Pfarreien Heidesheim und Wackernheim
Pfarreien Heidesheim und Wackernheim
Pfarreien Heidesheim und Wackernheim
Pfarreien Heidesheim und Wackernheim
Pfarreien Heidesheim und Wackernheim

Ausstattung St. Philippus und Jakobus Heidesheim

 

Hauptaltar            Der Altar (um 1700) stand ursprünglich in der Karmeliterkirche in Mainz und wurde 1810 vom Mainzer Schreinermeister Knußmann zusammen mit dem Marien- und dem Josefaltar dort abgebaut. Er hat den Hauptaltar um neun Altartafeln und zwei Altartritte ergänzt und alle Altäre in Heidesheim wieder aufgebaut. Die Figuren der Kreuzigungsgruppe (um 1500) in der Altarmitte stammen aus der Filialkirche in Wackernheim.

Marienaltar            Dieser Altar (um 1700) zeigt die Immaculata mit Sternenkranz, die  in der Werkstatt des Nikolaus Binterim in Mainz um 1770 geschnitzt wurde. Das Ölgemälde oben im Altar zeigt den hl. Antonius von Padua.

Josefsaltar            Der Heilige Josef in diesem Altar (um 1700) entstand ebenfalls in der Werkstatt des Nikolaus Binterim in Mainz.

Taufstein              Geschenk (1967) der Pfarrei Bingen-Büdesheim, wahrscheinlich 1866 für die Büdesheimer Kirche gefertigt (im linken Seitenschiff)

Kommunionbank    Sie stammt aus der Altmünsterkirche in Mainz und ist in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Rokoko-Stil geschaffen worden. Sie befindet sich seit 1814 in St. Philippus und Jakobus.

Chorgestühl           Es stand ab 1761 in der Kirche des 1802 aufgehobenen Welsch-nonnenklosters in Mainz. 1812 konnte es die Pfarrei Heidesheim vom Schulfond als Nachbesitzer kaufen. Die Kniebankplätze finden sich unter der Orgelempore, die Rückwände mit Sitzen im linken Seitenschiff. Auf der Tafeln der Rückwände sind neben floralen Motiven die folgenden Heiligen abgebildet: Johannes Nepomuk, Franz Xaver, Theresa von Avila, Augustinus, Pierre Fourier, Bernhard von Clairvaux,

Kreuzweg             der Fa. Bergmann aus Oberammergau, im rechten Seitenschiff,

Figuren                 An den Seitenwänden des Hauptschiffes sind vier fast lebensgroße Heiligenfiguren angebracht, die um 1725 vom Mainzer Künstler Mathias Hiernle geschnitzt wurden:

  • Bernhard von Clairvaux,
  • Benedikt,
  • Franz von Assisi,
  • Klara

Bernhard und Benedikt wurden vermutlich ursprünglich für das Kloster Eberbach im Rheingau, Franz und Klara für das Reichklarakloster (heute Naturhistorisches Museum) in Mainz geschnitzt.

Weiterhin findet sich an der linken Wand im Hauptschiff eine Pieta aus dem 19. Jh., vermutl. aus der Werkstatt der Gebrüder Busch in Steinheim.

Seitlich der Haupteingangs über dem Chorgestühl finden sich

  • Theresia von Avila aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, 1967 restauriert und
  • Judas Thaddäus.

Im linken Seitenschiff über dem Chorgestühl neben dem großen runden Fenster befinden sich die Figuren des

  • Nikolaus (links), eine Nachbildung des Bildhauers Georg Meßmer aus Oberammergau aus dem Jahr 1967.
  • Bonifatius, die aus dem ehemaligen Welschnonnenkloster in Mainz stammt und um 1699 geschnitzt wurde.

Weiterhin hängt im linken Seitenschiff die Figurengruppe der Heiligen Familie aus der Mitte des 19. Jh.

Rechts und links neben dem Hauptaltar

  • Antonius von Padua und
  • Sebastian

Sie sind Meisterwerke des Rokoko. Die Herkunft ist ungeklärt. Sie können ebenfalls aus der Reichklarakirche oder aus der alten Heidesheimer Kirche stammen.

Im rechten Seitenschiff über dem Eingang hängt die Figurengruppe Mutter Anna mit Maria vermutl. aus dem Welschnonnenkloster

Fenster                Im Chorraum sind noch zwei der ursprünglich zehn von Heidesheimer Bürgern in 19.Jh. gestifteten Fenster erhalten. Die anderen wurden beim Umbau der Kirche 1960/1961 vermutlich zerstört.

Kanzel                  Sie entstand ursprünglich zwischen 1758 und 1769 für die Armklarakirche in Mainz, wurde 1810 nach Heidesheim gebracht und beim Umbau der Kirche 1960 abgebaut. Von ihr sind nur noch einzelne Teile erhalten. Die Konsole ist z.B. nun unter der Hl. Familie montiert.

Außen

Kreuzigungsgruppe links des Haupteingangs zur Kirche

Sockel aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts, Kreuz 1894 renoviert, die Statuen von Maria und Johannes sind Spätbarock und stark verwittert.

Über dem Haupteingang

Lebensgroße Figuren der Apostel Philippus und Jakobus

 

Zwischen Sakristei und Pfarrzentrum

  • Gräber ehemaliger Pfarrer
  • Heiligenhäuschen mit Muttergottes (gestiftet von der Katholischen Frauengemeinschaft Heidesheim-Wackernheim)

 

Plan der Kirche1erl