Pfarreien Heidesheim und Wackernheim
Pfarreien Heidesheim und Wackernheim
Pfarreien Heidesheim und Wackernheim
Pfarreien Heidesheim und Wackernheim
Pfarreien Heidesheim und Wackernheim

Unser Leitbild - Katholischer Kindergarten Heidesheim

kita

Unser Kindergarten ist eine kirchliche Einrichtung. Deshalb haben wir einen diakonischen (dienenden) und einen christlichen Verkündigungsauftrag in Wort und Tat.
Diesem doppelten Auftrag wollen wir in folgender Weise gerecht werden:

Wir gestalten unsere Arbeit so, dass der Alltag als Lebensort und Lernweg für den Glauben erfahrbar wird. Im Erleben von gläubigem Handeln können christliche Welt- und Sinndeutungen erfahren werden. Wir bieten Kindern und Angehörigen Gelegenheit, Kirche zu erleben.  

Der Kindergarten ist ein Ort der Begegnung, Kommunikation und Integration, der offen ist für Kinder und Eltern, die unser Angebot in Anspruch nehmen wollen und unsere Konzeption bejahen, - gleich welcher Kultur, Nationalität oder Religion sie angehören, oder in welcher Lebenslage sie sich befinden (z.B. Krankheit oder Behinderung). Unsere Bildungs- und Erziehungsarbeit will Kinder unterstützen, in einer anregungsreichen Umgebung sich selbsttätig und selbstbestimmt die Welt anzueignen und ihre Handlungsfähigkeit und Gemeinschaftsfähigkeit zu erweitern. 

Unser Leitbild orientiert sich an der Heiligen Schrift.

Schon im ersten Buch der Bibel (Genesis) finden wir Aussagen über Gott, den Menschen und die Schöpfung.
„Gott schuf also den Menschen nach seinem Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.“ (Gen 1,27)
„Seid fruchtbar und mehret euch und erfüllt die Erde.“ (Gen 1,28)
„Und Gott sah alles, was er gemacht hatte und siehe, es war gut.“ (Gen 1,31)
Daraus ergibt sich für uns folgende Grundhaltung:
Wir achten und respektieren die Würde und Einmaligkeit der Kinder und ihrer Angehörigen. Wir sind sensibel für die Erhaltung der Natur und zeigen Ehrfurcht vor Gottes Schöpfung. In unserer Vorbildfunktion halten wir die Kinder an, es uns gleich zu tun.  

Die Bibel regt dazu an, seine Fähigkeiten zu entdecken.

„Wir haben unterschiedliche Gaben, je nach der uns verliehenen Gnade. Hat einer die Gabe prophetischer Rede, dann rede er in Übereinstimmung mit dem Glauben; hat einer die Gabe des Dienens, dann diene er. Wer zum Lehren berufen ist, der lehre; wer zum Trösten und Ermahnen berufen ist, der tröste und ermahne. Wer gibt, gebe ohne Hintergedanken; wer Vorsteher ist, setze sich eifrig ein; wer Barmherzigkeit übt, der tue es freudig.“ (Röm 12,6-8)

„Jeder von uns soll Rücksicht auf den Nächsten nehmen, um Gutes zu tun und (die Gemeinde) aufzubauen.“ (Röm 15,2)

In der Umsetzung heißt das für uns: Die Kinder können in einer anregungsreichen Umgebung ihre Fähigkeiten und Begabungen entdecken lernen und entfalten. Sie sollen sich ihrer Talente bewusst werden, sie mit Freude in die Gemeinschaft einbringen und diese dadurch bereichern. 

Jesus Christus ist unser Vorbild.

Jesus lebte sein Leben leidenschaftlich. Ihm sind alle menschlichen Gefühle vertraut von der Freude bis zum Gefühl der Gottverlassenheit. Die Evangelien zeigen Jesus in allen Facetten, die zum Menschsein gehören.
„Wir haben ja nicht einen Hohepriester, der nicht mitfühlen könnte mit unserer Schwäche, sondern einen, der in allem wir wir in Versuchung geführt worden ist, aber nicht gesündigt hat.“ (Hebr 4,15)
„Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus hinzu und ging mit ihnen.“ (Lk 24,15)
Das heißt für uns: Wir gehen mit den Kindern den Weg, interessieren uns dafür, was sie bewegt und beschäftigt. Ihre Emotionen nehmen wir einfühlsam wahr und geben den Kindern Zeit und Raum, sich selbst kennen zu lernen.
Die Kinder können unterscheiden lernen zwischen „Gut“ und „Böse“, zwischen positivem und Fehlverhalten. Kleine Veränderungen zum Positiven hin verstärken wir und zeigen Wege für verbale und gewaltfreie Lösungen.  

Jesus ist besonders der Freund der Kinder.

„Da brachte man Kinder zu ihm, damit er ihnen die Hände auflegte. Die Jünger aber wiesen die Leute schroff ab. Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes. Amen, das sage ich euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie.“ (Mk 10,13-16)

Die Kinder können sich auch unserer schützenden Hände gewiss sein. Sie können bei uns einen Schutzraum finden, in dem sie sich behütet, geborgen und gehalten wissen, in dem Leben aufblühen kann. 

Jesus ist der Freund aller Menschen.

„Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt.“ (Mt 11,28)
Dieses Verhalten Jesu bedeutet für uns: Das konsequente Eintreten für Kinder und Eltern mit dem Ziel, positive Lebensbedingungen zu erhalten und zu schaffen: Mütter und Väter bei der Erziehung, Bildung und Betreuung zu unterstützen; Eltern untereinander in Kontakt zu bringen, Solidarität und Empathie füreinander zu fördern.