Zwischen den Jahren

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Datum:
So. 27. Dez. 2020
Von:
Andrea Keber

Als Kind habe ich nie verstanden, was das eigentlich heißen soll: „Zwischen den Jahren“. Das gibt es doch gar nicht - entweder ist noch altes Jahr oder schon neues Jahr. Klar, es war und ist schon irgendwie eine besondere Zeit, diese Tage zwischen den Weihnachtsfeiertagen und Neujahr. Als ich noch berufstätig war, bin ich gerade dann immer sehr gerne arbeiten gegangen. Es war einerseits viel zu tun, denn die meisten Menschen hatten Urlaub und somit Zeit, ihre Bausparangelegenheiten zu erledigen. Auf der anderen Seite war es gleichzeitig entspannt, eben weil es die Kundinnen und Kunden am Telefon meist auch waren.

Diese Zeit bekommt für mich 2020  aufgrund der Corona-Situation nochmals eine ganz neue Bedeutung.

„Zwischen den Jahren“

  • zwischen Infektionszahlen und Impfung
  • zwischen zoom Konferenz und persönlichen Treffen
  • zwischen „Gott sei Dank ist 2020 vorbei“ und „Was wird 2021 sein?“
  • zwischen kahlen Zweigen und ersten Knospen
  • zwischen „Alles ist anders“ und „Bald ist wieder Alltag“
  • zwischen Stillstand und Aufbruch
  • zwischen Sorge und Hoffnung
  • … immer wieder Hoffnung

In vier Tagen ist das Jahr 2020 vorbei - was das Jahr 2021 für jede und jeden von uns gebracht hat, wissen wir in 369 Tagen. Was immer es auch sein wird, ich wünsche Ihnen und mir, dass bei allem die Hoffnung und Zuversicht überwiegt.

Die Hoffnung, die das Kind in der Krippe uns schenkt.