Schmuckband Kreuzgang

Firmung 2022 – Anmeldung zum Vorbereitungskurs startet Ende September

Erstmalig werden die Jugendlichen, die sich entscheiden, im kommenden Sommer das Sakrament der Firmung zu erhalten, gemeinsam mit den Pfarreien in Heidesheim, Schwabenheim und Gau-Algesheim auf die Firmung vorbereitet. Dazu ist ein neues Konzept erarbeitet worden, das vorsieht, dass die Jugendlichen verschiedene Workshops und Veranstaltungen wählen dürfen – ganz nach ihren Vorstellungen und Interessen und unabhängig von ihrem Wohnort.

Die Vorbereitungszeit beginnt im Dezember dieses Jahres, die Briefe zur Anmeldung auf die Vorbereitungszeit werden Ende September zusammen mit allen nötigen Informationen rund um den Kurs verschickt. Angeschrieben werden alle Jugendlichen, die zwischen dem 1. Juli 2006 und dem 31. August 2007 geboren sind. Sollten Sie ein solches Anschreiben erwarten und nicht erhalten, können Sie sich gerne bei mir melden. Auch für alle Rückfragen rund um die Firmung stehe ich sehr gerne zur Verfügung.  Christine Wüst-Rocktäschel

Was bedeutet die Firmung? (c) katholisch.de

Was bedeutet die Firmung?

Christine Wüst-Rocktäschel (c) Privat

Kontakt: Christine Wüst-Rocktäschel

Gemeindereferentin

Firmung

Taufe und Firmung gehören sehr eng zusammen. Bei beidem geht es um das „Christwerden“. Bei der Taufe eines Kindes (was bei uns immer noch die Regel ist) übernehmen Eltern und Paten Verantwortung dafür, dass der Glaube wachsen und sich entwickeln kann. Bei der Firmung folgt nun das eigene „Ja“ zum Christsein, zum Leben und Glauben als mündiges Mitglied der katholischen Kirche. Taufe und Firmung beruhen darauf, dass uns der Geist zugesagt ist, als die lebensspendende Kraft Gottes.

 

Was passiert bei der Firmung?

Die Firmung ist ein „Sakrament“ – ein sichtbares Zeichen (Salbung, Besiegelung) für eine unsichtbare Wirklichkeit (Geist Gottes). Dieses Zeichen gilt nicht nur in den Ingelheimer Gemeinden, sondern in der gesamten Kirche auf der ganzen Welt. Um zu zeigen, dass wir zu dieser riesigen Gemeinschaft von über einer Milliarde Menschen gehören, wird die Firmung in der Regel durch den Bischof gespendet, also durch den Leiter einer größeren Gemeinschaft von Christen („Bistum“). Der Bischof kann auch andere Priester beauftragen, zum Beispiel den Weihbischof oder ein Mitglied des Domkapitels. Bei der Firmung wird der Firmspender mit Salböl ein Kreuz auf die Stirn zeichnen. Damit ist uns die besondere Kraft des Heiligen Geistes geschenkt, der uns ermutigt, den Glauben zu bekennen und in unsere Welt hinaus zu tragen.

 

Wie läuft die Vorbereitung?

Die Einladung zur Firmvorbereitung richtet sich bei uns, wie in den meisten Gemeinden des Bistums Mainz, an die Jugendlichen des neunten Schuljahres. Sie erhalten rechtzeitig eine persönliche Einladung zu einem ersten Info-Treffen. Einmal im Jahr werden im Dom zu Mainz auch Erwachsene gefirmt. Nicht selten kommen Menschen erst im Erwachsenenalter mit dem Wunsch zu uns, sich firmen zu lassen. Die Vorbereitung geschieht separat durch jemanden aus dem Seelsorgeteam. Die Firmung erfolgt dann entweder im Dom oder zusammen mit den Jugendlichen unserer Gemeinden. 

 

Warum soll ich zur Firmung gehen?

Eine Antwortmöglichkeit könnte lauten: Bisher haben Dich bei vielen Dingen Deine Eltern begleitet und oft auch Entscheidungen für Dich getroffen. Langsam ändert sich das. Immer mehr Dinge darfst und musst Du selbständig tun.

Wenn Du Dich firmen lässt, sagst Du damit zwei Dinge:

  1. dass Du die Entscheidung Deiner Eltern, Dich taufen zu lassen, richtig findest und Du auch zukünftig als Christ leben willst
  2. dass Du in deinem Leben auf etwas vertraust, das über allem und hinter allem wirkt und das wir Christen Heiligen Geist nennen.