Am 20. September dieses Jahres sind wir wieder einmal aus dem rein kirchlichen Umfeld herausgetreten, um auf dem Markt der Region mit den Menschen aus dem Wetteraukreis ins Gespräch zu kommen und über unsere Projekte, Anliegen und unser Sortiment zu informieren.
Ein Ökumenischer Gottesdienst um 10.00 Uhr war der schöne und fröhliche Auftakt des Marktes der Region, bei dem auch zwei Mitglieder unseres Kreises Fürbitten vortragen durften. Der erste Schöpfungsbericht war der zentrale Text des Gottesdienstes. Dankbarkeit für das wunderbare Geschenk der Schöpfung nahm einen großen Raum ein. Dass der Mensch dieses Geschenk mit Achtsamkeit und Verantwortung behandeln muss, war ebenfalls Thema.
Danach wurde es lebhafter auf dem Markt der Region: Kaufen und Verkaufen, Essen, informieren und diskutieren, ganz so, wie es das Konzept des Marktes vorsieht.
Unser Ökumenischer Eine-Welt-Kreis war nicht zum ersten Mal auf dem Markt der Region vertreten, aber erstmals in einer Kooperation mit dem Weltladen Bad Nauheim und dem NABU. Wir haben uns thematisch gut ergänzt, unser Warenangebot aufeinander abgestimmt, sodass unser gemeinsamer Stand für viele Menschen interessant war. Besonderes Interesse haben unsere „Fair-Trade-Rezepte“ auf sich gezogen; wir hatten Kochrezepte dabei, die mit unseren Zutaten nachgekocht werden können.
Dass es ab und an geregnet hat, war unseren Umsätzen nicht zuträglich. Aber mit der Erinnerung an Hitze und Dürre der letzten Monate ließ sich auch der ein oder andere Schauer verschmerzen.
Ich bin sehr dankbar für Vieles auf dieser Veranstaltung in unserer Stadt:
- Wir können mitten in der Stadt und gut hörbar einen ökumenischen Gottesdienst feiern. Wir haben die Freiheit, unseren Glauben zu leben, ein Regenbogenkreuz darf auf dem Altar stehen.
- An vielen Ständen gab es tolle regionale und nachhaltig produzierte Produkte. Engagierte Menschen nutzen die guten Bedingungen in unserer Wetterau, um gute Dinge herzustellen.
- Die Menschen in unserer Stadt kommen fröhlich zusammen, haben und zeigen Interesse an den Marktständen.
- Auch der immer wieder einsetzende Regen hat den Marktplatz nicht leergefegt.