Pfarreien Heidesheim und Wackernheim
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2005-2006: Bau des Emmaus-Saals

Emmaussaal Wackernheim

Baugeschichte

Es hat vier Anläufe im Abstand von fast jeweils 10 Jahren gebraucht, bis mit den Baumaßnahmen zum Emmaus-Saal endlich begonnen werden konnte.

Das erste Mal wurde ein Gemeindesaal im September 1981 geplant, aber wegen zu hoher Kosten konnte das Bauwerk nicht in Angriff genommen werden. Den zweiten Anlauf unternahm die Filialgemeinde Schmerzen Mariens im Frühjahr 1993 mit gleichem Ausgang. Ein weiterer 2003. Erst durch eine Visitation mit dem heutigen Bischof Dr. Ulrich Neymeyr 2005 und bei einem anschließenden persönlichen Vorstellungsgespräch unseres Anbauvorhabens incl. Finanzierungsvorschlag beim damaligen Generalvikar Dietmar Giebelmann erhielten wir die Genehmigung zum Anbau eines ca. 70 qm großen Versammlungsraumes.

Da die eigenen finanziellen Mittel der kleinen Filialgemeinde Schmerzen Mariens nicht ausreichten, musste der größere Teil des Neubaus von einer Bank  finanziert werden. Mit viel Gottvertrauen konnte dann im Herbst 2005 mit den Bauarbeiten begonnen werden.  

Durch unerwartete großzügige Spenden aus der Gemeinde incl. der Bodenplatte und der L-Steine und durch die unermüdliche und selbstlose Bereitschaft vieler  Gemeindemitglieder und anderer Helfer konnte ein erheblicher Anteil an Eigenleistung erbracht werden, die dann wieder die Baugesamtkosten verringerten. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Trotz erhöhter Investitionen brauchten wir nicht mehr alle Fremdmittel in Anspruch nehmen.
Dank von Zuschüssen aus dem Bischöflichen Ordinariat und des sparsamen Haushaltens der Gemeinde sind wir nun seit 2017 schuldenfrei.  

Seit dem Bau des heutigen Emmaus-Saals konnten sich neue Gruppierungen gründen und entfalten. Auch unser stetig wachsender Erwachsenen- und Kinderchor Maranatha wäre heute ohne den Emmaus-Saal undenkbar. Durch die Vermietung des wunderschönen Saals für Festivitäten erhält die Gemeinde noch zusätzlich ein kleines finanzielles Polster, um den Erhalt des Raumes zu sichern. 

All dies wäre jedoch ohne die zahlreichen ehrenamtlichen Unterstützungen aus der Gemeinde nicht möglich.