St. Jakobus
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Ostergrüße des Pfarrteams

Ostern 2020 (c) Bild von <a href=https://pixabay.com/de/users/geralt-9301/?utm_source=link-attribution&utm_medium=referral&utm_campaign=image&utm_content=5019777>Gerd Altmann</a> auf <a href=https://pixabay.com/de/?utm_source=link-attribution&utm_medium=referral&utm_campaign=image&utm_content=5019777>Pixabay</a>
Ostern 2020
Sa 11. Apr 2020
Pfarrer Mulach
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, liebe Kinder! 
Wir gehen still durch diese Karwoche, wir gehen alleine oder mit unseren 
Familienmitgliedern. Aber wir wissen uns verbunden im gemeinsamen Gebet, 
und wir spüren schon: Dies ist eine besondere, eine heilige Zeit: Es ist SEINE Zeit!  
Wir erinnern uns an das Leiden und Sterben Jesu, des Herrn. Was mir persönlich 
immer wieder einfällt im Gebet und in der Meditation: Der Vater leidet mit dem 
Sohn! Gott erfährt durch seinen Sohn, der „wahrer Gott und wahrer Mensch“ ist 
(Glaubensbekenntnis), was es heißt, Todesangst zu haben im Garten 
Gethsemane, Schmerzen auszuhalten bei der Geißelung durch die Soldaten im 
Hof des Pontius Pilatus, das Sterben zu erleben, beweint zu werden im Schoß der 
Mutter und umringt von den wenigen Freunden und Verwandten. Und 
schließlich begraben zu werden, eine Leere, eine Ohnmacht und eine 
Orientierungslosigkeit zu hinterlassen. 
Das alles durchlebt Gott in seinem Sohn Jesus Christus!  
Und so kann er unsere Todesängste nun verstehen, unsere Schmerzen be-
greifen, die Sehnsucht nach Leben während des Sterbens annehmen und jede 
Form des Trauerns teilen. Unser Gott ist ein Gott der Lebenden, nicht der Toten. 
Gott kann uns durch die Kraft seiner 
Liebe eine Antwort geben, die unser 
Begreifen zwar übersteigt, aber doch 
alles zum Guten führt. Kein Leid ist 
ohne Sinn – denn es wird von Gott 
geteilt. Kein Sterben ist sinnlos, denn es 
wird von Gott verwandelt. Keine Trauer 
ist grenzenlos, denn es gibt sie –  
die Sonne am Ostermorgen, das Licht, das in ein leeres Grab scheint.  
Diese Sonne des Ostermorgens wünsche ich Ihnen,  
gemeinsam mit Pfr. Omphalius und Diakon Alles.  
Gottes Licht soll in Ihre Herzen scheinen und sie wärmen, mit einem Trost, der 
zu heilen vermag. Sein Licht kann alle Furcht vertreiben und schenkt tiefe 
Zuversicht und Hoffnung. 
Möge Ihnen der auferstandene Herr immer wieder den Alltag durchkreuzen und 
Sie fühlen und vertrauen lassen, dass ER lebt.  
Möge er Ihnen liebe Menschen an die Seite stellen, die Ihnen helfen,  
Gottes Fußspuren im Frühling zu entdecken. Die Natur blüht auf – in dieser Welt, 
und erst recht in seiner Welt. 
Ihr Pfarrer Christof Mulach