Mit einem großartigen und hochinteressanten Gesprächsabend mit der Journalistin Rieke Havertz ist unsere fünfteilige Reihe zu „250 Jahre USA“ zu Ende gegangen. In ihrem Buch „Goodbye America?“ nimmt sie eine Neuvermessung des transatlantischen Verhältnisses vor und erzählt ganz persönlich von ihrer zweiten Heimat USA.
Vor gut 40 aufmerksamen und meist jungen Zuhörerinnen und Zuhörern erzählte sie, wie sie zur Veröffentlichung des Buches kam und wie hintergründig sie in den USA recherchiert und die Situation dort politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich beurteilt. Ein Prinzip der USA sei, nie aufzugeben, und so warb sie auch dafür, die USA nicht aufzugeben, sondern gleichsam wie auf einer Brücke in der Mitte zu warten und die Hand auszustrecken. Ein bemerkenswerter Abend mit einer sympathischen, eloquenten und klaren Journalistin!