Junia - die wiedergefundene Apostelin

Junia - Apostelin (c) kfd Bundesverband
Junia - Apostelin
Datum:
Fr. 8. Jan. 2021
Von:
Gisela Franzel

 "Grüßt Andronikus und Junia, die zu meinem Volk gehören und mit mir zusammen im Gefängnis waren; sie ragen heraus unter den Aposteln und haben sich schon vor mir zu Christus bekannt." (Röm 16,7)

Durch einen Übersetzungsfehler dachte man jahrhundertlang, es handele sich um Junias, einen Mann. Dieser Fehler wurde in der neuen Einheitsübersetzung von 2016 korrigiert; aus Junias, dem Mann, wurde endlich wieder Junia, die Frau.

Die kfd hat ihrer Mitgliederzeitschrift "Frau und Mutter" einen neuen Namen gegeben, der Tradition und Modern verbinden will. Viele Frauen hatten sich in der letzten Zeit im bisherigen Namen nicht mehr wieder gefunden und so hat eine Kommission des Bundesverbandes dazu im vergangenen Jahr ein neues Konzept und einen neuen Namen für die Mitgliederzeitschrift entworfen. "Junia" steht stellvertretend für das zentrale Anliegen der kfd: Frauen und ihren Auftrag in der Kirche sichtbar zu machen.

Renate Flath, Theologisch-Geistliche Begleiterin der kfd Mainz, betont: "Die Apostelin Junia hat vor 2.000 Jahren von ihrem Glauben an den Auferstandenen Zeugnis gegeben. Ich wünsche mir, dass in ihrer Nachfolge Frauen das heute laut und deutlich vor der Gemeinde tun können."

Die kfd Mainz wird auf Ihrer Homepage von nun an regelmäßig über Frauen berichten, die in ihrer Gemeinde in verschiedenen Gottesdiensten predigen. Wir freuen uns immer über Informationen dazu und werden diese auch gerne hier veröffentlichen.