzplätze eingenommen werden.
  • Auf Gesang muss leider verzichtet werden.
  • Beim Betreten und Verlassen der Kirche müssen alle Gottesdienstteilnehmenden einen Mund-Nase-Schutz tragen.
  • Wer Symptome einer Atemwegserkrankung aufweist oder Fieber hat, ist 
    der Zutritt nicht gestattet.
  • Das Betreten der Kirche sollte frühestens eine Viertelstunde vor 
    Beginn und nicht verspätet erfolgen.
  • Werktagsgottesdienste finden vorerst nicht statt

Aufgrund dieses Maßnahmenkatalogs äußert sich Bischof Kohlgraf:
Meine persönliche Gefühlslage ist zwiespältig. Zum einen freue ich mich auf
gemeinsame Gottesdienste, auch wenn sie noch nicht die notwendige
Feierlichkeit haben können. Zum anderen fehlen gerade der in dieser
eingeschränkten Form stattfindenden Eucharistiefeier eigentlich notwendige Voraussetzungen. Eine Heilige Messe ist ja immer mehr als die Gültigkeit der
Abläufe und die nur individuelle Christusbegegnung in der Eucharistie. Sie ist
eine Feier der Kirche, die sich in der örtlichen Gemeinde versammelt. Um zu
einer echten Feier zu gelangen, müssten selbstverständlich auch die
gemeinsamen Feierformen in ihrer Vielfalt möglich sein. So bleibt es bei einer
Notlösung, deren Hintergründe ich kenne und akzeptiere.“

Die vielen Auflagen sind ohne Zweifel sehr befremdlich. Es wird deutlich, dass
es Gottesdienste, wie wir sie kennen so schnell nicht geben wird.
Dennoch wollen wir versuchen, unsere Gemeinschaft im Glauben auch in der
Liturgie zum Ausdruck zu bringen.

Wir sind sehr dankbar, wenn Sie uns Ihre Gedanken und Eindrücke mitteilen,
damit sie in unsere weiteren Überlegungen und Planungen einfließen können.

Sigrid Krämer