"Auf zu neuen Ufern"

kfd-Diözesanausschuss 29.3.2025 in Darmstadt

IMG_20250329_133744 (c) kfd Diözesanverband Mainz e.V.
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Datum:
Mo. 31. März 2025
Von:
Gisela Franzel

Auf seiner Reise durch die Regionen des Diözesanverbandes trafen sich die Mitglieder des Diözesanausschusses im März in Darmstadt. Am Vormittag startete das Treffen mit einem Impuls von Gisela Franzel zum Thema „In unserer Verschiedenheit eine Gemeinschaft bilden“. Danach berichteten die kfd-Botschafterinnen in die Regionen von ihren Erfahrungen, als auch die Vertreterinnen verschiedener kfd-Arbeitskreise. Hier nur ein kurzer Auszug:

Im Austausch wurde deutlich, dass es wichtig ist, die Themen, die dort bearbeitet werden stärker in den Verband zu kommunizieren. So berichtete z. B. Bianca Preis-Vettel von ihrer Tätigkeit als Delegierte in den Ständigen Ausschuss „Frauen und Erwerbsarbeit“. In der letzten Tagung auf Bundesebene wurde thematisiert, wie stark die deutsche Wirtschaft darunter leidet, dass das Kinderbetreuungsproblem in Deutschland nicht gelöst wird. Um 12% könnte das Bruttosozialprodukt steigen, wenn Mütter (und Väter) den Umfang arbeiten könnten, den sie eigentlich erwerbstätig sein möchten.

Ein weiterer Diskussionspunkt war das Thema der Laienpredigt durch Frauen im Bistum. Basierend auf den guten Erfahrungen mit kfd-Predigerinnentag wurde angeregt, dass in nächster Zeit vor allem für ehrenamtliche Frauen ein Vorbereitungskurs zur Predigttätigkeit angeboten werden soll.

Am Nachmittag gab Erika Ochs, als Referentin im Rahmen der kirchlichen Organisationsberatung für die Bistum Mainz auch für den kfd-Diözesanverband tätig, einen Einblick in das Thema „Polynesisches Segeln“. Mit diesem Thema hatte sich zuvor das Diözesanleitungsteam auf seinem Weg in der Verbandsentwicklung hin zu zeitgemäßen Formen der Frauenarbeit beschäftigt. An diesem Nachmittag wollten die Vorstandsmitglieder auch mit den Kolleginnen aus den Arbeitskreisen und Regionen darüber ins Gespräch kommen. Zu „neuen Ufern aufzubrechen“ ist ein wesentliches Ziel der kfd-Arbeit geworden. In anschl. Kleingruppen sprachen die Frauen darüber, was dies konkret für den Diözesanverband mit seinen Gruppen und Einzelmitgliedern bedeuten könnte. So wurde deutlich, dass es wichtig ist, unzeitgemäße Leitideen zu hinterfragen und abzulegen. Es wurden ganz konkrete Ideen gesammelt, wen die Frauen für neue Ideen ansprechen möchten. Auch das Thema „Spiritualität“ als Basiskraft des Handelns rückte wieder stärker in den Blickpunkt.

Am Ende der Tagung würdigte Rosemarie Busch-Maiwald das langjährige kfd-Mitglied Renate Groha, die am 11. März in Hainhausen verstorben war. Mit Gebeten, einem Ritual und Erinnerungen der Frauen wurde so der Trauer um eine sehr engagierte und geschätzte kfd-Frau Raum gegeben. Eine Delegation des Diözesanausschusses wird an der Beerdigung teilnehmen.

Gut gestärkt, durch die Gastgeberinnen der Darmstädter Gruppe als auch die Erfahrung einer lebendigen Gemeinschaft und mit neuen Ideen für die Verbandsarbeit verabschiedeten sich kfd-Verantwortlichen.