8. Juli 2024
Bei Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen machte sich am 29. Juni eine buntgemischte Gruppe von 38 Personen auf den Weg nach Marburg: Mitarbeiter:innen der Offenen Kirche, Stammgäste und auch Interessierte, die zum ersten Mal dabei waren. Lesen Sie hier die Eindrücke von vier Reiseteilnemer:innen: Marita Mußenbrock: „Der Ausflug unserer „Offenen Kirche“ ist auch in diesem Jahr wieder ein besonderes Erlebnis für mich gewesen. Marburg ist eine wunderbare Stadt und mit der Geschichte der heiligen Elisabeth, die in Marburg unübersehbar eine besondere Rolle spielt, haben mein Mann und ich ja eine besondere Verbindung. Die Heilige Elisabeth ist in Ungarn geboren und wir haben, bevor wir nach Darmstadt kamen, 5 Jahre in Ungarn gelebt. Auch dort ist uns diese Geschichte schon begegnet. Besonders beeindruckend fand ich die Führung in der St. Elisabeth Kirche. Wir wurden von einer Kirchenführerin und einem Kirchenführer in zwei Gruppen hoch kompetent in die Geschichte der Kirche eingeführt und mit Detailinformationen sehr verständlich über die vielen Besonderheiten und Kunstwerke der Kirche informiert. Die Elisabethkirche wird zurzeit umfassend restauriert. Besonders interessant war daher die Besichtigung und die Erklärung zu den Bauarbeiten in diesem Hochchor. Dort befinden sich beeindruckende Fresken, die trotz der Bauarbeiten für eine Besichtigung vorbereitet und zugänglich sind. Dieser Weg durch die Baustelle führt dann in die Sakristei mit dem Elisabethschrein – der Höhepunkt der Verehrung der Heiligen Elisabeth in dieser wunderschönen Kirche und damit auch des Besuches. So bleibt unsere Fahrt nach Marburg eine unvergessliche Reise in einer wunderbaren Gemeinschaft.“ Sylvia Planner: „Mir wird sie als die Fahrt der Irrungen und Wirrungen in Erinnerung bleiben, weil ich mich ja gleich zu Beginn verlaufen hatte... Aber das ist, glaube ich, nur meine ganz persönliche Sicht. In Erinnerung bleibt mir mit Sicherheit auch, wie sehr man sich über einen Schatten spendenden Baum und eine Wasser spendende Quelle freuen kann - der Baum hat der Burg doch glatt die Show gestohlen... In Erinnerung bleiben wird mir auch, wie vielseitig die Stadt ist, wie es die Führerin auch sehr anschaulich zu vermitteln vermochte: Von ihrer Rolle im Rahmen der Reformation, dem Wirken der Heiligen Elisabeth (sehr eindrucksvoll dargestellt bei der Führung durch die Elisabeth -Kirche), der Rolle für die Integration von Blinden - erste Blindenschule und -uni, 1971 erste Ampel für Blinde; von der langen Geschichte des Nebeneinanders von verschiedenen Glaubensformen, von der auch die alte Synagoge Zeugnis gibt. Aus städtebaulicher Sicht haben mich, schon bei einem früheren Besuch, die Aufzüge in die höher gelegene Altstadt beeindruckt - ist für eine Stadt wohl auch ziemlich einmalig. Bleibt noch auf das Wichtigste hinzuweisen: nette Begegnungen und Gespräche, bei denen sich auch mal ganz neue Facetten einer Persönlichkeit auftaten.“ Konrad Mußenbrock: „Als Hobbyfotograph bin ich immer auf der Suche nach schönen Motiven; Architekturdetails sind dann gern im „Fokus“. Dabei hilft es natürlich, wenn man im Rahmen einer Führung Hinweise auf Besonderheiten bekommt. In St. Elisabeth findet man zum Beispiel sehr aufwändig gestaltete Schlusssteine im Gewölbe. Es ist schon bemerkenswert, wie detailverliebt die Baumeister dieser Kirche für das normale Auge kaum sichtbare Details wie diese Schlusssteine reich verziert umgesetzt haben. Unsere Gastgeber vor Ort begegnen uns als Ehrenamtlichen auf unseren Fahrten mit der „Offenen Kirche“ sehr wertschätzend. Wir hatten in Marburg zwei überaus engagierte, ebenfalls ehrenamtlich tätige Kirchenführer, die sich mit dem Wissen um unser Engagement für St. Ludwig - in meiner Wahrnehmung - besonders viel Mühe gegeben haben. Der Wunsch der Kirchenführerin und des Kirchenführers, uns die Schönheit „ihrer Kirche St. Elisabeth“ zu zeigen, war in jedem Augenblick der Führung spürbar. Die Anerkennung unserer ehrenamtlichen Arbeit wurde besonders an der Stelle sichtbar, wo ein Bezug zu St. Ludwig hergestellt wurde. Georg Moller hat vor dem Entwurf von St. Ludwig auch St. Elisabeth in Marburg besucht, so wurde uns berichtet. Er hat St. Elisabeth in seinem Werk „Denkmäler der deutschen Baukunst“ dokumentiert. So etwas in eine Führung unterzubringen, ist ohne Vorbereitung nicht möglich. Gern erinnere ich mich mit der gleichen Wahrnehmung an die beiden letzten Reisen der „Offenen Kirche“, wo für uns in Gelnhausen und Worms neben den geführten Besichtigungen die Orgeln mit einem Konzert vorgestellt wurden.“ Helma Schulze Südhoff: „Der Ausflug bot im Bus, beim Mittagessen und unterwegs neue Kontakte. Die Führungen ließen die Berühmtheit Marburgs erkennen. Danke für die guten Vorbereitungen. Ich freue mich schon auf unsere nächste Fahrt!“
16. Mai 2024
Die Freude und Spannung waren groß, als am Sonntag, dem 28. April um 10.00 Uhr unsere 24 Kommunionkinder bei festlicher Orgelmusik mit ihren brennenden Kerzen feierlich in die Kirche einzogen, die bis auf den letzten Platz gefüllt war. Man konnte spüren, dass die Kinder in den rund sechs Monaten der Vorbereitung auf diesen Tag zu einer Gemeinschaft zusammengewachsen waren. Die weißen Alben über ihrer individuellen Kleidung brachten auf anschauliche Weise zum Ausdruck, was wir auch in den Katechsen immer wieder besprochen hatten: Jedes Kind ist eine unverwechselbare Persönlichkeit – und doch sind sie alle verbunden in der Freundschaft mit Jesus. Diese Freundschaft feierten wir in einem festlichen Gottesdienst, der auch vom Kinderchor mitgestaltet wurde. Am Tag darauf trafen sich die Kinder mit ihren Familien und auch einige Gemeindemitglieder um 17.00 Uhr noch einmal zu einem Dankgottesdienst. Jedes Kind hatte eines seiner Kommuniongeschenke mitgebracht, um es am Ende des Gottesdienstes segnen zu lassen. So lagen neben mehreren Kettchen mit Kreuzanhänger auch Fußbälle und vieles andere auf und vor dem Altar. Mit der feierlichen Erstkommunion geht eine Wegstrecke zu Ende und gleichzeitig kann eine neue beginnen – der Messdienerdienst in St. Ludwig, der verbunden ist mit vielen spannenden Aktivitäten. Gegen Ende des Jahres beginnt dann der neue Kommunionkurs 2024 / 25. Vor den Sommerferien erhalten jene Familien, deren Kinder im folgenden Schuljahr die 3. Grundschulklasse besuchen werden, von uns einen Brief, in dem wir zur Vorbereitung auf die Erstkommunion in St. Ludwig einladen. Im kommenden Jahr wird das Erstkommunionsfest wieder am Weißen Sonntag gefeiert werden, nämlich am 27. April 2025.
12. Apr. 2024
Am 9. und 10. März war es wieder einmal soweit: Bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen verbrachten unsere diesjährigen Kommunionkinder, zusammen mit sieben Begleiterinnen und Begleitern, das legendäre Wochenende in dem kleinen Dorf Gangloff in der Pfalz. Dort erwartete sie ein buntes Programm zur Vorbereitung auf ihren großen Tag: Körner wurden gemahlen und Trauben gestampft, Brot gebacken und Wein hergestellt, Lieder gesungen und Geschichten gehört. Auch Spiel und Spaß kamen nicht zu kurz. Die Kinder erlebten „Natur pur“ und - nicht zuletzt im Gottesdienst am Sonntagvormittag - Gemeinschaft (communio) mit Jesus und untereinander. Zwei Wochen später, am Palmsonntag, führten die Kinder mit ihren selbstgebastelten Palmstöcken die feierliche Prozession der Gemeinde in die Kirche an. Danach zogen sie in den Caritassaal weiter, wo auf kindgerechte Weise das Geschehen vom Palmsonntag und der Karwoche gehört, besprochen und gefeiert wurde. Anschließend ging es wieder zurück in die Kirche zur gemeinsamen Feier mit den Erwachsenen. Am Gründonnerstag haben die Kinder im Abendmahlsgottesdienst bereits zum ersten Mal in schlichter Form die Heilige Kommunion empfangen. Zuvor wurden ihnen die Hände gewaschen - eine Erinnerung an die Fußwaschung als ein Zeichen der besonderen Zuwendung Jesu an seine Jünger. Die liebevolle Zuwendung Jesu wurde den Kindern bei ihrem ersten Beichtgespräch am 13. April auch ganz persönlich zugesprochen. Aufgrund der langen Osterferien fand das Erstkommunionsfest auch in diesem Jahr nicht am Weißen Sonntag statt, sondern wir feiern es am Sonntag, dem 28. April um 10.00 Uhr. Die Namen der Kinder wurden bereits in den letzten Mitteilungen bekannt gegeben. Zum Erstkommunions-Gottesdienst sowie auch zum Dankgottesdienst am Montag, dem 29. April um 17.00 Uhr ist die ganze Gemeinde herzlich eingeladen!
12. Dez. 2023
Der Duft von Glühwein und Mandarinen lag in der Luft, als sich am 12. Dezember ein guter Teil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Offenen Kirche im kleinen Gruppenraum der Caritas zu einer Adventsfeier getroffen haben. Nach einem spirituellen Impuls standen die Begegnung, der ungezwungene Austausch und die Geselligkeit im Mittelpunkt. Auch zwei neue Mitarbeiter waren der Einladung gefolgt und wurden gleich sehr offen in den Kreis aufgenommen. Vielleicht haben ja auch Sie Zeit und Lust, in unsere Runde zu kommen und die Offene Kirche St. Ludwig durch ein Stück geschenkte Zeit zu unterstützen? Wenn ja, scheuen Sie sich nicht, sich für ein unverbindliches Kennenlernen des Dienstes bei mir zu melden. In der Osterzeit wird es auch wieder einen Austausch-und Begegnungsabend geben, der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben. Auch die diesjährige Fahrt der Offenen Kirche steht schon fest: Sie wird am Samstag, dem 29. Juni stattfinden und uns in die schöne Stadt Marburg an der Lahn führen. Alle Interessierten sind jetzt schon herzlich zu dieser Tagesfahrt eingeladen! Nähere Informationen und Anmeldung bei Pastoralreferentin Elisabeth Prügger-Schnizer.
1. Dez. 2023
Inzwischen wird sich allgemein herumgesprochen haben, dass das „Café Ludwig“ nach langen, Corona-bedingten Unterbrechungen wiederbelebt wurde. Eine Gruppe von engagierten Personen hat sich zur Aufgabe gemacht, diese schöne, da zwanglose und kommunikative Zusammenkunft der Gemeinde regelmäßig zu organisieren. Monatlich (d.h. in der Regel am 3. Sonntag) wird den Besuchern nach dem Sonntagsgottesdienst Kaffee und Kuchen - gegen eine kleine Spende - im Caritassaal kredenzt. Die nächsten Termine sind Sonntag,17.12.2023 Sonntag, 21.01.2024. Das Vorbereitungsteam freut sich über eine rege Teilnahme, ob jung oder alt. Für die Vorbereitung können sich auch gerne noch Helfer zum (gelegentlichen) Kuchenspenden oder Organisieren bei Frau Reis melden (fam_reis@icloud.com).